Immer noch die Ausbildung und wie es für mich war das erste mal alleine zu arbeiten.

Während der Ausbildung, war es normal, dass ich etwa drei Tage in der Arbeit war und zwei Tage in der Berufsschule verbrachte.

Im Betrieb kam ich immer besser in meiner neuen Gruppe zurecht. Dennoch hatte ich immer wieder die Situation, dass ich zeitweise ins kalte Wasser geschossen wurde. Nach den ersten 4 Wochen in der neuen Gruppe, war meine Kollegin das erste mal für ein paar Tage krank. Man konnte jetzt nicht behaupten, dass ich meinen Job schlecht machen würde, war aber Teilweise etwas gestresst von dieser Situation. Da man nach 4 Wochen noch nicht behaupten kann, dass man zu 100 % eingearbeitet ist.

Auch in Zusammenhang, mit der einen Dame welche bei uns in der Gruppe war, hatte ich so meine Bedenken. Ich hatte kurz gesagt Schiss davor, mit ihr alleine zu sein. Hatte Angst davor, dass ich sie nicht ruhig bekomme. Das sie schreit und ich mir nicht zu helfen wüsste, auch wenn überall Kollegen waren die mir helfen konnte.

Als mir jedoch in der Früh mitgeteilt wurde, dass besagte Kollegin krank sei, schnürte es mir den Hals zu. Ich bekam schon beinahe Panik. Ich begann zu schwitzen. Kaltschweiß rann mir das Gesicht herunter. Ich begann zu zittern. Ich war durchaus beinahe panisch.

Im weiteren Verlauf, stellte sich heraus, dass meine Kollegin sehr häufig krank war. Mindestens einmal im Monat für mehrere Tage, wegen Menstruationsbeschwerden. Dies zog sich über das erste Jahr wirklich dann mit der Reaktion von Panik durch. Teilweise sogar Panikattaken in der Nacht. Das ich nicht schlafen konnte oder panisch aus dem Schlaf hoch schreckte, sich meine Brust zuschnürte, mein Herz schnell schlug und ich teilweise sogar zu weinen begann und nicht weiter schlafen konnte.

Alles aufgrund dessen, dass ich panische Angst davor hatte (etwa das erste Jahr) mit einer Klientin alleine zu sein. Nach 4 Wochen alleine da stand und alleine Arbeiten musste obwohl ich die Gruppe noch nicht gut kannte.

Teilweise wusste ich bereits, wenn das Auto zu einer bestimmten Zeit noch nicht auf dem Parkplatz stand, dass sie krank ist. Oder auch wenn ich die Uhrzeit sah, zu der meine Kollegin zu Letzt in Whatsapp online war.

Ich bekam oft einfach plötzlich Ausschlag oder auch Kopfschmerzen. Wurde manchmal davon sogar selbst krank.

Was aber nicht heißen sollte, dass ich deshalb nicht mit meiner Kollegin gut auskam. Ich kam mit ihr sogar sehr gut aus. Bestens. Wir waren ein gutes Team. Wir redeten viel im Alltag. Und man konnte sich gegenseitig Dinge erzählen, die einem auf dem Herzen lagen.

Es war wirklich eine gute Sache und zusammenarbeit, wenn man mal davon absieht, dass sie so oft krank war. Ich ins kalte Wasser geschmissen wurde.

Aber das ist ja jetzt auch nicht unbedingt relevant, was mit dem Krank ist. Letzten Endes bin ich trotzdem was geworden. Und habe gelernt alleine zu arbeiten.

Was jedoch beim alleine arbeiten sehr anstrengend war, war das man keinen hatte mit dem man wirklich mal reden konnte. Man unterhielt sich mit den Klienten, natürlich. Allerdings war man vom Kopf her dann häufig unausgelastet. Es strengt gewaltig an, mit den Leuten immer und immer wieder über dasselbe zu sprechen.

Dennoch wurde es im laufe der Zeit immer besser mit besagter Klientin, die sich manchmal aufführte. Aber wie gesagt ich hatte es immer überlebt, wenn ich alleine arbeiten musste.

 

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