Wie ich mich einst selbst reflektiert habe [Ausbildung]

Ich habe eine Reflektion gefunden. Eine Reflektion eines Angebotes, welches ich im zweiten Jahr meiner Ausbildung durchführte. Es handelte sich um ein mehrteiliges Angebot. Aufgabe war es, ein Angebot zu gestalten und sich auszudenken, dass sich über mehrere Einheiten erstreckt. Nach den Einheiten jeweils vielleicht schon ein Erfolg ersichtlich ist. Ziele mussten gesetzt werden und dokumentiert.

Ich hatte die Idee mit einem Klienten über diese Einheiten, ein bis zwei mal die Woche, Kinderlieder zu sprechen (vor allem Lieder die er bereits kennt) und dann auch einige neue zu erlernen. Hintergrund des Ganzen war, dass besagter Klient mehr zu selber Sprechen animiert werden sollte. Er sagte eine Zeit lang nur Ja oder Nein, beziehungsweise sprach er vorgesagtes nach. Zu diesem Zeitpunkt, hatten wir ihn bereit soweit, dass er Situationsbezogen, Sätze vollendet hatte. Zum Beispiel: Frühstückssituation im Speisesaal. Jeder Brachte immer eine Brotzeit von zuhause mit. Wir begannen den Satz mit Gib mir….und er beendet den Satz mit …..meine Brotzeitdose bitte.

Natürlich musste ich das ganze auch reflektieren. Diese Reflektion habe ich jetzt wieder mal gefunden und habe gedacht, ich Teile es einmal mit euch. Erinnert mich wieder einmal an eine schöne Ausbildungszeit. Allerdings aber auch Stressig muss ich sagen.

Reflexion von Einheit 3

 

5.1.1. Thema: Einheit 3 Bekannte Lieder mit Herr M. sprechen

 

Dieses Thema war weitgehend auf Herrn M abgestimmt. Außerdem ließ sich dies gut in den Alltag einbinden. Diese Einheit wurde während der Arbeit durchgeführt, anstatt im Bällebad. Mitunter war ein Grund, die Arbeit für Herr M. interessanter zu gestalten.

 

5.1.2. Auseinandersetzung mit der Zielsetzung

 

Das Ziel war für Herr M beinahe zu niedrig gesetzt. Da sich herausstellte, dass Herr M bereits mehr Kinderlieder durch seine Schulzeit beherrscht als zuerst vermutet. Dennoch hat Herr M das Ziel erreicht, indem er die meisten Lieder fast komplett mitgesprochen hat.

 

5.1.3. Auseinandersetzung mit der Vorbereitung/Organisation

 

Dies Funktionierte einwandfrei. Da die Einheit im Gruppenraum stattfand war auch meine Anleitung anwesend. Selbst wenn Frau xy, den Raum verließ konnte ich die Einheit weiter durchführen, da ich auch die anderen Gruppenmitglieder im Blick hatte. Das Angebot wurde in den Arbeitsalltag mit eingebaut d.h. parallel zur Arbeit gingen wir die Lieder durch, dies veranlasste Herr M außerdem dazu, flotter zu arbeiten.

 

5.1.4 Auseinandersetzung mit der Verlaufsplanung und den Methoden.

 

Dadurch dass die Einheit innerhalb der Gruppe stattgefunden hat und das durchgehen von Liedern die Herrn M. bereits bekannt waren, konnte dies soweit gut umgesetzt werden. Auch wenn er sich ab und zu vom Gruppengeschehen ablenken lies, war er mit Freude bei dieser Einheit dabei. Auf das Vorsprechen reagierte Herr M. positiv. Hörte er die Melodie und die ersten Worte des bekannten Liedes konnte er es meistens vollständig beenden.

 

5.1.5. Auseinandersetzung mit der Reaktion auf Störungen

 

Herr M. ließ sich wie bereits im oberen Absatz beschrieben teilweise vom Gruppengeschehen ab und zu ablenken. Dennoch konnte er relativ schnell wieder zum eigentlichen Thema zurückgelenkt werden indem man ihn beim Namen nannte und ihm sagte, man macht weiter mit den Liedern.

 

5.1.6. Auseinandersetzung mit der eigenen Person

 

Mein eigenes pädagogisches Verhalten bewerte ich als positiv. Da Herr M. die nötige Zeit bekam um sich Gedanken darüber zu machen wie das bekannte Lied weiter geht. Dies bewältigte er gut, wenn man ihm die ersten Worte vorsagte und er sie nachsprechen konnte. Durch die bekannte Umgebung im Gruppenraum und den bekannten Rahmen innerhalb der Gruppe war die Atmospähre während der Einheit sehr entspannt. Herr M. lies sich sehr gut motivieren mit zu machen und lachte viel während dieser Einheit. Auch auf Anweisungen meinerseits, nun weiter zu machen, wenn er sich ablenken lies, reagierte er meist prompt.

 

5.1.7. Schlussfolgerung

 

Herr M sollte weiterhin auf diese Weise  im Kommunikativen Bereich gefördert werden. Da ihm diese Art der Förderung wohl zu gefallen scheint. Daher wird die Förderung weiterhin so beibehalten, dass Herr M. während der Arbeit zusammen mit einem Betreuer singt. Da er hierdurch als positiven Nebeneffekt zum Teil auch bessere Arbeitsergebnisse abliefert.

 

 

Reflexion Einheit 4

 

5.2.1. Auseinandersetzung mit dem Thema

 

Da Herr M. wie bereits beschrieben während der Arbeit seine Einheit erhält, da er dadurch auch bessere Arbeitsergebnisse erbringt, wird dies vorerst so beibehalten. Da ihm diese Kombination wohl besser gefällt, als im Bällebad. Er kann weiterhin das Gruppengeschehen beobachten, während er seine Förderung erhält.

 

5.2.2. Auseinandersetzung mit der Zielsetzung

 

Zu Anfang ließ sich Herr M. noch öfters Ablenken beim Erlernen des neuen Textes. Dennoch kann sich Herr M mittlerweile die erste Strophe des Liedes merken und diese mit Hilfestellung korrekt beenden. Dennoch musste darauf geachtet werden nur die erste Strophe des Liedes durch zu gehen, da Herr M durch das einsetzten der zweiten Strophe leicht durcheinander kam und beide Strophen miteinander vermischte. Daher musste sich diese Einheit auf die erste Strophe beschränken.

 

5.2.3. Auseinandersetzung mit der Vorbereitung/Organisation

 

Dies Funktionierte einwandfrei. Da die Einheit im Gruppenraum stattfand war auch meine Anleitung anwesend. Selbst wenn Frau Zimmermann, den Raum verließ konnte ich die Einheit weiter durchführen, da ich auch die anderen Gruppenmitglieder im Blick hatte. Das Angebot wurde in den Arbeitsalltag mit eingebaut d.h. parallel zur Arbeit gingen wir die Lieder durch, dies veranlasste Herr M außerdem dazu, flotter zu arbeiten.

 

5.2.4. Auseinandersetzung mit der Verlaufsplanung und den Methoden

 

Durch das Vorsprechen bekannter Lieder konnte sich Herr M. während dieser Einheit gut und schnell auf das Thema einstellen. Er beendete die Lieder teilweise selbstständig zeigte sich jedoch motivierter wenn der Betreuer das gesamte Lied mitgesungen hat. Auch die Struktur des ganzen war in Ordnung, da Herr M. immer darauf vorbereitet wurde wenn ein neues Lied kam indem er zuerst gelobt wurde wenn ein Lied fertig war und ihm gesagt wurde, dass nun ein neues Lied kommt.

Außerdem konnte er sich sehr schnell die erste Strophe des Liedes „In einem kleinen Apfel merken“. Auch hier wurde er zuvor vorbereitet, dass er nun ein neues Lied lernt. Durch das einschieben bekannter Lieder während des Erlernens des neuen Textes, konnte sich Herr M. immer wieder besser auf den neuen Text konzentrieren.

 

 

 

5.2.5. Auseinandersetzung mit der Reaktion auf Störungen

 

Herr M kam während der Einheit, beim erlernen der ersten und zweiten Strophe schnell durcheinander. Hierbei verwechselte er zum Teil die Strophen des Liedes und vermischte die Worte oder begann undeutlich zu sprechen oder sprach nicht mehr weiter und begann zu kichern. Daher wurde es erst einmal dabei belassen, die erste Strophe zu erlernen bis er diese sicher beherrscht um weitere Verwirrung und gegebenenfalls Überforderung zu vermeiden.

 

5.2.6. Auseinandersetzung mit der eigenen Person

 

Auch bei dieser Einheit war die Atmosphäre recht entspannt. Bis Herr M mehrfach die Strophen durcheinander brachte. Hier merkte man das Herr M sichtlich angespannt und es war hierbei angemessen die Einheit auf eine Strophe zu verkürzen. Da Herr M damit eventuell sonst überfordert gewesen wäre. Daher wurde Herr M von mir informiert, dass wir nun nur die erste Strophe des Liedes durchsprechen bzw. singen werden. Worauf er positiv reagierte und sich wieder besser auf die Einheit konzentrieren konnte.

 

5.2.7. Schlussfolgerung

 

Da Herr M. durch das durchnehmen beider Strophen des Liedes „In einem kleinen Apfel“ schnell durcheinander kam und beide Strophen miteinander vermischte, wird vorerst auch die weiteren beiden Einheiten nur die erste Strophe durchgenommen um diese zu festigen. Wenn diese gefestigt ist, kann mit der nächsten Strophe weiter gemacht werden. Die weiteren Einheiten werden weiterhin im Gruppenraum während der Arbeit durchgeführt. Mitunter um ihn auch ein


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