Wochenrückblick, einer sehr untollen Woche oder so

Immer dieses ewige hin und her, was schreibe ich denn und öööh. Und hin und her und soweiso und überhaupt. Absolutes leer sein im Kopf, bedeutet so viel wie, ich kann heute mal nix im Blog veröffentlichen. Was ich jedoch dezent bescheuert finde. Aber was schreiben wenn man keine Ahnung hat über was? Google hilft mir hierbei auch nicht gerade sehr viel weiter. Auch wenn es dort heißt, schreibe was dir in den Sinn kommt und schreibe frei von der Seele weg. Ja genau, ich schreibe einfach mal frei von der Seele weg. Egal was dabei raus kommt. Auch wenn dabei absolut und komplett der totale blödsinnstext raus kommt.

 

Super und sowas mutet man dann den Lesern zu? Ihr habe sie doch nicht mehr alle! Im Moment, so finde ich, haben sowieso alle oder sagen wir mal fast alle, nicht mehr alle Latten am Zaun. Die letzten Tage waren schon der absolute Wahnsinn, sagen wir mal die letzte Woche. Aber möchte ich das wirklich allen zumuten? Naja, vielleicht schon, selbst bin ich durchaus auch fast am Rad gedreht. Warum? Naja, ich weiß nicht, ich glaube es gefällt keinem so wirklich, wenn man mal eben 8 Tage am Stück arbeitet um dann lächerliche 3 Tage frei zu haben. Wahnsinn oder? Wäre ja nicht so, dass ich auch noch ein Leben außerhalb der Arbeit hätte. Das scheint nur keinem so wirklich bewusst zu sein. Aber mit zwei Vierbeinern als Hobby, hat man immer was zu tun.

 

Dann diese witzigen schwammigen Aussagen die letzten Tage, da müsse jeder mal durch, fragt man sein Gegenüber jedoch, ob er das machen wollen würde, also 8 Tage am Stück zu arbeiten, bekommt man nur einen entsetzten Gesichtsausdruck und die Antwort „Das ist ja schließlich was ganz was anderes!“ Genau, habt ihr gehört? Das ist was ganz was anderes! Solange man selbst nicht betroffen ist, ist alles super und jeder müsse da mal durch, aber wehe man ist selbst dran, dann ist die Kacke am Dampfen. Denn die anderen haben da auch keine Lust drauf, so wie es scheint.

 

Weiter ging meine komplett durchgeschossene Woche damit, dass ich mich mit der Polizei in Verbindung setzte, wegen Lärmbelästigung, die sich bereits seit gut 3 oder 4 Wochen hinzog. Klein mir, ist nämlich am Freitag dann ganz dezent die Hutschnur gerissen. Nachdem ich an diesem Tag aus der Nacht kam, lediglich 5 Stunden schlaf nachholte, da ich abends sonst nicht schlafen kann, wurde ich wiederholt von halbwüchsigen mit echt ätzender Musik beschallt. Zur kurzen Beschreibung, an den Auslauf meiner zwei, grenzt ein Grundstück welches der Gemeinde gehört. Dort ist ein „Miniwald“. In diesem Miniwald, haben halbwüchsige bereits seit einiger Zeit, eigentlich seit letztem Jahr oder so, eine Hütte in der sie sich regelmäßig treffen. Bereits im letzten Sommer, haben sie dort hinten nur Mist fabriziert. Zum Beispiel Feuer machen, dass wir am Folgetag löschen mussten. Im Winter, seelige Ruhe, kaum begann der Frühling, ging es dort wieder ab wie im Festzelt. Dieses Jahr mit Musik, die man mir einfach nicht zumuten kann. Und das in einer Lautstärke, dass ich diese z.T. sogar bis in den Stall verstehen konnte.

 

Und dieses permanente Bassgewummere im Hintergrund. Ich sag es euch, es ist nervenaufreibend. Gerade dann, wenn man sowieso schon genervt ist und seine Ruhe haben will. Nun gut. Kontakt zur Gemeinde, Gemeinde macht aber Augen und Ohren zu, mal davon abgesehen, dass da hinten wohl die neue Müllhalde entstanden ist. Neues Projekt: Unser Dorf soll schöner werden! Schmeißt euren Müll alle in den Wald und dreht Musik auf!

 

Nun gut, Freitag ist mir dann die Hutschnur hoch gegangen. Die Musik in einer Lautstärke, dass man es sogar bis in den Wohnbereich vor hörte. Ein Geschrei und geschepper, richtiges Festzeltfeeling eben. Daraufhin packte ich mein Getier, verfrachtete es in den Stall und Kontaktierte die Örtliche Polizei. Diese Schickten mir doch kurzerhand einen Streifenwagen vorbei. Blöd nur, dass die Feierwütigen Idioten, kurz vor deren Eintreffen, ganz Hoplahop, verschwunden waren und die Musik nicht mehr lief. Als hätten sie es gerochen. Super dachte ich mir. War ja wieder klar. Wäre die Streife 10 Minuten vorher gekommen, hätten sie es im vollen Ausmaß erlebt.

 

Aber mein Glück war es, dass zwei, während die Polizisten noch da waren, wieder zurück kamen. Ich habe es innerlich gefeiert!!! Nun gut, mehr als ihnen sagen, dass sie sich still verhalten sollen und den Müll aufräumen, konnten sie auch nicht. Personalien wurden aufgenommen und angeblich würden die beiden, den anderen auch bescheid geben. Mit Sicherheit. Mal sehen was passiert. Ich werde ihnen auf jeden Fall, so oft meine Freunde in Grün auf den Hals hetzten, bis sie es kapieren, denn Sonntag nachmittag, schienen sie bereits schon wieder vergessen zu haben, von wem sie vor kurzem erst besuch hatten. Gestern wieder Ruhe. Ich weiß nicht…naja, sie bekommen halt Besuch, sobald es mir zu doof wird. Bis sie es kapieren und es in ihre Schädel geht. Und wenn ich sie von dort Hinten vergraule, dass wär mir das liebste, wenn sie nicht mehr aufschlagen würden.

 

Naja. Ich schien von einem Fluch oder sowas belegt zu sein. Samstag morgen, wurde mein Auto angefahren. Im Parkmodus. Hallo! Eine verdammt große Delle, die da in meiner Tür klaffte. Wo zum Henker…..ich passe hier auf mein Auto auf, dass nix passiert und dann fährt mir doch zum weiß der Henker wie vielten mal, jemand den Karren an! Sag mal, haben die denn alle keine Augen im Kopf!! Wenn ich nicht ausparken kann, dann muss ich besser guggen oder mir ein kleineres Auto zulegen. Jawohl.

 

„Es tut mir fürchterlich leid, aber ich habe so feste geschaut und auf einmal hats gerumpelt.“

 

„Aha, sie haben also so gut geschaut. Der Dulle zufolge, lässt es mich aber eher Mutmaßen, dass sie voll Karacho rückwärts raus sind und trotz Rumpler noch gegengelenkt und weiter gefahren sind. Weil langsam sind sie da nicht dagegen.“

 

„Doch, doch. Ich bin total langsam raus und dann hats gerumpelt.“

 

„Aha, total langsam sagen sie also?“

 

„Ja.“

 

„Wieso bekomme ich dann aber meine Türe nicht mehr richtig zu, wenn ich sie normal zu machen will? Ich muss da ganzschön Schwung holen, damit die Tür zu geht. Von langsam kann da nicht die Rede sein.“

 

„Sie glauben mir das gerade nicht ganz oder?“

 

„Um ehrlich zu sein, Nein. Von langsam annocken kann doch hier nicht mehr die Rede sein! Schauen sich doch mal die Dulle an!!“

„Hm, vielleicht bin ich doch nicht so langsam gefahren.“

 

„Ja wie tu mer jetzt?“

 

„Sie haben meinen Zettel schon gefunden oder?“

 

„Ja sonst hätte ich nicht zurück gerufen.“

 

„Ach so, stimmt.“

 

„Um die Polizei anzurufen ist es ja jetzt offensichtlich zu spät. Wie tu mer jetzt?“

 

„Oh nein, bitte nicht die Polizei!“

 

„Also. Ich hätte dann gerne mal ihre Versicherungsdaten, ich bringe mein Auto nämlich dann nächste Woche gleich in die Werkstatt zur Reperatur. So wie es aussieht, brauchen wir aber nen Gutachter, da es den Rahmen verzogen hat. Mit ausbeulen hat es sich da wahrscheinlich nicht getan.“

 

„Die Versicherungsdaten?“

 

„Ja. Ich hätte den Schaden gerne bezahlt und das nicht aus eigener Tasche. Ich bin ja schließlich nicht schuld dran.“

 

„Mhm. Ich würde es allerdings gerne aus eigener Tasche bezahlen und es nicht über die Versicherung gehen lassen.“

 

„Ihnen ist aber schon klar, dass eine neue Türe nicht gerade billig ist?“

 

„Muss es denn eine neue Türe sein? Reicht es da nicht mit ausbeulen und neu lackieren?“

 

„Ich wollte nur nochmal anmerken, ich bekomme meine Türe nicht mehr richtig zu! Da reicht ausbeulen nicht! Aber das wird der Gutachter und die Werkstatt dann schon sagen was Sache ist. Ich lasse ihnen den Kostenvoranschlag zukommen. Dann können sie ja überlegen ob sie es dann immer noch selber Zahlen wollen.“

 

„Okay. JA das sehen wir ja dann.“

 

Die Versicherungsdaten, hat die gute dann doch rausgerückt. Zum Glück. Im Notfall, sollte sie nicht Zahlen, wird alles umgehend an die Versicherung weiter geleitet. Würde sagen „Vergeigt“

 

Weiter ging es mit einer ziemlich Miesen Reitstunde. Funktionieren wollte überhaupt nichts an diesem Samstag. Angefangen hatte es damit, dass eine neue da war. Diese Fragte mich ob ich ihr Pferd bitte Satteln könne, da sie dieses das erste mal hätte. Ich meinte daraufhin, warum sie es nicht selber macht, irgendwann müsse sie es ja mal machen, kann ja nicht jedes mal jemand daneben stehen. Außerdem müsste ich mein Pferd auch noch machen. Nun gut, aber weil ich ja so sozial bin, habe ich dann eben getrenst und gesattelt. Die Trense schloss ich bewusst nicht, da ich es nicht einsah, dass ich alles für sie mache. Während ich den Sattel auflegte, meinte sie dann natürlich sie müsse vorne an der Trense herumfurwerken und mir permanent im Weg stehen. Ich fuhr sie daraufhin an, dass sie jetzt mal aufhören solle da vorne rumzufummeln und warten solle bis ich mit dem Sattel fertig bin, außerdem stehe sie mir im Weg und ich wolle nicht gerade von einem Pferd von 1,75 an die Wand gequetscht werden. Wenn sie außerdem doch so fit wäre beim Satteln, könne sie es auch gleich selber machen. Daraufhin wurde ich ziemlich beleidigt angeschaut. Nun ja….ich holte daraufhin meine Sachen für das Schulpferd das ich hatte. Während ich dabei war zu trensen, hörte ich es in der Nachbarbox plötzlich rumpeln. Zog die gute doch glatt ohne mich ab! Hallo! Mich erst mal davon abhalten, mein Pferd fertig zu machen und dann noch alleine in die Halle runter gehen! Uns hat man damals noch beigebracht, es wird aufeinander gewartet und man geht gemeinsam runter in die Halle und nicht jeder einzeln! Außerdem war es noch ein bisschen zu früh um runter zu gehen. Ich war genervt, ließ mir aber dennoch Zeit mein Pferd fertig zu machen. Unten angelangt, war noch eine Reitstunde im Gange. Also noch kurz warten, bevor wir rein gehen. Die andere war bereits drin. Ich blickte sie etwas böse an. Sie schien es nicht zu interessieren.

 

Die gesamte Reitstunde, schien an diesem Samstag, dezent den Bach runter zu gehen. Ständig hatte ich irgendwen im Weg, kam zu nichts. Immer dann wenn ich zu etwas ansetzten wollte, stand plötzlich eine der Kleinen mit den Ponys mitten im Weg, schnitten mir den Weg ab oder bremsten mich aus. Kein Wunder also, dass mir mein Schulpferd, die A. an diesem Tag extrem genervt war und zeitweise zu Bocken anfieng. Mich interessiert das ja recht herzlich wenig. Aber warum muss ich es ausbaden, wenn andere einen Mist fabrizieren. Ende vom Lied war, dass ich und mein Schulpferd die meiste Zeit im Schritt verbrachten und ich einen Schrittstreik einberief. Auf der linken Hand hatte ich dann zum Glück meine Reitlehrerin auf meiner Seite, die alle anderen dazu anhielt, im Schritt zu bleiben und das auf dem ersten Hufschlag, damit ich zumindest auf der linken Hand zum Galopp kam. Ein kleines Lob für den Galopp bekam ich dann sogar. Dafür dass wir heute anscheinend nicht auf einen Zweig kämen, sähe der Galopp aber sehr ordentlich aus. Auch gegen Ende hatte ich A. relativ locker, nur hätte sie noch einen Ticken mehr über das Genick laufen können. Nach der Stunde, sitzen wir für gewöhnlich noch auf Kaffee zusammen. Hitzige Disskusionen entstanden. Ich regte mich erst mal ausgiebig über die heutige, sehr misslungene Stunde auf. Darüber das man seit neuestem jeder einzeln in die Halle wackelt und permanent den anderen im Weg sitzt oder zu früh in der Halle ist. Nun gut, Madam, die mich oben stehen gelassen hat, bekam nen sauberen Einlauf. Nicht nur dass sie viel zu früh in der Halle war, sondern auch, weil sie die noch laufende Stunde störte und mich alleine oben stehen lassen hat. Hoffe hat gezogen.

 

Später erzählte ich meiner RL dann auch, dass ich heute wirklich komplett auf Rumpelstielzchen war. Zumindest innerlich. Weil permanent wer im Weg war und ich zu nichts kam. Ich mich einfach nur noch geärgert hatte weil eben gleich garnix ging und ich dann den Vorsatz hatte, solange zu warten bis ich Platz habe. Was aber irgendwie nie wirklich der Fall war. Weil zu viele dabei waren, die nur auf sich geachet hatten. Meine RL musste daraufhin lachen und meinte nur, dass die Stunde heute nicht gerade der Renner war, ich aber auch nicht gerade sehr Konzentiert war (was ich bejahte). Aber sie das vollkommen nachvollziehen kann, da ich ja schließlich von den letzten Stunde, wo wir so wenige waren sehr verwöhnt sei. Außerdem hätte sie noch nie erlebt, dass ich einen Schrittstreik gemacht hätte und dann muss wirklich irgendwas nicht passen. Nun gut. Hoffen wir also auf besseres Gelingen in dieser Woche.

 

Advertisements

4 Gedanken zu “Wochenrückblick, einer sehr untollen Woche oder so

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s