Der Arbeitstag und das Grillfest

Guten Morgen oder Mittag zusammen!

Bevor ich mich zum Arbeiten und in den Stall auf mache, wollte ich noch kurz ein paar Worte im Blog los werden. Gestern ist es daran gescheitert, dass ich fix und Foxi war und außer Stande noch etwas zu verfassen.

Gestern hatten wir für unsere Bewohner und deren Eltern ein Grillfest organisiert. Weshalb ich statt um 11 bereits um 10:15 in der Arbeit aufschlug um noch einiges zu erledigen. Zum einen musste ich meinen Kollegen mit der Anlage abholen, zum anderen mussten wir im Gartencenter noch etwas abholen und dann noch ein paar Einkäufe erledigen. Im großen und ganzen, war ich dafür beinahe 2 Stunden unterwegs und bin herumgerannt wie von der Tarantel gestochen.

Nach dem wir dann den Bus ausgeladen hatten, ging es im Haus gleich weiter. Da ich die Organisationsvertretung war, blieb bereits seit Donnerstag, sämtliches organisatorisches an mir hängen, da die Kollegin krank war. Heißt am Donnerstag bereits Großeinkauf so wie den Einkauf fürs Fest erledigen, zusammen mit einem Bewohner, allerdings als einziger Betreuer.

Gestern ging es dann weiter, dass zwei Kollegininen, die bereits Frühdienst hatten, ein paar Salate schon mal vorbereitet hatten. Worüber ich sehr froh bin, ich wäre sonst hinten und vorne nicht fertig geworden. Ich selbst deligierte die Leute zu verschiedenen Arbeiten. Wie, Schaschlick vorbereiten, Gemüse schneiden, Dekorativ tätig werden. Zeigen wo Sachen liegen. Anderen Kollegen wieder hinterher rennen, damit sie ihre Arbeit doch bitte noch erledigen, weil sie plötzlich nicht mehr am Platz waren. Sehr aufregend.

Dann kamen schon die ersten Eltern. Begrüßen, zeigen wo deren mitgebrachten Sachen hin kommen oder diese sogar hin tragen und drapieren. Gespräche mit Eltern, Ausweichmanöver vor Eltern die als schwierig gelten und dann noch im WG Dienst eingetragen, was heißt ich musste dann noch in der WG mithelfen. Heißt, Leute richten usw. was neben Geschirr in drei Spülmaschinen und Sachen aufräumen gar nicht so leicht ist. Trotz drei Spülmaschinen im Haus, war letzten Endes noch haufenweise Geschirr übrige, dass liegen blieb, bis eine der Maschinen irgendwann mal fertig ist. Übergebliebenes Essen in die Kühlschränke verteilt, die aktuell einfach überlaufen. Die Tage muss dann noch der Grill zurückgebracht werden, nachdem er geputzt wurde. Ja prost….

Gestern abend, war ich demnach ziemlich am Ende. Zumal ich mich noch einer ziemlich dämliche Disskussion mit einer Kollegin aussetzen musst. Nachdem ich bereits um 10:15 erschienen und gestempelt hatte, keine Pause gemacht hatte und nur gesprungen bin, hätte ich ganz Planmäßig um 19 Uhr abzischen können. Meiner Kollegin schien dies allerdings nicht recht zu sein. Mir wurde die Theorie übergestülpt, ich sei bis 21 Uhr im Haus. Worauf ich meinte, ich hätte heute schon um 10:15 Uhr angefangen und würde mit Sicherheit nicht bis 21 Uhr da bleiben. Hätte ich somit 11 Stunden auf dem Buckel und hätte nicht mal Pause gemacht, die mir mit 60 Minuten trotzdem abgezogen würde. Ich erntete von einer Kollegin böse Blicke und den Kommentar, dass ich ja dann bis 20 Uhr bleiben könnte. (Mal davon abgesehen, dass sie den Kollegen, der gut 2 Stunden nach mir kam, nach Hause schicken wollte, danke fürs Gespräch. Wer zu erst kommt malt zuerst.)

Was aber natürlich auch nicht geklappt hätte, wollte ich doch um 19:30 im Kino sein und Alice im Wunderland schauen. Ich daraufhin also zu meiner Kollegin hoch (Chefin) mit ihr drüber gesprochen. Aus ihrer Sicht kein Problem. Ich übernahm, da es Zeitlich noch hinhaute, in dieser Abteilung noch die Pflege und das Abendessen eines Bewohners. Womit ich den Kollegen schon mal ein bisschen Stress rausgenommen hatte.

Demnach stempelte ich dezent entnervt aus. Das Stempelgerät zeigte mir an „Schön das du da bis.“ ich begann zu fluchen. Hatte es mich morgens also nicht eingeloggt, da ich da mit dem Dienst noch nicht drin stand. Verdammt, muss ich also meinen ganzen Stunden nachrennen und schon wieder nen Antrag, bei der Leitung stellen.

Im Kino hatten wir das Perfekte Timing. Gerade als wir uns in unsere Sitze fallen ließen, begann die Werbung. Die natürlich wieder mal über 10 Minuten in Anspruch nahm. Ich sage es euch, dieser Film, ist einfach der Hammer! Wer auf Alice steht bzw. auf Fantasie, Aktion und Witz so wie Spannung, ist in diesem Film genau richtig. Ich fand auch die komplett neu aufgezogene Geschichte um die es ging, echt genial. Ich möchte aber nichts von der Handlung verraten, sonst ist ja die ganze Spannung weg. 🙂 Am besten selbst anschauen und sich davon ein Bild machen und überzeugen.

Abends hatten wir dann noch Besuch, wo ich mich allerdings gegen 1 Uhr zurück zog. War ich einfach fertig mit der Welt. Heute morgen musste ich dann feststellen, dass ich wohl schon wieder eine Blasenentzündung auszubrüten scheine, weshalb ich mir sofort Cranberry Saft gekauft hatte. Raus mit den Bazillen, die will ich nicht haben, schon gleich garnicht in meinen Nieren.

Seit ich meine Pille nicht mehr nehme, sind nun zwei Wochen vergangen, also fast. In dieser Zeit habe ich 1600 g abgenommen. War die Theorie mit den Wassereinlagerungen in den Beinen doch nicht so falsch. Ich frage mich nur, ob mein Körper gerade sämtliche Wassereinlagerungen raushaut. Muss ich zur Zeit doch häufig auf die Toilette, obwohl ich so viel dann doch nicht getrunken hatte. Außerdem dauern meine Sitzungen plötzlich dezent länger. Also die zum Pippi machen.

Nun gut. Ich bin dann mal unterwegs. Habe ich ja noch was vor und zu tun 🙂

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