Auf dem Weg nach Londonderry oder Schafe die den Durchgang blockieren

Hallöchen meine Lieben Stammleser und Neuleser!

Ich melde mich heute wieder zu Wort! Endlich! Juhu, sie schreibt doch regelmäßig. Ich kann euch sagen, ich bin so im Eimer. Wir haben Ortszeit halb 10 und bin fix und foxi. In Belfast oder Dublin, waren wir teil bis nach Mitternacht wach und sind am nächsten Tag meist schon weider gegen 8 aufgestanden. Allerdings muss man sagen, dass hier in der Pampa, auch nicht so sonderlich viel los ist. Die Geschäfte machen irgendwie total früh zu und naja. Man findet zwar den ein oder andere Pup, wenn man ins Village geht, aber naja. So wirklich auf halligalli braucht man da nicht hoffen. Das ist absolut kein Vergleich zu den großen Städten. Ich war total erfreut als wir heute nach Londondally sind, da es sich um die zweit größte Stadt hier in Nordirland handelt. Es ist schon was los, aber es gibt nicht so die Kneipenstraßen wie in den noch größeren Städten, wie Dublin, Belfast oder London.

Dennoch bin ich so fertig und ich könnte mich jetzt wirklich ins Bett einwickeln. Ich bin frisch geduscht und fühle mich jetzt wieder etwas besser. Meine Füße tun ziemlich weh und ja keine Ahnung. Außerdem hatte ich bis vorhin zieliche Stinkefüße. Da steckste den ganzen Tag ja auch in den Schuhen drin. Wie sollte es auch anderst sein. Irgendwo her müssen die Stinkefüße ja auch kommen. Habe ich eigentlich schon erzählt, dass die Leute in den Städten ziemlich gerne und viel rum schreien? Naja, jetzt wisst ihr es.

Der Heutige Tag, angefangen mit der Carrick-a-Rede Brücke

Nach dem Frühstück düsten wir also gegen halb 10 los. Immer am Meer entlang, die Coastroad oder so ähnlich. Als erstes, wo wollten wir eigentlich als erstes hin? Bin ich jetzt doof, ach so, ja wir waren bei einer Brücke. Ich kann nur den Namen nicht schreiben, ich kann ihn nicht mal aussprechen *lach* Ich googls mal eben schnell ^^ Also diese Brücke hieß Carrick-a-Rede. Ich kann diesen den Namen echt nicht ausprechen. Sorry. Diese Brücke befindet sich am Nordkanal. Es befindet sich übrigens zwischen Ballycastle und Ballintoy. Die Brücke überspannt in dreißig Metern höhe eine etwar 20 Meter lange Meerenge und führt auf eine kleine Miniinsel. Dort hat man echt einen Wahnsinns Ausblick. Man sieht ein total schönes blaues Meer und auch viele Möven. Kurzzeitig dachten wir sogar, dass wir bis nach Schottland guggen können, womit wir nicht mal so unrecht gelegen haben könnten. Die Brücke gibt es übrigens bereits seit 350 Jahren und wurde Ursprünglich von den Fischern errichtet, welche von dort aus ihre Netze ins Meer hängten. Denn durch den teilweise recht Starken Wind, konnten sie oft nicht aufs Meer raus fahren, weshalb sie sich anderst behelfen mussten. Ursprünglich wurde die Brücke nur zur Lachssaison von Juni bis August gespannt.

Die Brücke kostet 5,90 Pfund, ja immer noch, da dies immer noch Nordirland ist. Man wirds nicht glauben oder ^^. Direkt vor der Kasse gibt es einen relativ großen Parkplatz und es ist glaube ich auch möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Tagestourbusen dort hin zu kommen. Von der Kasse aus muss man dann erst mal gut 1 Km dort hin laufen. Über Stufen usw und sofort. An der Brücke wird man erst mal von einem Wärter entwede durch gelassen oder zum warten aufgefordert, wenn z.B. Gegenverkehr kommt. Man wird vom Wärter auch dazu angehalten zügig drüber zu laufen und sich fest zu halten. Außerdem dürfen maximal 8 Personen gleichzeitig auf der Brücke laufen. Als wir dort waren, war doch irgendwie einiges los. Würde man garnicht glauben. Aber es ging alles relativ zügig. Die Brücke war schon irgendwie etwas wackelig und man sollte definitiv schwindelfrei sein. Dennoch ist die Brücke so gesichert, dass man eigentlich nicht abstürzen kann. Auf der Insel kann man dann noch ein bisschen herum wandern und sich die Gegend ansehen. Man kann nur nicht bis ganz rauf gehen.

Das Ballycastle und ein Leuchturm, Schafe die im Weg waren und eine Ruine von einem Haus

Das ist im Grunde eigentlich eine Ruine eines Castles, wie von ner Burg bei uns. Nur das sie noch auf nem Felsen steht. Es hätte knapp 5 Pfund gekostet, hätte man sich das Castle von Innen ansehen wollen. Allerdings kann man auch einen Rundgang machen und unterhalb der Felsen das Gemäuer ansehen. Dort führt auch ein Weg hin. Man muss also nicht gezwungenermaßen rein gehen. Oben gibt es dann noch einen Ladenmit Caffee dabei. Wahnsinn. Wir fuhren dann eben noch weiter, zu nochmal einem Leuchtturm, wo auch nochmal die Ruine eines anderen Castle stand. Auf dem Weg dort hin, entdeckten wir noch eine Ruine auf einem Felsen. Eine Ruine von einem Haus. So wie wir dann feststellten, konnten wir dort auch hin laufen. Einfach mal querfeldein, buckel runter, buckel rauf, Schafe, Sumpfige stellen. Aber es war der wahnsinn. Einfach bisi Ruine guggen, Meer schauen. Und alles. Und eine Schafherde beobachten, die dort oben, auf der Klippe gegrast hatten. Sah ziemlich witzig aus. Auf dem Rückweg, trafen wir dann noch auf zwei Motorradfahrer aus England. Wir unterhielten uns kurz mit einem der Beiden und stellten fest, das dieser mal vor 10 Jahren in Deutschland gearbeitet hatte. War ganz witzig mit ihm sich zu unterhalten. Nette Leute muss man sagen. Dort kamen wir auch kurz nochmal auf das Thema, dass in einer etwas größeren Stadt ein Motorradrennen sei. Dort würden die Motorräder mit nem ziemlichen spied durch die Stadt rasen. Sämtliche Motorradfahrer pilgerten dort hin und die Gesamte Stadt, in der es Stattfand war gesperrt. Diese City lag auch auf unserem Weg, allerdings mussten wir nicht direkt durch.

Der Leuchtturm

Nun ja. Der Leuchtturm, der die letzte Station vor Londonderry war, entpuppte sich eigentlich als öm wie sagt man, Tempel. Aber sah auch wirklich nett aus. Ich könnte hier jetzt lieber laber Läberkäs machen. Wie toll der Dom, nein der Tempel aussah. Aber da würde ich total herum schnulzen. Ich muss dazu eigentlich ne ganz andere Geschichte dazu erzählen. Wir mussten durch ein Schaffelt laufen, um zu diesem Turm zu kommen, was heißt wir mussten durch zwei Gatter durch gehen. Alles schön und gut. Die meisten Schafe rennen vor einem davon, wenn man auf sie zu läuft oder zu langsam fährt. Deswegen am besten einfach dran vorbei laufen, auf Abstand bleiben oder flott vorbei fahren. Vor dem zweiten Gatter, standen dann zwei Schafböcke, die ihre Köpfe durch das Gatter hängten und herum schauten ob ein Mensch kommt. Sie reagierten eigentlich nicht wirklich auf uns und schienen auch keine Anstalten dazu zu machen, weg zu gehen. Vorbei trauten wir uns auch nicht wirklich, da ich bedenken hatte, dass die Schafböcke vielleicht aggro werden könnten, wenn man ihnen zu nahe kam. Der eine knurrte oder rülpste mich sogar irgendwie an. Was mich schier hysterisch schreiend davon rennen ließ. Das andere Schaf stand nun etwas weg vom Gatter. Ich dachte, ich könnte ihn vielleicht mit etwas Gras weg locken. Er kam dann etwas näher auf mich zu und gab komische Geräusche von sich. Aber kein übliches Mäh oder so. Ich hüpfte quickend hinter einen Baum und schaute dran vorbei, das Schaf hatte einen Blick drauf, ganz nach dem Motto, jetzt spinnt se aber. Meine Mitreisende, lachte sich eifnach nur kaputt.

Irgendwann kam ein Angestellter und versuchte die Beiden Schafe davon zu jagen. Aber irgendwie reagierten sie auch nicht auf ihn. Er schien sich auch nicht richtig hin zu trauen, da er einfach nur krach machte. Ein Besucher, der gerade zurück kam, Schob sich einfach an den Schafen vorbei. Sie blieben immer noch vor dem Gatter stehen. Der Mitarbeiter wollte uns dann einen anderen Weg zeigen. Seinem Kollegen gelang es dann aber doch, die Schafe vom Gatter weg zu bekommen. Er hieß dann nur noch, der Schafflüsterer.

Londonderry oder auch Derry

Hier in Londonderry haben wir ein total süßes Hostel, mit eigenem Bad. Super Sache. Und das Bad ist sogar in einem extra raum. Super oder? Und noch besser! Das Wasser kommt anständig feste aus dem Duschkopf! Im Gerron View kam es nur ganz leicht raus. Wasserdruck zu niedrig. Da konntest echt niemand aufwecken und das Wasser lief ziemlich langsam an einem herunter und man musste sich beinahe ständig irgendwie bewegen das man an allen Körperteilen gleichermaßen bewässert wurde. Trotzdem war es dort süß. Auch die Besitzerin, trotz ihres heftigen Dialektes. Ich hab sie teils nur schwer verstanden. Aber wieder zurück zu unserem jetzigen Hostel.

Wir sind im Chambeerlain Hous untergebracht, in der Chamberlain Street 27-29. Wir haben, wie gesagt ein eigenes Bad, Internet, und anderst wie in der vorherigen Unterkunft, welch Glück, haben wir getrennte Betten und jeder seine eigene Betten. Zum Glück! Kann ich mich wieder anständig ausbreiten. Wat für ein Glück. Wir haben einen Parkplatz mit dabei und wir haben eine Waschmaschine. Da kann man dann für 1 Pfund seine Wäsche waschen, wenn man es muss. Ich habe zum Glück genügend dabei für die Reise. Aber ich denke, für Leute die länger unterwegs sind, ist das garnicht mal so schlecht. Waschmittel wird einem dort auch gestellt. Außerdem ist eine kleine Küche mit dabei, in der man sich auch was kochen kann und Essen im Kühlschrank abstellen darf. Dort wird uns morgen auch das Frühstück bereit stehen, an dem wir uns bedienen dürfen. Von Küche usw, muss ich allerdings noch Fotos machen, das hab ich noch nicht gemacht.

Wir wurden total nett vom Betreiber begrüßt. Er zeigte uns total begeistert erst mal die Unterkunft und alles andere. Er trug sogar unser Gepäck in den ersten Stock, total lieb. Er brachte sogar das Gepäck aus dem Auto bis ins Hostel hinein. Absolut Gentelman like. Für die eine Nacht, zahlen wir hier nun 25 Pfund. Passt soweit schon. Finde ich. Ach übrigens, in der anderen Unterkunft haben wir für zwei nächte 45 Pfund hingelegt. Was auch okay war.

Wir sind dann noch ein bisschen in der Stadt unterwegs gewesen. Da es hier eine total schöne Altstadt gibt. Die mussten wir uns natürlich noch ansehen. In Derry gibt es übrigens noch eine komplett erhaltene Stadtmauer, die die Altstadt einrahmt. Auf die Stadtmaur kann man auch hoch und man kann auf der gesamten Mauer entlang laufen und herum und sich erst mal so einen groben Überblick verschaffen. Wir waren dann noch in einem Restaurant, und haben uns dort den Bauch vollgeschlagen. Allerdings war es wohl doch etwas zu wenig denn ich habe schon wieder ein wenig Hunger. Aber welch Glück, ich habe noch ein bisschen Schokoladenrollen und so dabei. Die ich mir mal irgendwie meinte kaufen zu müssen

Was das Weggehen angeht, haben sie hier schon einige Kneipen. In denen auch livemusik gespielt wird. Allerdings sind diese ziemlich verteilt, wobei wir uns schon ziemlich im Zentrum befinden. Schade finde ich allerdings, dass die Geschäfte hier, bereits gegen 18 Uhr zu zu machen scheinen. Abgesehen von den Restaurants und Bars. Außerdem fehlen mir ein bisschen die Cafes in denen man draußen sitzen kann und noch einen Kaffee am Abend trinken kann oder ein Glas Sekt oder so. Wie in Italien. Gerade am Meer fände ich das super. Aber irgendwie gibt es das hier nicht so wirklich. Mal davon abgesehen das die Engländern hauptsächlich Instantkaffee zu trinken scheinen, wenn sie überhaupt Kaffee trinken. Von Filterkaffee haben sie glaub noch nicht viel gehört und keine Ahnung, sonderlich gut schmeckt es häufig nicht mal. Hat die Ähnlichkeit von ner Plörre oder sowas. Keine Ahnung. Mal sehen was morgen noch so abgeht. Klein Ich wird jetzt auf jeden Fall schlafen gehen. Bin Hunde müde. Aber das habe ich schon erwähnt.

 

Natürlich noch ein paar Bilder zum Abschluss

Ein kleiner süßer Hafen bei Cushendall

Dann beim Posen bei den Wasserfällen

Und der Wasserfall selbst

Und zu guter letzten noch ein Bach

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2 Gedanken zu “Auf dem Weg nach Londonderry oder Schafe die den Durchgang blockieren

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