Die Bewerbung und das darauf folgende Gespräch

Ich glaube zu meinen, dass ich darüber schon einmal einen Kommentar bzw. einen Bericht abgelassen habe. Aber ich muss einfach nochmal darüber schreiben. Es brizelt einfach in den Fingern und muss einfach sein! Ich haben ein Vorstellungsgespräch, beruhend auf einer Bewerbung. Wahnsinn! Ich bin so gespannt! So aufgeregt, so keine Ahnung was. Vielleicht bin ich verwirrt? Nein eher erfreut, Verwirrung fühlt sich anderst an. Aus meiner Sicht gesehen zu mindest.

Die Vorgeschichte

Aus gegebenem Anlass, verfasste ich diese Woche, am Donnerstag eine Bewerbung. Was war der gegebene Anlasse, werden sich wahrscheinlich manche Frage. Der Anlass dazu war im Grunde, dass mein Vertrag, beim aktuellen Arbeitgeber befristet ist. Ich aktuell keine Ahnung habe ob der Vertrag verlängert wird und sich sämtliche Gespräche mit der Leitung inzwischen zum zigsten mal verschoben habe. Deshalb musste ich mich nun darum kümmern, für den Fall, dass ich nicht übernommen werde und überhaupt, dass ich weiterhin beschäftigt werde um Geld zu verdienen. Sonst habe ich nämlich ein Problem.

Aufgrund dessen habe ich eine Bewerbung geschrieben. Mhm.

Die Bewerbung

Ich las mir auf der Internetseite, eines Betriebes die Stellenanzeigen durch. Unter anderem hieß es dort, man könne sich auch initativ bewerben. Die Bewerbung, so auf der Seite, könne per Post oder auch via Mail dort hingeschickt werden. Ich muss sagen, ich war eigentlich immer eine von der Fraktion, die eher altmodisch war, alles gedruckt hat, in ne Mappe verpackt und dann verschickt hat.

Diesesmal, also am Donnerstag um ehrlich zu sein, entschied ich mich, einfach mal per Mail eine Bewerbung los zu werden. Zum einen, wäre die Mail dann gleich da, samt sämtlichen Unterlagen und der Betrieb kann sie gleich anguggen. Zum anderen, würde ich mir somit das Porto sparen.

Also ran an die Buletten und alles getippt, gescannt und in den Anhang gehängt. Nur noch den Absendebutten drücken und weg war die Bewerbung und lag im Postfach des Betriebes.

Wie bei jeder anderen Bewerbung, hieß es somit dann, Abwarten und auf schöneres Wetter warten, bis eine Rückmeldung von dort kommt.

Die Rückmeldung

Da ich nicht daran glaubte, dass so schnell eine Rückmeldung kommen würde. Schaute ich erst Samstag in mein Emailpostfach. Erst mal aufräumen. Hatte ich ja nicht gerade die Hoffnung, dass gleich eine Rückmeldung gekommen ist. Dennoch war ich wachsam ob nicht vielleicht doch etwas im Postfach wäre. Also erst mal ausmisten was ich nicht brauche. Werbung, Werbung, Mitteilung das was neues Gebloggt wurde, Werbung, Einladung zum Vorstellungsgespräch. Moment….zurück, die Mail brauch ich!

Während des Lesens, wurden meine Augen immer größer und ich begann, inklusieve Handy im Zimmer zu tanzen und zu jubeln. Hatte ich doch tatsächlich, bereits am Freitag vormittag eine Rückmeldung auf meine Bewerbung bekommen! Wollten sie mich doch tatsächlich näher kennenlernen! Ja wie geil ist das denn! Mir fällt gerade auf, dass der Termin ja schon auf übermorgen angesetzt ist. Wahnsinn! Ich bin immer noch total aufgeregt und erfreut! Das es doch so schnell geht. Oder ging.

Ich habe vorhin, gleich mal bestätigt, dass ich zu diesem Termin erscheinen werde. Glücklicherweise, habe ich an diesem Tag nur Frühdienst und Team, danach frei. Was heißt, dass ich absolut keinen Stress zu haben scheine, da ich danach nicht wieder zum Dienst erscheinen muss.

Die Vorbereitung

Ich bin ja im Grunde jemand, der sich noch nie wirklich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet hat. Ich bin meistens auf gut Glück in die ganze Geschichte rein marschiert und habe alles auf mich zukommen lassen so wie mich überraschen lassen was kommt. Die meisten Fragen konnte ich auch ganz gut aus dem Bauch raus beantworten.

Nachdem ich jedoch beim letzten Vorstellungsgespräch ein bisschen verkackt hatte, aus welchem Grund auch immer, ich glaube aber nicht, dass es unbedingt an mir lag, sondern an der Tatsache, dass ich überqualifiziert war, was ja dann doch irgendwie was mit mir zu tun hat, weil ich mich entschieden hatte, dieser Ausbildung nach zu gehen. Wobei ich mich jetzt nicht als was besseres hinstellen will, jedoch eine länger und weitergehende Ausbildung genießen durfte, was es mir ermöglicht, sagen wir mal, eine etwas „höherwertige“ Stelle anzunehmen.

Aber, ich dachte mir, diesmal, aber diesemal bereite ich mich ein bisschen vor. Bin ich doch im Grunde immer sehr vergesslich. Gerade dann wenn ich aufgeregt bin, vergesse ich gerne immer das was ich noch fragen wollte. Schwirren mir oft zuvor Fragen im Kopf herum, die eigentlich wichtig zu sein scheinen, vergesse es jedoch zu fragen. Weil wegen aufgeregt und so. Manchmal Fallen mir aber aus der Situation heraus manche Dinge nicht ein, die ich eigentlich wissen wollte. Bin ich dann schon wieder draußen, fällt es mir plötzlich ein und ich würde manchal, zu mindest ging es mir hin und wieder so, gerne nochmal rein laufen und sagen „Stop mir ist doch noch was eingefallen was ich mitteilen oder fragen möchte.“

Von dem her habe ich mir Stichpunktartig ein paar Dinge aufgeschrieben, damit ich sie nicht vergesse. Ein paar Dinge, die vielleicht als Frage von der Arbeitgeberseite kommen könnten. Aber auch Fragen, die für mich relevant zu sein scheinen. Damit ich zumindest das Wichtigste auf dem Schirm habe.

Ich bin schon total aufgeregt. Obwohl es nicht mein erstes Gespräch dieser Art ist. Aber irgendwie, ist sowas immer spannend, da auf gewisse Weise irgendwie, was davon abhängt.

 

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4 Gedanken zu “Die Bewerbung und das darauf folgende Gespräch

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