Wie es weiter ging [HEP][Praktikum] Teil 3

Wie es weiter ging

In den nächsten Wochen lernte ich auch meine weiteren Kollegen der Abteilung kennen. Auch die anderen Klienten wurden mir vorgestellt. Ich wechselte die Gruppe, da in der Gruppe in der ich angefangen hatte schon drei Leute eingesetzt waren.

Ich war zum Teil mit einzelnen Situationen überfordert. Die Essenseingabe war für mich ein neues Gebiet und teilweise nicht das leichteste. Toilettengänge und co, wurden mit der Zeit immer sicherer, waren am Anfang aber sehr schwierig für mich, da ich es einfach nicht kannte. Auch das Verhalten mancher war für mich nicht immer begreifbar. Also das Verhalten der Klienten. Eines schockierte mich zutiefst, beziehungsweise erschreckte es mich. Eine Klientin war sehr viel damit beschäftig herum zu schreien. Sie konnte sich nur schwer beruhigen. An einem Tag flog ein Teller, ich erschrak, die Klientin gab aber daraufhin ruhe.

Mit der Zeit kristalisierte sich immer mehr heraus, dass die Kollegin, in deren Gruppe ich war, tatsächlich ein ziemliches Biest sein konnte. Ich kam irgendwann nicht mehr mit ihr aus. Ich wurde geschickt, sei es zur Pflege, zur Essenseingabe, zum richten der Leute. Sie saß die meiste Zeit am PC. Immer mehr zweifelte ich daran, ob ich es wirklich weiter machen würde und meine Entscheidung nach dem einen Jahr zu gehen, verstärkte sich immer mehr. Ach übrigens genau diese Kollegin aus dieser Gruppe brachte mich auf die Idee mit dem HEP. Sie rief sogar in der Schule an, darum dachte ich zu Anfang wir würden gut auskommen. Was sich aber nicht bewahrheitet hatte.

An einem Tag, ließ sie sich gegenüber einer Kollegin über mich im Gruppenraum aus. Es hieng glaube ich mit der Mittagssituation zusammen. Bezüglich dem Essen. Die andere Kollegin ging darauf jedoch nicht so ganz ein und versuchte die Wut besagter Mitarbeiterin auszulenken und schlug sich auf meine Seite. Ich bekam das Gespräch auch nur zufällig mit, weil ich noch was holen wollte. Als ich bemerkt wurde, wurde ich entsetzt und mit großen Augen angesehen. Dies war das erste und einzige mal das ich auf die Toilette verschwand und weinte, da ich mich nicht angenommen fühlte und das Gefühl hatte es keinem recht zu machen.

Ich wollte das Praktikum nach dem einen Jahr beenden und nicht HEP werden. Auch wenn mir die Arbeit Spaß machte, obwohl ich abends meist schon um 20 Uhr schlief, da ich so müde war. Irgendwann stand ich nur noch auf um den Leuten zu liebe zur Arbeit zu kommen. Vorallem ganz besonders wegen einer Klientin, die oft sehr barsch behandelt wurde.

 


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