Unsere Erlebnise beim Verladen von Mausi in den Hänger

Hallöchen meine Lieben!

Ich dachte ich erzähle mal wieder ein bisschen über meinen Alltag mit einem Pferd :). Heute hatte ich mal wieder Reitstunde. Eigentlich wollte ich mit meiner Mausi dort hin. Hinreiten war jedoch keine Option, da sie das letzte mal so fix und fertig war und es ihr zu viel war. Also gut 1 Stunde hin reiten, 1 Stunde in der Halle arbeiten und dann nochmal 1 Stunde nach Heim.

Den Umständen entpsrechend habe ich mir von einer guten Freundin einen Pferdehänger organisiert, da ich mit ihr hin fahren wollte und zurück wären wir dann gelaufen bzw geritten. Das ganze Unterfangen zeigte sich jedoch schwieriger als gedacht. Das Mausi nicht gleich Hurramäßig in den Hänger dampft, war mir schon klar. Das wir demnach Zeit brauchen würden, war mir auch klar. Daher begann ich mit dem Ganzen schon fast 45 Minuten bevor die Stunde anfing.

Ich hatte mir am Vortag bereits einige Dinge im Internet angesehen und durchgelesen. Das es Zeit braucht und man viel mit Leckerlies arbeiten sollte war mir durchaus beinahe schon von selbst klar. Also richtete ich mir mehr als genug her was die Leckereien anging um sie für jeden Schritt zu belohnen den sie in den Hänger macht. Das es nicht ganz easy wird, war mir klar, war sie doch bei der Vorbesitzerin oft im Hänger unterwegs und ist sie mir vor ein paar Jahren recht unproblematisch in den Hänger spaziert. Aber das es doch so anstrengend wird. Wahnsinn.

Mit den Vorderbeinen ging sie also auf die Rampe. Belohnung. Wieder runter gelassen. So ging das spiel eine Weile. Sie hatte ihren Kopf sogar schon ein bisschen im Hänger. Weiter ging aber nicht. Trotz sämtlicher verschiedener Bestechungsversuche und einem Ruhigen Führer. Mausi wurde immer nervöser und war recht zappelig. Zwischendurch probierten wir es nochmal mit dem Bub, ggf. würde er ja rein gehen und sie dann auch. Allerdings machte Bubi einfach nur Mist im Hänger und hat mich schier panisch werden lassen.

Bubi raste recht schnell in den Hänger. Der Hebel, der am Ende geschlossen wird, war für ihn jedoch zu nieder, weshalb er unten durch gehen konnte. Ihm gefiel es auch nicht besonderst drin. Versuchte sich dann auch noch im Hänger umzudrehen, da er das früher immer gemacht hat. Damals ging das jedoch noch, da war er noch kleiner. Nun ergab es sich, das Bubi, total blöde im Hänger war, mich auch noch ein bisschen mit einklemmte und beinahe hingefallen wäre. Vorsichtig und langsam drehte ich ihn aus seiner blöden Biegung und buchsierte ihn langsam aus dem Hänger. Nochmal gut ausgegangen allerdings dürfte ich es bei ihm ein bisschen vergeigt haben. Zumindest für die nächste Zeit.

Mit der Mausi probierten wir es dann so nochmal. Aber keine Chanke. Sie stellte sich immer neben die Rampe, so das sie von der Seite in den Hänger guggen konnte. Da sie einfach nicht ganz rein wollte und so nervös war, brachen wir es nach knapp 30 Minuten ab und ließen es erst mal so stehen, dass sie nur mit den Vorderbeinen auf die Rampe ging und ihren Kopf in den Hänger hängte. Wir werden nun die nächste Zeit immer mal wieder üben. Morgen lassen wir es erst mal ruhen und gehen ausreiten. Aber dann werden wir mal wieder üben. Bis sie vielleicht doch mal irgendwann mal ganz rein geht. Dann üben wir einfach erst mal nur ein bisschen drin stehen bis wir dann zum fahren mal übergehen. Mit einer Freundin werde ich das auch mal zusammen machen. Ihre Stute ist nämlich schon etwas aktiver im Hänger fahren und macht dies recht cool. Sie soll dann sozusagen vorführen, dass Hänger garnicht so gemein sind.

Daraufhin bin ich eben zu dem Stall gefahren, bei welchem ich reite. Dort sagte ich meiner Reitlehrerin, dass es leider mit dem Einladen nicht geklappt hatte. Glücklicherweise waren und sind Samstag nicht so viele in der Stunde. Weshalb ich dann doch ein Schulpferd nehmen konnte. War speedy Putzen und satteln angesagt.

Was habe ich aus der Sache gelernt? Beim verladen, darf man nicht vom Pferd erwarten, dass es Hurra rufend hinein rennt. Es braucht Zeit, Geduld, viel Lob. In der Ruhe liegt die Kraft. Man muss es langsam angehen lassen und am besten ist man zu zweit. Man fängt tatsächlich am besten damit an, dass das Pferd erstmal die Füße auf die Rampe stellt, belohnt wird und dann wieder gehen darf. Dazu gibt es auch ein recht tolles Video bei youtube, mit Horsemeanship. Da hab ich es nämlich auch her, dass ich Mausi erst mal auf die Rampe gehen ließ, sie belohnte und sie dann gehen durfte. Außerdem habe ich einen recht langen Strick benutzt damit sie auch weg kann, bzw. etwas mehr Spielraum hat.

Das war nun so mein Erlebnis des heutigen Tages. Habt ihr heute auch viel erlebt?

 

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