Aufgabenverteilung in einem Haushalt, die Wäschefrage

Wenn man sich mit jemand eine Wohnung teilt, muss man sich ja irgendwie aufeinander einstimmen. Man muss im Haushalt das doppelte machen, da man ja den Dreck von zwei Leuten entfernen muss, wie wäre das nur wenn man drei Kinder zu hause hat, so wie ich mir das einrede? Gott, da läuft die Waschmaschine so wie die Spülmaschine wahrscheinlich täglich. Hat man dann noch einen Hund und eine Mizi dazu, ist man wahrscheinlich täglich damit beschäftigt, zu saugen. Ich werden mir dann, einen Staubsaugerroboter zulegen, der alleine die Wohnung abfährt und saugt. Da wird man ja sonst nie fertig.

Mich nervt es ja jetzt schon, 2 bis 3 mal die Woche, eine 60 qm Wohnung zu saugen. Habe ich ein bisschen gefressen. Wie das Leute mit mehr Wohnung oder einem ganzen Haus machen, weiß ich auch nicht. Pro Stockwerk einen Saugroboter setzten, wäre dazu meine Lösung.

Der Mitbewohner und Bett mit Benutzer und ich, hatten da mal wieder ein tolles Gespräch. Oder auch eine Auseinandersetzung. Aber nur so eine kleine. Und zwar über Wäsche und wessen Aufgabe, das Waschen und abhängen ist. Man muss dazu sagen, wir haben nämlich keinen Trockner. Der hat gar keinen Platz bei uns im Bad. Ok, man könnte es auch in den Waschkeller umsiedeln, aber da müsste man immer so viel herum laufen.

„Kannst du bitte die Wäsche machen?“

„Warum muss ich jetzt schon wieder die Wäsche abhängen und in die Maschine tun?“

„Weil du dafür zuständig bist.“

„Aber warum muss ich das schon wieder machen, kann ich nicht mal saugen oder so?“

„Nein, du machst die Wäsche, weil du den größten Wäscheverbrauch hier hast.“

„Das stimmt doch garnicht.“

„Sehr wohl, schau dir mal den Ständer an, da hängen mindestens 10 Teile von dir, und maximal 5 von mir.“

„Ja und weiter?“

„Du hängst ab und legst zusammen. Weil du die meiste Dreckwäsche produzierst. Könntest ruhig mal deine Sachen öfters anziehen.“

„Ja genau, dann laufe ich also in Zukunft, weil ich meine Oberteile drei Tage hintereinander anziehe, nach Schweiß stinkend und vollgesabbert in der Gegend rum.“

„Das meine ich doch garnicht!“

„Doch genau das habe ich aber gerade raus gehört! Es tut mir leid, aber spätestens dann wenn ich einen Bewohner gebadet habe, kannst meine Klamotten in die Wäsche schmeißen, weil es so schweißtreibend ist, trotz Lifter.“

„Dann zieh wenigstens deine Hosen länger an. Ich zieh meine oft ne ganze Woche lang an.“

„Falls es dir nicht aufgefallen ist, hatte ich meine Hosen bis jetzt, meistens gut eine Woche an, außer ich wurde Vollgesabbert oder ich hab mir wieder was drüber gekippt. Ich hab nur ne Weile gewartet, bis mehrere Hosen in der Wäsche sind, bevor ich sie in die Maschine gesteckt habe.“

„Ja ist ja gut. Aber könntest ja deine Sachen trotzdem länger anziehen.“

„Du brauchst garnicht so reden, ihr habt Arbeitskleidung die euch gestellt wird und die dann in ne Wäscherei gehen. Ist schon klar das du weniger Wäsche verbrauchst als ich. Fällt halt nicht so auf, weil deine Arbeitskleidung nicht bei uns zu Hause gewaschen wird.“

„Trotzdem hätten wir dann nicht so einen verschleiß“

„Das glaubst jetzt auch nur du….“

„Und du musst immer das letzte Wort haben!“

„Ja und…“

„Da schon wieder!“

„Ach lass mich doch in Ruhe.“

„Nein lasse ich nicht, ich nerv dich so lange bis es klappt.“

„Du bist ein Meckerzausel.“

„Bitte was bin ich?“

„Ein Meckerzausel.“

„Es geht ja nicht anderst, sonst kapierst du es nicht.“

„Ich glaube eher, du kapierst es nicht.“

*Beleidigtes schweigen auf dem Sofa*

„Hängst du jetzt bitte die Wäsche ab?“

„Warum?“

„O Man, weil es deine Reitsachen sind und nicht meine! Warum wäscht du die überhaupt hier?“

„Sorry, dass ich alle Schaltjahr mal meine ganze Sammlung an schmutziger, Reitkleidung hier wasche. Wo soll ich sie sonst waschen? Im Bach oder was?“

„Ich mein ja nur, habt ihr da keine Waschmaschine?“

„Hallo, dass ist ein Stall und kein Waschsaloon.“

„Gerade deshalb, du weißt genau, dass ich auf Tierhaare allergisch bin.“

„Was hat das eine jetzt mit dem anderen zu tun?“

„Ja wenn da Haare drin hängen bleiben?“

„Der wenn und der hätt.“

Daraufhin bin ich aufgestanden und habe meine Wäsche verräumt. Eine weitere Außeinandersetzung hat sich damit im Sand verlaufen.

 

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2 Gedanken zu “Aufgabenverteilung in einem Haushalt, die Wäschefrage

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