Pferfferminze, gut fürs Pferd? ~ 961 Wörter

Pfefferminze

Vor einigen Monaten habe ich mir mal ein bisschen eingebildet ich muss, will, möchte mir ein paar Kräuter zulegen und diese selber anbauen. Auf die Idee haben mich die netten Brennnesseln gebracht, die ja bei uns wuchern wie von selbst. Warum? Keine Ahnung, könnte man ja irgendwie unters Mineralfutter mixen. Man muss sich aber zuerst mal informiren. Soweit so gut, also begab es sich, dass ich a) auf Ebay Samen bestellt habe. Dort findet man die eigentlich ganz günstig. Und sogar nett verpackt. b) habe ich natürlich mal wieder google gefragt was google so über Minze erzählt.


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Die Pfefferminze ist ein bewährtes Heilmittel bei Kopfschmerzen, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen. Ihre Anwendung ist denkbar einfach: Pfefferminz-Kapseln helfen gegen das Reizdarm-Syndrom, das ätherische Pfefferminzöl gegen Kopfschmerz und eine Pfefferminz-Inhalation bei verstopften Atemwegen. Ein Pfefferminztee wärmt im Winter und im Sommer erfrischt die aromatische Pflanze mit einem köstlichen Pfefferminz-Smoothie. Das passende Smoothie-Rezept folgt umgehend – genau wie zahlreiche weitere Tipps zum Einsatz der Pfefferminze. Pfefferminze – Duftendes Heilkraut

Die Pfefferminze ist schon seit Tausenden von Jahren ein sehr geschätztes und weithin bekanntes Heilkraut. Selbst heute, in unserer doch etwas naturfremden Welt, erkennen die meisten von uns – wenn auch vielleicht nicht mehr die Pflanze selbst – so zumindest ihren typisch frisch-würzigen Minzduft.

Und obwohl sich das Menthol-Aroma selbstverständlich längst auch vollsynthetisch herstellen lässt – für Kaugummis, Zahncreme, Mundwasser & Co – wird doch ein Grossteil des Menthols noch immer direkt aus der Pfefferminz-Pflanze extrahiert.

Unter Fachleuten heisst die Pfefferminze Mentha piperita. Ihr Gattungsname Mentha stammt dabei, zumindest laut einer griechischen Sage, von einer Nymphe namens Minthe. Die Ärmste sollte gerade vom lüsternen Hades, dem Herrscher der Unterwelt, entführt werden, als Persephone, seine eifersüchtige Gattin einschritt und Minthe flugs in eine Pflanze verzauberte – nämlich in eine Minze.

Von anderen Minzen unterscheidet sich die Pfefferminze insbesondere durch ihren hohen Mentholgehalt und den an Pfeffer erinnernden Geschmack (lat.: piperita = gepfeffert). Dabei ist das Menthol einer der besonders wirksamen Bestandteile, der die Pfefferminze zum Arzneimittel bei vielerlei Beschwerden machte.

Zu Heilzwecken werden die Blätter der Pflanze verwendet. Aus den Drüsenschuppen an der Blattoberfläche entweicht bereits durch einfaches Zerreiben mit den Fingern das vielseitig verwendbare ätherische Pfefferminzöl. Dieses hat unter anderem eine antimikrobielle, antivirale und geistig anregende Wirkung. Gleichzeitig wirkt die Pfefferminze auf die glatte Muskulatur des Magendarmtrakts krampflösend, während sie die Gallenblase beruhigt und insgesamt die Verdauung fördert bzw. sie vielmehr reguliert.

 

Pfefferminze als Mundwasser

In der Hausapotheke ist besonders der PfefferminzTEE bekannt. Er wirkt kalt genauso wie heiss. So kann beispielsweise kalter Pfefferminztee aufgrund seiner antiseptischen Wirkung hervorragend als Mundwasser entweder vorbeugend oder auch bei bereits bestehenden Entzündungen der Mundschleimhaut eingesetzt werden.

 

Pfefferminze für Magen und Darm

Am weitesten verbreitet ist die Anwendung von Pfefferminzblättern jedoch bei Verdauungsstörungen, Blähungen und Gastritis: Wenn eine Mahlzeit schwer im Magen liegt, wenn Verdauungsprozesse ins Stocken geraten sind sowie bei Übelkeit und Blähungen können die neutralisierenden Effekte der Pfefferminze helfen, alles wieder ins Lot zu bringen.

Auch bei krampfartigen Beschwerden der Gallenblase und der Gallenwege fördert die Pfefferminze die Produktion von Gallensäften und sorgt für deren problemlosen Abfluss.

Im Magen regt die Pfefferminze die Magensaftsekretion an, wodurch die Magenentleerung beschleunigt und der Appetit angeregt wird – eine Wirkung, die besonders bei Kindern oder auch bei Menschen in der Rekonvaleszenz sehr geschätzt ist. Im Darm agiert der Pfefferminztee anschliessend eindeutig blähungstreibend, was meist äusserst zuverlässig flatulenzbedingte Bauchschmerzen beheben kann.

Menschen mit chronischen Magenbeschwerden, die bereits angegriffene Magenschleimhäute haben, sollten jedoch statt eines reinen Pfefferminztees eine sanftere Tee-Version wählen, nämlich die Mischung der Pfefferminze mit einem Teil Kamille. [….]

Gefunden und weiter lesen auf http://www.zentrum-der-gesundheit.de/pfefferminze.html#ixzz3trLlzT43

Soweit so gut. Aber was hilft es denn jetzt bei Pferden? Kann oder darf man es denn überhaupt Pferden füttern? Soll ja auch Kräuter oder andere Sachen geben, die zwar der Mensch verträgt aber fürs Pferd giftig sind. Also suchen wir mal weiter, google wird da bestimmt auch was drüber zu berichte wissen. Also suchen wir doch mal weiter.

Ich habe bei meiner Suche eine gute Seite entdeckt, auf der einige Kräuter und Zeugel aufgeführt ist, was man in der Natur findet und was für Pferde gut ist. Wie diese Wirken und soweiter. Auch Giftpflanzen sind kurz aufgeführt. Fand ich sehr interessant und gefiel mir. Jaja, soll es geben hehe. Zuvor stolperte ich natürlich über Seiten, die Kräuter in getrockneter Form verkauften. Ich hätte es allerdings noch ganz gut gefunden, wäre angegeben gewesen, wie viel man davon täglich füttern sollte oder auch darf.

Nun gut, kommen wir mal zum eigentlichen Text. Es wurde geschrieben:

Wollen Sie Ihren Pferden etwas Gutes tun, dann pflanzen Sie Minze auf die Weide. Pferde fressen sie gerne und helfen sich selbst. Im Garten und sogar im Blumentopf kann man Minze ziehen. Durch die ätherischen öle ist die frische Minze im Vergleich zur getrockneten am wirksamsten. Trotzdem sollten Sie Ihre Minze für den Winter in Büscheln trocknen und dann regelmäßig verfüttern. Minze macht das Futter verdaulicher, beruhigt und entspannt Magen und Darm. Wirkt gegen Bakterien und Parasiten, hilft vorbeugend bei Blähungen, Koliken und sogar Magengeschwüren. Äußerlich als Sud hilft sie bei Insektenstichen Pilzflechten und ist eine juckreizstillende Linderung beim Sommerekzem […]

Gefunden und weiter lesen auf http://www.reitarena.com/de/blog/blog-post/2014/06/08/kraeuter-fuers-pferd-aus-dem-garten-wiese-teil-1.html

 

Also gut, es ist also gut fürs Pferd und hat Vorteile. Also kann ich prolemlos jetzt Minze mischen, äh ich meine anpflanzen und unters Futter mischen. Oder zum Futter mischen, untermischen hört sich so brutalo an. Haha. Ja. Also werden wir uns mal dran wagen und Pflanzen. Vielleicht am Wochenende, da habe ich nämlich frei. Dazu sollte ich mir aber vorher noch ein paar Töpfe organisieren, ich habe nämlich 200 Samen bekommen. Wobei man natürlich davon ausgehen muss das wahrscheinlich nicht alle Samen aufgehen werden. Tja, mal testen, anscheinend soll die Minze ja auch Mehrjährig sein. Heißt das also, dass sie mehrere Jahre immer neue Blätter treibt? Wir probieren es aus, ich werde weiter über meine Heimzucht berichten 🙂

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Ein Gedanke zu “Pferfferminze, gut fürs Pferd? ~ 961 Wörter

  1. Ich fütterte gerne Kräuter, als Kur über 3-4 Wochen und in Absprache mit meinem Tierarzt. Denn wenn kein Bedarf besteht, macht es wenig Sinn und gerade wenn mehrere Kräuter gleichzeitig verfüttert werden, sollte man mögliche Wechselwirkungen abklären. Auf der Weide hingegen finde ich Kräuter ideal, denn hier können sich Pferde bei Bedarf selbst bedienen.

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