Frauentausch geschwafel

Ich erfreue mich hin und wieder an der Serie Frauentausch. Auf gewisse Weise könnte man, dass ja auch als Harz 4 TV, betieteln. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass alle Harz 4 Empänger komische Menschen sind. Manch einer ist tatsächlich hingefallen und kämpft darum eine neue Arbeit zu bekommen.

Dennoch gibt es auch die welchen, die lieber zu Hause bleiben und sich keinen Finger krumm machen. Aber wie viele es tatsächlich sind, die nichts tun, kann ich nicht sagen.

Durch Frauentausch und Konsorten, wird jedoch ein relativ schlechtes Bild auf eine bestimmte Personengruppe geworfen. Man könnte beinahe meinen, dass all diejenigen die Sozialleistungen empfangen, ein nicht aktiver Haufen ist. Eine unordentlich Wohnung hat und kein Interesse daran, eine neue Arbeit zu finden.

Auf der einen Seite finde ich dies einfach total bescheuert, was man so sieht. Volksverblödung vom feinsten. Davon abgesehen, dass alles nach Drehbuch abläuft. Glaube ich zumindest zu meinen. Dennoch ziehe ich es mir immer und immer wieder rein.

Soll ich mich jetzt weiter abkotzen darüber? Nein eigentlich nicht. Ich weiß nur, dass ich ein anderes Leben führe und auch führen werde, als die meisten die dort auftreten. Grundsätzlich wird in jeder Serie immer der Vergleich zwischen „Unordentlich und nicht so Wohlhabend“ und „Übersauber und eher Wohlhabend“ gezogen.

Die welchen aus der sauberen Wohnung kommen, reißen sich immer den Hintern auf. Verändern, machen sauber, räumen auf. Diejenigen die aus der „dreckigen“ Wohnung kommen, sehen den Dreck nicht. Behaupten ihre Wohnung sei sauber und sehen die Tauschfamilie als Schickimicki, Zickig und überheblich.

Es ist so vorhersehbar, wie die ganze Sache verläuft. Spätestens nach dem Austausch zwischen den Frauen, sieht man das erst mal ein Streit startet oder eine von beiden garnichts sagt. Zu guter letzt, trennt sich das „dreckwohnungspaar“ voneinander. Einer nimmt die Kinder mit der andere bleibt alleine.

Die sogenannte Schickimicki Familie freut sich wieder auf die Mutter, fällt ihr um den Hals, hat etwas hergerichtet wie Blumen oder Kerzen. Zum Schluss wird noch mit Sekt angestoßen, da die Mama nun wieder zurück gekehrt ist ins traute Heim.

 

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