Piercings :) und ich [Ein Beitrag von vor zwei Monaten]

Auch bei diesem Beitrag handelt es sich um einen der welchen, die in meinen Entwürfen etwas unter gegangen ist. Auch dieser ist etwa zwei Monate alt und kommt nun doch noch zum Vorschein. Er soll ja schließlich auch eine Chance bekommen 🙂

Ich kann es einfach nicht bleiben lassen. Ich liebe Piercings und wenn ich einen neuen haben will, muss das sofort und auf der Stelle passieren. So begab es sich, dass ich mir 4 Piercings auf einmal stechen lassen habe und ich dadurch geschlagene 90 € ärmer bin. Keine Angst, es handelt sich hierbei um Ohrringe und nicht um irgendwas unanständiges. Also bitte, so versaut bin ich dann doch nicht.

Meine Ohrringe scheinen mir jedoch ein neues Selbstvertrauen zu verleihen, ich nahm mir nämlich direkt vor, mich wieder mehr um mein Äußeres zu kümmer, welches in letzter Zeit echt zu kurz kam. Ich habe nämlich nicht viel Lust, das typische Klische zu bediehnen, alles gepiersten und tattowierten Menschen würden sich gehen lassen und nichts aus sich machen. Ein absolut überholtes Klischee um ehrlich zu sein. Ich weiß auch nicht wie ich jetzt gerade darauf komme, ich wollte es einfach nur mal gesagt haben. Nicht das ich behaupten wollen würde, ich würde unordentlich außer Hause gehen. Ich schminke mich jedoch zur Zeit nicht und meine Haare machen, kurz gesagt, einfach das was sie wollen.

Mal abgesehen davon, dass sie tatsächlich ein bisschen das machen dürfen, was sie am besten können. Nämlich wachsen. Also die Haare. Hm, fraglich nur wie lange sie dafür benötigen. Sie wachsen mir zumindest schon mal wieder in die Ohre, dass können sie besonderst gut. Also in die Ohre wachsen und dann doof aussehn. Zumindest wenn die Frisur rausgewachsen ist und der Haarträger keine Lut auf den Frisör hat, können das Haare ganz besonderst gut. Also doof aussehen. Wobei ich ihnen ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen habe, in dem ich sie gefärbt habe. Sie meinten nämlich, sie hätten mir ein schippchen schlagen können, in dem sie einen Ansatz zum Vorschein bringen wollten. Aber ich bin ihnen zuvor gekommen! Was für ein Glück. Aber man will ja nicht alles schlecht reden, denn wachsen tun sie schon ganz fleißig, nur brauchen sie so verdammt lange dafür!!!

Auf der anderen Seite habe ich aber schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich schon wieder etwas mehr Geld ausgegeben haben, als ich eigentlich zur Verfügung hatte und das restliche Geld muss noch bis zum Ende des Monats ausreichen. Mal ganz davon zu schweigen, dass ich das Geld via Visa geholt habe, was heißt, dass die Belastung erst nächsten Monat kommt. Also fehlen mir eigentlich nächsten Monat nochmal ein paar Kröten. Verdammt. Also doch im Lotto gewinnen, obwohl das wohl eher unwahrscheinlich ist. Naja, ganz abwägig ist es nicht. Ich habe schließlich schon mal 60 € gewonnen. Aber ob ich es jemals sein werde, die den Jakpot knackt? Schön wäre es. Verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht unbedingt.

Ich komme mir inzwischen schon fast so vor, wie die Hauptrolle in dem Buch das ich gerade lese. Dieses heißt „Der Tag an dem meine Wohnung abbrannt und ich bei meiner kroatischen Putzfrau einzog.“ Mal davon abgesehen, dass meine Wohnung nicht abgebrannt ist, ich keinerlei Schulden habe, naja nicht ganz, diese belaufen sich aber auf eher kurzzeitige und eher geringfügige Schulden von ein paar Kröten, die sich immer gen Ende des Monats bemerkabar machen. Naja, trotzdem komme ich mir manchmal echt vor wie Eva, die Hauptfigur aus meinem aktuellen Buch. Die gute hat sehr viele Schulden, lebt etwas zu sehr über ihre Verhältnisse um zu den super Tollen und Reichen dazu zu gehören. Dann brannte ihre Wohnung auf eeem ab meine ich eigentlich. Sie ist pleite, wohnt in einer herunter gekommenen WG, windet sich vor den Pflichten mit der Versicherung, außerdem kapiert sie zuerst nicht, in wen sie eigentlich verliebt ist und was wichtig im Leben ist.

Okay, ganz so viel habe ich mit ihr wohl doch nicht gemeinsam. Kommt davon, wenn man zu viele Schmöker liest. Aber lesen ist so toll. Man kann in eine Welt entschwinden und abschalten. Ein bisschen entspannen. Man muss ja nicht immer Fernseh schauen.

Eigentlich wollte ich über meine neuen Ohrringe reden. Aber irgendwie bin ich vom Thema abgewichen und habe einfach mal vor mich hin geschrieben und erzählt und hin und her und rum und num und bla und blubb. Heißt ich werden dann doch nochmal über meine Ohrringe erzählen. Aber nicht jezt, ich habe schon so viel erzählt. So ein bisschen zumindest 😉

 

 

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