Da viel mir wieder ein was ich erzählen wollte

Hach, gibt es das denn auch? Mir ist wieder dezent eingefallen was ich schreiben wollte! War ich gestern doch etwas abgelenkt davon, dass unsere Nachbarn gegrillt hatten.

Gestern hatte ich Reitstunde. Wieder mal außertourlich, da ich Samstag bis um 21 Uhr arbeiten darf. Leider fällt daher mein Wochenende aus. Aufgrund von Arbeit gestrichen. Nun gut. Also war ich gestern Nachmittag beim Reiten in der Nachmittagsstunde.

Die Tafel hing bereits als ich ankam. Zuerst hatte ich mich natürlich im Tag verschaut und hätte beinahe das falsche Pferd geputzt. Kann man das glauben? Als ich dann richtig war, sah ich, dass ich S., dass Hibbelpferd, haben sollte. Naja, sonderlich begeistert war ich davon nicht gerade. Ich war zwar nicht so aufgekratzt wie kürzlich, dennoch hatte ich echt ein nicht sonderlich gutes Gefühl.

Aber gut, machen wir einfach mal. Damit wir uns aneinander gewöhnen und vielleicht doch miteinander auskommen. In der Halle unten, merkte ich, dass Frau S. schon etwas nervös war. Ich dachte mir, ja ganz toll. Fängt ja schon gut an, wird sich aber vielleicht während der Stunde schon legen. Zum Aufsteigen nutze ich die Leiter, da Frau S. doch eine Größe hat, bei der ich ohne Leiter schon fast keine Chance habe hoch zu kommen. Währenddessen, musste ich sie irgendwo mit dem Fuß erwischt haben oder gestreift. Sie zischte davon und hampelte nervös davon und rannte einfach nur noch. Ich jammerte vor mich hin „NA super, das fängt ja schon gut an heute.“ Ich stand mit ihr in der Ecke und musste mich und Pferd erstmal ne runde beruhigen. Aber irgendwie half alles in der Ecke stehen nichts. Meine Steigbügel konnte ich somit auch nicht kürzer machen, da sie einfach am hampeln war. Was es mir auch nicht gerade erleichterte, sie zu beruhigen. Glücklicherweise, kam mir meine Reitlehrerin zur Hilfe. Sie hielt sie mir bis ich meine Steigbügel zu kürzen. In dieser Zeit konnten wir beide uns etwas beruhigen. Allerdings, hatte ich in nicht mal 5 Minuten einen total trockenen Mund und war klitsch nass geschwitzt.

Während dem warm Reiten, war sie sehr flott, was ich von ihr aber bereits kenne. Ließ ich ihr einfach die Zügel, entspannte sie sich zunehmend und wurde immer cooler. Auch ich. Bis es an den Trab ging und sie mir schon wieder fast davon rannte, weil sie los wollte. Im Trab hatte ich sie dann ganz gut da, was vielleicht auch an den Ausbindern lag. Sie ist das einzige Pferd das ich mit Ausbindern reite, da ich sage, dass es mir so lieber ist und es mir eine halbwegs angenehme Stunde beschert.

Die Stunde wurde sehr abwechslungsreich gestaltet. So, dass ich als auch Pferd so beschäftigt waren, dass wir schon gar keinen Gedanken mehr daran verschwenden konnten, aufgeregt zu sein oder an den Galopp zu denken. Beim Abtaumeln, hatte ich sie dann soweit, dass ich ein Lob bekam, dass sie gerade sehr ruhig und entspannt läuft. Auch im Trab war sie gestern sehr angenehm. Und ich hatte Freude an ihrem flotten Tempo, dass aber kontrollierbar war. Ich freute mich wie ein Schnitzel, da wir die Stunde ohne hampeln beendet hatten, sie ruhig lief und ich dieses mal trocken ritt und nicht führte und, ich stieg auf der Mittellinie ab und nicht in einer Ecke :). Frau S. ging sogar freiwillig und ohne zu zuppen auf die Mittellinie. Auch wenn wir während der Stunde, ein kleines Stehenbleibproblem hatten und darüber immer ewig disskutieren mussten. Schenkelnweiche, ein Traum, nur so am Rande.

Die Aussage meiner Reitlehrerin, fand ich am Ende der Stunde sehr passend. Sie meinte, es braucht Zeit bis man ein Pferd kennengelernt hat. Wie man mit ihr umgeht. Es bringt mir nicht viel, sie hin und wieder mal zu haben, ich müsste sie öfters haben um mich auf sie einspielen zu können. Denn hätte ich es raus, würde es wahrscheinlich besser gehen und mich würde ihr gehampel wahrscheinlich nicht so aus der Fassung bringen. Aber ich hätte die stunde eigentlich ganz gut gemeistert, dafür dass ich anfangs so bammel gehabt hätte. Bei A. hätte ich ja auch keine Angst vor ihren Bockern, was daran liegt, dass ich sie viel hatte und sie kenne. Was mich gelassen macht, in jeglicher Hinsicht. Ich meinte daraufhin, dass sie wohl recht haben wird. Ich mit Zicki ja auch lange gebraucht hatte, bis wir so ein eingespieltes Team waren. Wir waren immer schon ein gutes Team, aber nach 10 Jahren ist einem dann bewusst, wie gut man eingespielt ist. Da braucht es nur einen Zucker, nur eine bestimmte Bewegung und der andere weiß was Sache ist und es kommt eine Reaktion. Aber das ging auch nich von heut auf morgen. Auch bei A. hat es einige Zeit gedauert bis ich wusste wie sie Tickt.

Nun ja, das war mein gestriger Tag. Natürlich musste ich noch kurz bei dem kleinen mini Friesen vorbei guggen. Dieses Pony ist so zuckersüß! Wirklich. Noch eine kurze Unterhaltung mit einer Stallkollegin. Danach wurde nach Hause gepilgert. Zuhause hatte ich vor der Stunde schon alles erledigt. Mausi reiten, Leider hat sie wieder leicht zu lahmen angefangen, nachdem wir das zweite mal zum Galopp angesetzt hatte. Dann Wiese und auch Stall misten. Essen vorbereitet und alles roger. Heute hat Mausi frei, weil ich arbeiten bin. Morgen auch, aber da gehe ich vielleicht noch ne runde spazieren.


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