Zurück in der Realität oder das Leben ist kein Ponyhof

Tja, das Leben ist kein Ponyhof. Bis vor einer Stunde wusste ich nicht was ich schreiben sollte. Inzwischen weiß ich es. Die Realität hat mir wieder einmal eine Backpfeife verpasst. Und das nicht gerade Sanft. Zicki würde wahrscheinlich so argumentieren: „Die Pferdefrau ist traurig“ oder „Ist auf die Fresse gefallen“. Warum? Tja….kurz erklärt:

Hast du Kohle bist du wer. Und kannst Investieren.

Hast du kein Geld bist du ein Nichts. Und kommst ab einem bestimmten Level nicht mehr weiter, weil dir die Mittel fehlen.

Hä? Wie jetzt? Wird sich bestimmt der ein oder andere Fragen. Was will sie denn jetzt damit? Die labert da irgendwas vor sich hin, rückt aber nicht damit raus, was los ist. Tja, dass war nämlich so….

Angefangen hat es damit, dass ich heute wieder einmal gemerkt habe, dass Zicki nicht mehr die Jüngste ist und auch nicht jünger wird. Wir im Gelände nicht mehr weit kommen und sich vieles auf und um den Hof abspielt. Wobei es bei ihr wohl aktuell eher eine Faulheitskiste ist. Dennoch, sollte Zicki innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre altersbedingt nicht mehr reitbar sein, habe ich ein Problem. Mhm. In wie fern? Tja, in meiner aktuellen Lage könnte ich mir nicht mal ansatzweise ein zweites Pferd leisten, außer ich würde mir ein ungerittenes Fohlen zulegen. Was aber auch irgendwann mal in den Beritt sollte, was wiederum auch wieder Geld kostet. Nun gut, meine finanzielle Lage wird sich bis in ein paar Jahren auch gebessert haben. Hoffe ich zumindest. Was erwarte ich auch? Ich bin doch Berufsanfänger und dann noch in einem sozialen Beruf, ich Dummerchen. Hatte ich fast vergessen, dass manch eine ungelernte Fachkraft in manchen Betrieben, mehr verdiehnt als ich als Fachkraft. Herzlichen Dank! Hören wir auf zu schimpfen.

Feststellung des Tages war auf jeden Fall, dass Mausi oder Zicki, auf weichem Boden aktuell besser läuft. Es keimte schon wieder dieser Gedanke auf:

Ich brauche einen Reitplatz! Aber bitte einen eigenen.

Feld A. ist ungeeignet. Ohne bestimmte Maßnahmen wie aufschütten, Sand und Co. nicht das Gelbe vom Ei ist und naja…kein Reitplatz ist. Sondern ein FEEEEEELD. Es ist Schräglage und etwas uneben und hubbelig. Feld eben. Es macht auf lange Sicht keinen Spaß dort zu arbeiten und effektiv ist es auch nicht. Stolper und Rutschpartie wäre hier wohl eher die angebrachtere Bezeichnung dafür. Feld B ist unsere Koppel. Tja, Koppel eben. Zwar recht groß, dennoch auch leicht abschüssig und uneben. Eignet sich zwar besser als pseudo Reitplatz, ideal ist es aber trotzdem nicht. Also doch Reitplatz bauen. Aber wooooo. Tja, ich könnte ja den Landwirt nochmal fragen, von dem wir unsere Koppel gepachtet haben. Ja die ist nur gepachtet, und in den letzten paar Jahren ist die Pacht ziemlich in die Höhe geschossen. Mal sehen wie lange wir diese, schon beinahe wucherartige, Preissteigerung noch mitmachen. Oder auch mitmachen können.

Zurück zum Thema, ich könnte ja den Landwirt nochmal fragen, ob er mir dieses Feld verkaufen würde. Tja, Problem A. ich müsste dem Besitzer wahrscheinlich beinahe das doppelte von dem bieten, was das Feld Tatsache wert ist, damit er es mir verkauft. Ich wäre schön doof würde ich das tun, der Landwirt würde damit aber ein Schnippchen schlagen. Dazu kämen dann natürlich noch die Kosten für den Reitplatz. Durchschnittlich wäre ich dann wohl bei einem Aufwand von ca 25.000 € – 30.0000€ tja….und woher nehme ich das Geld? Könntest ja einen Darlehn aufnehmen bei der Bank. Mhm…und dann komme ich für die nächsten 10 Jahre auf dem Zahnfleisch an gerobbt. Und ein zweites Pferd habe ich mir dann immer noch nicht gekauft, geschweigedenn meinen Reittherapeuten gemacht. Eine Möglichkeit B oder ein Problem B gibt es nicht….sorry…fällt wegen zu schönem Wetter heute aus.

Darum sage ich aktuell…..Hast du Geld, bewirkst du was. Hast du keins oder wenig/nicht so viel, bist du ein nichts. Ich könnte mich gerade schon wieder aufregen. Darüber, dass jemand der Studiert hat und genau so lange wie ich, für seinen Abschluss brauchte, zum Teil das Doppelte bekommt wie ich…und dann….was tut er dann? In einen PC oder ähnliches starren bzw ein paar Knöpfe drücken. Nicht das diese Leute nichts arbeiten würden. Dennoch finde ich es etwas ungerecht verteilt…..aber okay….Ich bin still…Ich gehe jetzt entweder ein Buch schreiben, etwas neues erfinden oder im Lotto gewinnen. Also bis dann.

Adios Ich!!!

P.S.: Ich bin nicht frustriert, doch ein bisschen. Allerdings Ironiere ich gerne so lange bis ich sarkastisch werde. 😉

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