Wenn zur Theorie auch mal eine Exkursion oder fachliche Vertiefung kommt. [Ausbildung][HEP]

Ja ich sollte durchaus auch mal wieder über meine Ausbildung berichten. Hatte ich doch deshalb extra mal was vorbereitet. Auch dieser Beitrag ist schon drei Monate alt und hätte schon längst online gehen können oder sollen. Wahnsinn. Also, dann kommt nun ein Bericht, der mal wieder was von meiner Ausbildung berichtet.

Der straffe Zeitplan des ersten Ausbildungsjahres, wollte es so, dass wir 3 oder 4 Wochen im gesamten Schuljahr, Blockunterricht hatten. Begründung seitens der Schule war, man würde sonst nicht mit dem Stoff durch kommen, der für das erste Jahr vorgesehen ist, da sehr oft Feiertag oder Frei auf die Schultage vielen. Dies fehlte ja dann verständlicherweise an Stoff im Unterricht.

In diesen Wochen ergabn sich diverse Möglichkeiten für Excursionen. In einer der Blockwochen, nahmen wir ein Rollitraining durch die Stadt in Angriff. Hier sollten wir ausprobieren und ein Gefühl dafür bekommen, wie es denn so im Rolli durch die Stadt ist. Keine schlechte Erfahrung. Faziet hierzu war jedoch, dass es nicht immer leicht ist. Wer hätte es gedacht! In einige Gebäude kommt man schwer bis garnicht hineine. In Bäckereien oder Läden wird häufig oder „fast“ nur mit der Begleitperson gesprochen oder man wird bemitleidet. Möchte man Zug fahren, muss man gut 24 Stunden vorher bei der Bahn anrufen und sich anmelden. Weil wegen der Begleitperson und der Rampe, damit man mit Rollstuhl in den Zug kommt.

Die zweite Exkursion führte uns, als Klasse, in eine Art Klettergarten, der sich in einer Art umfunktionierten Scheune befand. Dort wurde wir in mehrere Kleingruppen aufgeteilt. In diesen Team sollten wir Teamstärkende Aufgaben lösen und näher zusammen wachsen. Es war durchaus eine sehr spannende Erfahrung. Vertrauen stärken, unterstützen und so weiter.

In der Mittagspause erhielt ich jedoch einen beunruhigenden Anruf meiner Anleiterin. Da sie mich nicht gleich erreicht hatte, sprach sie mir auf die Mailbox. Diese Nachricht enthielt jedoch nur einen kurzen Inhalt, mit der Bitte, dringend zurück zu rufen. Ca 15 Minuten später rief ich sie zurück.

Was mir meine Anleiterin, die ich gerade noch erwischt hatte bevor sie Feierabend machte, erzählte empfand ich nicht sehr super. Sie teilte mir mit, dass in der ltzen Nacht, ein Gruppenmitglied vertorben sei. Sie sei jeodch friedlich in den Armen ihrer Mutter eingeschlafen und gestorben. Die Beerdigung sollte in der darauf folgenden Woche stattfinden.

Auf der einen Seite war ich traurig. Allerdings nicht tief getroffen. Entweder kann ich sowas nur sehr schlecht oder es lag daran, dass ich dieses Gruppenmitglied eher kaum kannte. Da sie sehr häufig krank war, bzw eine eigenen Betreuerin hatte die sich um sie kümmerte.

Ich kann es nicht wirklich erklären. Ich schlukte es. Es war schade, da dieses Mitglied im Grunde sehr lebensfroh und guter Dinge war. Trotz ihrer wirklich extrem, gravierenden Behinderung.

 

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