Ich, der professionelle Jammerlappen ;-)

Immer diese Überlegung darüber, was man denn schreiben soll. Finde ich manchmal gar nicht so leicht etwas Passendes zu finden. Ich weiß nicht ob ich es schon mal erwähnt hatte, allerdings, las ich dann irgendwann mal, man soll einfach drauf los schreiben. Allerdings finde ich, dass es alles andere als leicht ist, einfach mal so drauf los zu schreiben.

 

Brauche ich doch irgendwo einen Ansatz, mit dem ich anfangen kann, damit ich einen Beitrag zusammen bringe. Denn, habe ich keine Idee, bringt mir der beste Wille, etwas zu schreiben nichts. Und schreibe ich keine Beiträge, dann wird der Blog nicht mehr besucht, was einen wiederum eher frustriert und man keine Motivation mehr hat, weiter zu machen. Oder?

 

Zu mindestens wäre das meine Erklärung dafür, dass doch einige Blogs irgendwann mal einschlafen. Weil der Blog nicht aktiv genug ist, die Leser kein neues Futter bekommen, damit die Besucherzahl drastisch sinkt oder erst gar nicht steigt, der Schreiber genervt und demotiviert ist und dann gar nichts mehr macht. Ich weiß zwar gerade nicht wirklich, warum ich das jetzt eigentlich nochmal wiederhole, aber jetzt steht es da schon auf dem Papier. Weshalb ich auch gerade keinen großen Drang verspüre, es nochmal zu löschen. Es sieht nämlich einfach gut aus, wenn das Papier nicht mehr so leer ist. Auch wenn es hier am PC ist.

 

Rede ich ernsthaft schon wieder übers Blog schreiben? Scheint so zu sein. Das Thema lässt mich einfach nicht locker. Weshalb ich dann immer wieder zu denken anfange, gerade dann, wenn ich Nachtdienst habe. Da habe ich nämlich ziemlich viel Zeit nachzudenken, meistens zumindest. Allerdings muss ich sagen, dass es mir gerade nicht so dicke geht. Habe ich schon wieder Vorboten einer Migräne. Weshalb es mich wundert, dass ich überhaupt so viel zusammengebracht habe.
Ja man wird es nicht glauben, aber ich bin einer der Menschen die an Migräne leiden. Diejenigen, die es nicht haben, können das gar nicht so nachvollziehen, wie brutal Migräne sein kann. Und was Migräne für ein mieser Verräter ist. Ja wirklich! Angefangen mit stechenden Kopfschmerzen in den Schläfen, weiter gehend zu Übelkeit, teilweise erbrechen, flimmern vor den Augen, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen. Die ganze Palette also. Und das immer dann, wenn ich zu viel Stress habe. Zu viel Druck oder zu lange keinen Urlaub mehr hatte in dem ich mich erholen kann. Teilweise hat es bei mir auch etwas mit einer Art Äußerung von Angst zu tun. Glaube ich zumindest zu meinen. Meistens hatte ich davor bereits schon über mehrere Tage Kopfschmerzen und einen ziemlich unruhigen Schlaf. Einen Schlaf, der für mich nicht erholsam war. Wobei, dass Schlafproblem aktuell eher an der Schichtarbeit liegen könnte, die meinen Rhythmus durcheinander bringt. Aber eigentlich wollte ich jetzt nicht über meine Krankengeschichte erzählen. Hatte ich doch eigentlich eine komplett andere Idee im Hinterkopf.

 

Allerdings ist es im Übermüdetmodus, gar nicht so leicht, etwas Sinnvolles zustande zu bekommen. Quake ich doch eher vor mich hin und versuche irgendwas aufs Papier zu bekommen, damit die Zeit ein bisschen vorbei geht. Habe ich doch noch einiges an Stunden vor mir, in denen wahrscheinlich nichts Großartiges passieren wird, außer dass mir vielleicht schwindelig wird, oder ich mich übergeben muss. Aber glücklicherweise befindet sich in absoluter Reichweite eine Toilette auf die ich zurückgreifen könnte.

 

Eigentlich bin ich persönlich der Meinung, wenn man krank ist, geht man nicht zur Arbeit. Denn krank, ist man dort keine wirklich große Hilfe. Hängt man selbst doch eher wie ein Schluck Wasser in der Kurve, der eigentlich ins Bett gehört. Allerdings muss ich zugeben, dass es den ganzen Tag über nicht schlimm oder dramatisch war. Wenn man jetzt mal davon absieht, dass es mir gegen Nachmittag, mal schon nicht ganz so wahnsinnig ging und mich bereits dort die Kopfschmerzen plagten. Als ich dann eine Tablette einwarf, hatte sich das Ganze aber innerhalb von kürzester Zeit erledigt gehabt.

 

Bis ich im Auto saß und das Mittel nach lies. Dieser stechende Schmerz plötzlich wieder da war. Und so kurzfristig wollte ich dann auch nicht anrufen und sagen „Hallo, ich bin dann mal krank und sehe mich nicht in der Lage, die Nachtschicht zu machen.“ Hätte ich aber mal lieber tun sollen. Aber ändern kann ich es jetzt auch nicht mehr. Frühestens morgen früh, solange muss ich es nun dann doch noch aussitzen.

 

Okay, so ausführlich wollte ich das jetzt auch  nicht gerade berichten. Will ja niemanden verschrecken oder von meinem Blog verscheuchen. Mal ganz davon zu schweigen, dass ich soeben einen halben Roman fabriziere, hatte ich mir doch eigentlich geschworen, nie so lange zu schreiben. Aber, ich versuche mir nach wie vor die Zeit zu vertreiben. Aber, ich könnte auch komplett umschwenken und einfach mal ein paar mehr Berichte vorbereiten. Allerdings wäre ich dann wieder an dem Punkt, an dem ich nicht weiß wie ich anfangen soll. An dem Punkt, an dem ich ewig auf schöneres Wetter warte. An dem Punkt wo ich wieder anfange, über dies und das zu schreiben und einen halben Roman zu Tage befördere.

 

Aber gut, was solls. Vermutlich macht gerade, mein spontanes Alltagsgeschreibe den Blog aus. Vielleicht ist ja genau das meine Sparte. Über den Alltag schreiben. Wobei ich vermute, dass bereits einige andere dieselbe Idee hatten wie ich. Ich also somit kein Einzelkämpfer bin. Wenn man jetzt mal davon absieht, dass jedes Leben irgendwie anders ist und jeder einzelne etwas anderes zu erzählen hat. Individuum, einzigartig und so weiter und so fort. Pipapo eben.

 

In Word, habe ich aktuell beinahe zwei Seiten darüber verfasst, wie scheiße es mir doch schon wieder geht und das mir einfach schon wieder nichts einfällt. Ich habe inzwischen leicht den Eindruck, dass ich ein ziemlicher Jammerlappen zu sein scheine. Bin ich etwa professioneller Jammerlappen? Kann man das vielleicht sogar lernen? Bestimmt. Aber ein anerkannter Ausbildungsberuf ist es eindeutig nicht. Das kann ich schon mal verraten.

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