Der Mädelsflohmarkt

Seit ein paar Tagen, sah man bereits die Plakate herumhängen, dass heute wieder der Mädelsflohmarkt stattfinden soll. Ich freute mich natürlich wie ein Schnitzel, da ich diesen Samstag frei habe und vormittags hin konnte. Noch halb verschlafen und mich immer noch ärgernd darüber, dass mir inzwischen zum dritten mal das Auto angefahren wurde, wackelte ich zum Flohmarkt. Ja mein Auto wurde von einem unserer Nachbar angefahren. Gestern war diese Dulle in der Tür da noch nicht. Ich bin beinahe aus den Latschen gekippt als ich die verbogene Tür sah. Kontakt zum Unfallverursacher wird gesucht, Montag verweilt mein Auto, schon wieder, in der Werkstatt zur Reparatur. Hab ich halt schon wieder kein Auto. War doch kürzlich erst zur Sanierung und zum Tüv dort und das geschlagene 3 Tage. Und das Auto ist erst 5. Super wa.

Also, beim Mädelsflohmarkt, musste ich mich auch schon wieder ärgern. Verlangten die doch ernsthaft am Eingang, 2 € Eintritt dafür, dass man dort durchlaufen kann. Wäre ja nicht so, dass sie von den Ausstellern mit Sicherheit schon Standgebühr verlangen würden. So kann man auch nach Geld gieren, in dem man Eintritt verlangt. 2 € sind für den Einzelnen nicht gerade viel. Aber in der Masse läppert sich das schon. Man sagt ja nicht umsonst „Kleinvieh macht auch Mist.“

Ich gondelte also durch die Gänge und mir wurde es innerhalb kürzester Zeit schon wieder zu viel. Ich meine viele Leute, bringen den Verkäufern logischerweise die Kohle, aber mir ist das manchmal echt zu stressig. Durch den ersten Gang schob ich mich eigentlich nur durch. Die Stände waren komplett zugestellt, dass man da noch ne Möglichkeit gehabt hätte hin zu gehen, fehleranzeige erfolgreich. Also konnte ich den Gang erst mal abhacken. Ich wurschtelte mich in einen eher etwas leereren Gang wo ich auch an die Stände kam. Dennoch bringen es die Leute immer noch fertig, dich vom Stand wegzuschieben, dir Dinge die du in der Hand hast, wegreißen oder einem demonstrative mit dem Kinderwagen in die Hacken fahren um durch zu kommen. Ein anderes Kind, dass auf dem Arm der Mutter war, zieht einer Kundin an den Haaren, keine Reaktion der Mutter. Andere bleiben Mitten im Weg stehen und das so, dass man nicht mehr vorbei kommt. Leder links noch rechts. Unten durch wäre vielleicht gerade so noch möglich, da sie so breitbeinig da stehen. Aber das würde wahrscheinlich nicht so gut kommen. Äußert man höflich, dass man bitte vorbei möchte, wird man böse angesehen und angestänkert, dass doch genug Platz wäre.

An manchen Ständen wird einem zu überzogenen Preisen die Kleidung angeboten. Gebraucht. Kostenlos will ich sie ja nicht. Aber für den Neupreis will ich sie auch nicht. Da kann ich auch gleich in einen Laden gehen und mir dort eine neue Hose kaufen. Kann ihr zeug gerne behalten. Verhandeln, lassen die mit sich auch nicht, um so mehr einem gefallen würde, desto höher wird plötzlich der Preis, so dass man bei den meisten Artikeln irgendwann, tatsächlich beim Neupreis angekommen ist.

Irgendwie habe ich mich dann doch, nach ewigen Zeiten durchgebuddelt und fand an zwei Ständen ein paar Hosen. An Stand A) erstand ich für 7 € eine ganz tolle Jeans. Der Preis war für mich voll ok und ich zahlte auch den vollen Preis dafür.

An Stand B) waren die HOsen auch sehr schön sortiert, so dass man einen guten Blick darauf hatte, was mich dazu veranlasste, dass ich 4 Hosen, in meiner Größe entdeckte, die mir sehr gut gefielen. Als ich eine der Beiden Verkäuferinnen ansah und fragte wie viel es denn Kostet, wenn ich die vier Hosen mitnehmen würde, Sah sie mich erst einmal etwas entsetzt aber dann freudig an. Irgendwie hatte sie wohl nicht damit gerechnet, dass ein Kunde gleich 4 Hosen auf einmal mitnehmen will. ÜBERRASCHUNG gelungen :). Ich erstand sie für 15 €, also alle zusammen, nicht für jede. 4 Hosen für 15 €. Ich freute mich wie ein Schneekönig. Somit hatte ich für 22 € 5 Hosen gekauft, für diesen Preis bekomme ich in manchen Läden gerade mal eine bzw. bei S.Oliver, wo ich mit vorliebe Hosen kaufe, gar keine. Aber ich habe nichts gegen bereits getragene Kleidung. Solange sie noch gut ist. Die erfüllt ihren Zweck genau so gut. Und man spart sich was. Aber nicht nur dass, sie sind dann schon gewaschen und eingetragen. Hehe.

Somit war mein Einkauf erfolgreich. NAch dem Großkauf hatte ich dann auch beschlossen, dass es langt, ich hatte auch nicht sonderlich viel mehr gesehen, was mir getaugt hätte. Auch wenn ich zuerst etwas genervt war, was ich beim raus gehen immer noch war so irgendwie, hatte ich trotzdem einen Erfolg zu verzeichnen. Ich hoffe jetzt nur, dass ich innerhalb der letzten Tage nicht shcon wieder 10 Gramm zugenommen habe und nicht in die Hosen rein passe.

Zum Abschluss, habe ich noch einen Newsletter angefordert, der die neuen Termine für den Mädelsflohmarkt beinhaltet. Ich werde mich wohl auch irgendwann mal dafür anmelden und meine Sachen versuchen an die Frau zu bekommen. Ich hätte da nämlich ein paar Klamotten die ich aussortiert habe. Was das angeht, hätte ich sie auch gerne in einem Secondhand Laden abgegeben. Der in dem ich war, nimmt jedoch nur Sportbekleidung oder Sportartikel. Demnach wurde ich dort lediglich meine beiden Reithosen los, die seit ewigen Zeiten bei mir verstauben. Insgesamt bekomme ich etwar 60 € für beide. Ist schon mal nicht schlecht. Bei Ebay wollte sie ja keiner. Ende Mai soll ich dann mal vorbei kommen, da könnten die Hosen dann schon verkauft worden sein. Den Rest meiner aussortierten Sachen, werde ich dann wohl versuchen, auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Wenn ich mich entscheiden sollte dort hin zu gehen.

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3 Gedanken zu “Der Mädelsflohmarkt

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