Ach nein, es könnte die Schilddrüse sein

Ach ich und meine heißen Füße. Ich berichtete durchaus in einem meinen letzten Beiträgen darüber. In dem Bericht „Ich hatte heiße Füße“, schwafelte ich davon, dass es die Bauchspeicheldrüse hätte sein können. Nein es war die Schilddrüse, die eine Überfunktion haben könnte. Haha, laut Netz müsste ich tot krank sein. Aber gut, dass es noch Ärzte gibt, die einen dann doch eines besseren belehren. Dennoch habe ich trotzdem immer total heiße Füße. Wer weiß vielleicht könnte es doch eine Überfunktion sein. Ja was weiß ich denn, bin ich Mediziner oder was? Nein bin ich nicht. Google hat mir dazu folgendes erzählt.

Diagnose

Hinweise auf die Diagnose kann der Arzt oft bereits aus dem vom Patienten beschriebenen Beschwerdebild und der körperlichen Untersuchung bekommen. Normalerweise werden dann noch eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sowie eine Blutuntersuchung durchgeführt.

Die Diagnosestellung wird immer in 5 Abschnitte in einer vorgegeben Abfolge unterteilt.

  •  Anamnese-Gespräch mit dem Patienten über die aktuelle und eventuelle frühere Beschwerden und Erkrankungen
  • Äußerliche Begutachtung des Patienten
  • manuelle körperliche Untersuchung
  • Laboruntersuchung des Blutes
  • bildgebende Untersuchungen, zum Beispiel Ultraschall

Die ersten drei Diagnoseschritte können allesamt direkt beim ersten Kontakt zwischen Patient und Arzt erfolgen. Deshalb ist es besonders sinnvoll, wenn dem Arzt und Patienten für den ersten Kontakt ausreichend Zeit zur Verfügung stehen. Denn je mehr bereits in den ersten Schritten über die Krankheit herausgefunden werden kann, desto enger lassen sich die Folgeschritte einschränken.

Von den ersten Resultaten der Diagnosestellung wird abhängig gemacht, welche Werte im Labor untersucht werden und welche bildgebenden Untersuchungsverfahren zur Anwendung kommen.

Anamnese

Folgende Fragen wird der Arzt dem Patienten stellen:

  • Ist eine Größenveränderung der Schilddrüse aufgefallen?
  • Ist ein Druck- oder Kloßgefühl im Hals aufgefallen?
  • Ist Heiserkeit aufgetreten?
  • Ist Kurzatmigkeit aufgetreten?
  • Entsteht ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen?
  • Gibt es Schilddrüsenerkrankungen in der Familie?
  • Werden Medikamente eingenommen?
  • Wie ist die Ernährung, wird mit Jodsalz gekocht, wie viel Fisch wird gegessen?

Ergänzende Fragen im Hinblick auf eine Schilddrüsenüberfunktion:

  • Ist vermehrtes Schwitzen und gesteigertes Wärmegefühl aufgefallen?
  • Sind vermehrt warme/heiße Hände und Füße aufgefallen?
  • Ist eine Rötung der Handinnenseiten, besonders der Daumen- und Kleinfingerballe aufgefallen?
  • Ist eine fettigere Haut aufgefallen?
  • Ist ein nicht erklärbarer Gewichtsverlust aufgefallen?
  • Ist ein vermehrter Hunger ohne Gewichtszunahme aufgefallen?
  • Ist Haarausfall und fettiges Haar aufgefallen?
  • Sind Herzrasen oder sogar Herzrhythmusstörungen aufgefallen?
  • Ist vermehrt Durchfall aufgefallen?
  • Ist ein Zittern der Hand bei Ausstrecken des Arms aufgefallen?
  • Ist eine innerliche Unruhe und Nervosität aufgefallen?
  • Ist eine gesteigerte Gereiztheit und unerklärliche Wut aufgefallen?
  • Sind Schlafstörungen aufgetreten?
  • Sind Jodhaltige Medikamente (zum Beispiel Kontrastmittel) eingenommen worden?

Bei Frauen:

  • Sind Zyklusstörungen aufgefallen?
  • Ist Unfruchtbarkeit aufgefallen?

Äußerliche Begutachtung (Inspektion)

Eine Schilddrüsenfunktionsstörung kann am gesamten Körper sichtbare Symptome verursachen. Deshalb wird der Arzt den Patienten bitten, sich bis auf die Unterwäsche zu entkleiden.

Nach folgenden Symptomen wird geschaut:

  • Größenveränderung der Schilddrüse, normalerweise sollte die Schilddrüse nicht sichtbar sein
  • Zustand der Haut
  • Gesundheit der Haare
  • Erscheinung der Augen (typische Veränderungen bei „Morbus Basedow“)
  • Ernährungszustand
  • Ödeme an den Augenlidern
  • Ödeme an den Schienbeinen
  • psychische Verfassung

Manuelle körperliche Untersuchung

Für die Untersuchung der Schilddrüse steht der Arzt meist vor dem sitzenden Patienten.

Die allgemeine körperliche Untersuchung betrifft folgende Bereiche:

  • den Zustand der Haut
  • die Untersuchung eventueller Ödeme. Lassen sie sich nicht eindrücken, handelt es sich um typische Ödeme, die bei einer Schilddrüsenunterfunktion auftreten (Myxödeme)
  • Abhorchen des Herzens
  • Blutdruckmessung
  • Pulsmessung
  • Untersuchung der Augen. Bei Morbus Basedow treten die Augen hervor und die Lider lassen sich nicht vollständig schließen

Genauere Untersuchung der Schilddrüse:

  • Abtasten der Schilddrüse, um Größenveränderungen und/oder Knoten festzustellen
  • Der Patient/in wird gebeten zu schlucken. Im gesunden Zustand und bei Vergrößerung gleitet die Schilddrüse beim Schlucken unter den Fingern des Arztes entlang. Knoten und Verhärtungen, die sich tasten lassen, aber beim Schlucken nicht gleiten, sollten dringend weiter untersucht werden
  • Abhorchen der Schilddrüse mit einem Stethoskop. Bei einer stark durchbluteten Schilddrüse wie beispielsweise bei der Krankheit Morbus Basedow kann der Arzt manchmal ein Rauschen hören

Aufgeloppt ist es HIER; kann man dann noch weiter lesen.

Ich habe so das leise Gefühl ich könnte evtl. mal wieder einen Arzt aufsuchen. Allerdings könnte ich mir dann durchaus schon wieder was einreden. Also machts gut.

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3 Gedanken zu “Ach nein, es könnte die Schilddrüse sein

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