Kein Anspruch auf Kostenübernahme der Reittherapie [Urteil]

Ich habe eben mal wieder ein bisschen im Internet gesurft, da es mir einfach keine Ruhe gelassen hat mit der Kostenübernahmekiste von Reittherapie. Nachdem ich erst mal so an sich wieder nur das übliche gefunden habe was Kostenübernahme und so angeht, dachte ich ich suche mal wieder nach diversen Gerichtsurteilen in Bezug auf die Kostenübernahme. Daraufhin fand ich einen kurzen und pregnanten Bericht der mich einfach nur sauer gemacht hat. Wo ich mich zum wiederholten mal gefragt habe, hey was soll das! Man zahlt so viel und da täte man sich dann ein Bein dabei ausreißen. Wahnsinn. Ich frage mich einfach nur wie kann es sein, dass einer der vom Dach hüpft und dafür auch noch selber schuld ist, die Kompletten Behandlungskosten übernommen bekommt. Andere die nichts für ihre Erkrankung evtl. können und für sich die Reittherapie gefunden haben um gesund zu werden oder ihr leid zu lindern, können selbst schauen wie sie die Kosten gedeckt bekommen. Entweder kann man sie bezahlen oder nicht. Pech gehabt. Entweder geht man regelmäßig und kann es Zahlen oder man kann es nicht zahlen und kann daraufhin nur selten bis gar nicht mitmachen. Was wiederum zu Rückfällen oder gar keiner Linderung/Heilung führt. Nun gut, hier nun der Bericht, welchen ich von dieser Seite hier

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Reittherapie-kein-Anspruch-auf-Kostenuebernahme-_arid,211111.html#.VhjFRPOhfIU

Reittherapie: kein Anspruch auf Kostenübernahme

Trier (dpa/lrs). Behinderte Schulkinder haben einem Gerichtsurteil zufolge bei einer Reittherapie keinen Anspruch auf eine Übernahme der Kosten. Das hat das Verwaltungsgericht Trier nach Mitteilung vom Montag entschieden (Az.: 2 K 902/10.TR). Werde das heilpädagogische Reiten aus medizinischen Gründen angewandt, trage die Krankenversicherung – unabhängig vom Alter des Kindes – die Kosten ohnehin nicht, weil es nicht in den Heilmittelrichtlinien aufgenommen sei, heißt es darin. Als heilpädagogische Maßnahme, die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen soll, werde es nur für Vorschulkinder bezahlt. Bei eingeschulten Kindern gehe man davon aus, dass sie in einer Förderschule ausreichend heilpädagogisch betreut würden. Im vorliegenden Fall hatten die Eltern eines Jungen mit Autismus aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm geklagt. Nachdem der Junge in die Schule gekommen war, wurden die Kosten nicht mehr übernommen. Zuvor hatte das Jugendamt die Reittherapie-Kosten als sogenannte Eingliederungshilfe bezahlt. Gegen die Entscheidung kann innerhalb eines Monats Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz eingelegt werden.

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4 Gedanken zu “Kein Anspruch auf Kostenübernahme der Reittherapie [Urteil]

    1. Ja wirklich sehr schade. Mich macht das immer traurig wenn ich wieder mal sehe das es wieder ab geblockt wurde und andere leiden. Die Kassen zahlen so viel. Die Prioritäten sollten neu gesteckt werden.

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      1. Leider berufen die sich immer zu sehr darauf das es nicht genügend wissenschaftliche bewiesen ist. Trotz Erfahrungen die man inzwischen hat. Die sollten sich mal an unsere Nachbarland der Schweiz ein beispiel nehmen. Oder war es Österreich? Da wird es nämlich bezahlt. Und wenn die es zahlen muss es ja genug Beweise geben.

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