Kostenübernahme Hippotherapie, mein aktueller Stand und ne Idee

Beim überfliegen meiner Statistiken habe ich feststellen dürfen, dass ein Beitrag über Kostenübernahem für Hippotherapie oder Reittherapie sehr gerne und auch oft übernommen, nein gelesen wurde.

Ich wollte das Thema nochmal aufgreifen. Muss aber leider feststellen, dass ich immer noch nicht viel weiter oder schlauer bin, was die Kostenübernahme angeht. Nach wie vor gibt es nur wenige Möglichkeiten die Therapie zu bezahlen. Meistens ist es Kosten die man selbst zu tragen hat, da die Krankenkassen dies nicht bezahlen müssen. Weil wegen nicht im Heilmittelkathalog. Abgesehen von manch einem Gerichtsurteil, welches die Kassen dann dazu verdonnert die Kosten zu übernehmen. Oder die Kassen zahlen (ich glaube freiwillig) nur einen bestimmten Teil der Kosten und stellen die Übernahme dann nach einem bestimmten Zeitraum wieder ein.

Es bleiben einem also nicht so sonderlich viele Möglichkeiten hippotherapie oder heilpädagogisches Reiten, oder Voltigieren zu finanzieren. Entweder man zahlt die Kosten aus der eigenen Tasche, oder man versucht es doch über die Krankenkassen. Ansonsten sieht es relativ schlecht aus. Wobei es doch die ein oder andere Stiftung gibt, die Kinder welche es wirlich brauchen, die Therapien durch Spenden finanzieren.

Kürzlich habe ich da auch was total tolles auf Facebook entdeckt. Ich befinde mich dort in einer Gruppe zum Thema Therapeutisches Reiten. Aus dem Grund heraus, neues zu erfahren oder vielleicht auch Erfahrungsberichte abzugreifen. Dort hat eine Dame, eine Seite gepostet, mit einer sehr coolen Idee. Diese Seite heißt Pferde für Kinder e.v. oder so ähnlich. Dort können Pferdebesitzer ihre Pferde sozusagen „online“ stellen. Diese Pferde sollten therapiegeeignet sein oder zumindest so dass man ohne schlechtes Gewissen Kinder oder Menschen mit Behinderung ans Pferd lassen kann. Die Betreiber und auch die Besitzer sind keine Therapeuten, möchten aber Kindern in Deutschland die möglichkeit bieten (gerade vielleicht Menschen mit Behinderung) den Kontakt zu Pferden zu haben. Dort kann man dann schauen ob es in der eigenen Umgebung ein passendes Pferd gibt und sich mit dem Besitzer in Kontakt setzten. Es entscheiden dann beide Seiten, ob es passt. Die ganze Sache ist kostenlos. Für beide Seiten und ich finde diese Idee total toll! Wirklich!

http://epfkev.de/ (auf dieser Seite anzusehen, ich wollte es irgendwie als Link mit Text einbauen….allerdings scheint sich dat Programm gerade schwer dagegen zu wehren ^^)

Naaja, aber sonst, bin ich zu dem Thema wirklich noch nicht sonderlich viel weiter gekommen. Schade eigentlich. Allerdings gebe ich offen und ehrlich zu, mir auch zur Zeit nicht die Mühe gemacht zu haben, mich wirklich weiter darüber auseinander zu setzten. Sollte ich durchaus mal wieder tun. Wobei so ganz stimmt das auch wieder nicht. Hatte ich doch durchaus mal so die ein oder andere Überlegung. Von wegen, wie soll ich das erklären….

Ich hatte die Idee so eine art Verein oder keine ahnung Stiftun zu gründen, die sich mit der Kostenübernahme von Reittherapie befasst. Dafür ein Spendenkonto einrichten, wo man dann für betimmte Teilnehmer der Therapie spenden kann, damit diese an der Reittherapie teilnehmen können. Oder keine Ahnung für ein Pferd spendet oder oder oder….Allerdings scheitert die ganze Sache schon daran, dass ich immer noch nicht beim Reittherapeuten angekommen bin. Noch nicht mal ansatzweise in die Nähe der Kosten komme, die ich bezahlen sollte, muss, darf, damit ich den Therapeuten machen kann. Die Kosten belaufen sich ja auf geschlagene 4500 €. Und selbst dann, habe ich noch kein Therapietaugliches Pferd. Wo ich durchaus mit gesamtkosten von etwa 10.000 € rechnen darf. Naja, sparen, sparen, sparen und Notfalls doch noch mal nach nem Nebenjob schauen. Ist garnicht so einfach….finde ich….oder? Vielleicht doch mal die Bank fragen? Hm…allerdings kommen da horrende Zinsen auf einen zu…..schade Marmelade…da hab ich eigentlich auch keine Lust drauf…

Was haltet ihr denn überhaut von dieser Idee? Also ich meine jetzt, würdet ihr, wenn ihr wüsstet es gäbe da einen Verein, bei dem man spenden kann, damit Kinder Reittherapie machen können oder die Pferde weiterhin zur Therapie genutzt werden können (Kauf von Futtermitteln oder neuem Zubehör), em faden verloren, achso…würdet ihr euch daran beteiligen oder eher weniger?

 

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5 Gedanken zu “Kostenübernahme Hippotherapie, mein aktueller Stand und ne Idee

  1. Soweit ich weiß gibt es einen Paragraphen zur Verhinderung einer Behinderung….Das wird vom Sozialamt übernommen wenn die Krankenkassen abgelehnt haben. Soweit ich weiß gibt es über diesen Paragraphen 100,- Euro für Reittherapie….Zumindest war das vor einigen Jahren so.

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