Was ist eigentlich Geocaching?

Feststellung des Tages, ich habe noch gar nicht so richtig erklärt, wie oder was das ganze eigentlich ist. Ich habe nur mal kurz erwähnt, dass es so ähnlich zu sein vermag wie Pokemon Go, aber doch irgendwie anders. Ich persönlich, würde ja jedem davon erzählen und ihm damit mitteilen wollen, er solle das doch machen. Ich habe das irgendwann mal, vor ewigen Zeiten, einer Kollegin erzählt, die hat mich daraufhin nur ganz merkwürdig angeschaut, ganz nach dem Motto die spinnt jetzt vollkommen. Rennt da durch die Gegend und macht ne Schatzsuche. Tja…aber nicht alle guggen dich so an. Manche finden es sogar cool und flippen schier aus, wenn sie das erste mal mitmachen und haben sichtlich Spaß dabei.

Wie oder was ist das jetzt eigentlich? Ich selbst bin darauf gekommen, nachdem mich eine gute Bekannte darauf gebracht hatte, diese wiederum, kannte es von einem Kollegen. Etwas kompliziert, ich weiß, ist aber jetzt auch schnurz piep egal. Ich mache es also seit etwa 3 1/2 Jahren. Seit 3 Jahren oder so habe ich die App und nutze diese aber erst seit kurzem wieder aktiver.

Was ist nun Geocaching?

Geocaching ist im Grunde nichts anderes als eine Schnitzeljagt. Diese Funktioniert via GPS. Der Leger oder Cach ersteller, erstellt einen solchen. Diese sind meist Döschen oder Dosen, die an einem Ort versteckt werden, wo sie nicht sofort gefunden werden. Haben sie dies erledigt, geben sie die Koordinaten, die man via GPS ermitteln kann, an den Betreiber, dieser wiederum stellt sie in eine APP (kann auch via GPS aufs Gerät geladen werden und gesucht). Man sieht nun, so zumindest am Handy, die Cachs die sich in der Nähe befinden, Es kann durchaus sein, dass man dazu erst mal einen Kilometer laufen muss. Via „Kompass“ wird einem dann gewiesen, in welche Richtung man laufen muss, inklusive Meteranzahl. Dies ist bis auf einen Umkreis/Radius von 5 bis 10 Metern genau. Das heißt, der Kompass lozt einen nicht direkt vor das Versteck (wäre ja sonst langweilig) sondern so nahe hin, dass man im Umkreis von etwa 5 Metern suchen muss.

Diese Cachs sind meistens Döschen (hab ich das eigentlich nicht schon mal irgendwo erwähnt?), kleine Behälter, Tupperdosen usw. in denen sich Kleinigkeiten Befinden, wie der Inhalt eines ÜEis oder ähnlichem. Dort darf man sich dann einen Gegenstand heraus nehmen, muss oder soll aber, einen Gegenstand mit ähnlichem Wert zurücklegen. Man muss sich aber auch nichts mitnehmen. Normalerweise befindet sich dann auch noch ein Logbuch dabei, in das man einträgt wann man den Cach gefunden hat. Hat man sein Handy dabei, kann man über dieses auch noch einen Logbucheintrag abliefern. Anhand dieser Beiträge, kann man sich übrigens manchmal auch Tipps von anderen holen um den Cach zu finden.

Nun, kurz gesagt, es ist eigentlich die Moderne Schnitzeljagt, bei der man Technik und das in die Natur kommen verbinden will oder kann. Und eigentlich macht es auch richtig spaß, wie ich ja bereits erzählt habe, habe ich nun begonnen, selber welche zu legen, dass nennt man in der Fachsprache so, einen Cach legen. Denn ich bin persönlich der Meinung, dass es noch ein paar gebrauchen könnte hier in der Gegend, auch wenn ich sie selber nicht suchen werde, da ich sie ja erstellt habe.

Welche Arten von Cachs gibt es eigentlich?

Es gibt ein paar verschiedene Arten der Cachs. Ich erkläre euch ein paar, die mir immer wieder über den Weg gelaufen sind das wären die traditionellen Caches, Nachtcache und Multicache

Traditioneller Cache:

Hierbei handelt es sich eigentlich um Caches die man grundsätzlich überall findet, egal wo man hin geht. Dies sind also der übliche, überall zu findende.

Bei dieser Art, werden die Koordinaten, von denen ich euch erzählt habe, direkt angegeben und man wird direkt an den Ort geschickt an dem er versteckt wurde. Allerdings kann sich das ganze als nicht ganz so einfach erweisen, denn es können Hürden auf einen zukommen. So kann es einem passieren, dass man klettern, tauchen oder ähnliches muss um an das gewünschte Objekt heran zu kommen. Außerdem ist das Objekt meist sehr gut getarnt oder es befinden sich viele Muggel um einen herum. Unter Muggeln versteht man, wie bei Harry Potter, Menschen die nicht zu den Cachern gehören und einen somit für ggf. blöde halten. Weshalb grundlegend darauf zu achten ist, dass man von diesen nicht beobachtet wird, bei dem was man tut.

Mit dem Auto erreichbare und schnell auffindbare Traditionelle Geocaches werden als Drive-in oder Park and Grab-Geocaches bezeichnet.

Nachtcaches

Ein Nachtcache ist keine eigene Geocache-Art, sondern eine Sonderform der oben genannten Kategorien. Ein NC ist in der Regel als Multi-Cache oder (Multi-)Rätsel-Cache ausgelegt, kann aber auch in der jeweiligen traditionellen Form ausgelegt werden. Diese Art der Geocaches wird oft mit einem „[NC]“ im Titel des Listings kenntlich gemacht. Ein Nachtcache ist regulär nur bei Dunkelheit auffindbar. Die Stationen bzw. das Final haben Reflektoren, blinkende LEDs, akustische Signalgeber, Lichtschranken, Wecker oder andere technische Spielereien. Manche Nachtcaches erfordern spezielle Geräte wie beispielsweise ein Nachtsichtgerät, Metalldetektoren, Funkgeräte oder eine UV-Leuchte, um die Hinweise zu finden. (von Wiki gemopst, sooooorry https://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching)

Multicaches

Dieser setzt sich aus mehreren Stationen zusammen. Das heißt man muss mehrere Punkte ablaufen um letztenendes am Ziel also Finale anzukommen. Die Koordinatenkombination für das Finale, ergeben sich meist durch Hinweise, die man an den einzelnen Stationen findet. Das heißt, man sucht erst mal die Koordinaten zusammen, damit man dort ankommt, wo man dann das findet was man eigentlich sucht

Die Hinweise können eigens für den Geocache, beispielsweise durch Bekleben der Rückseiten von Verkehrsschildern, angebracht worden sein oder ergeben sich durch Einbeziehung von Dingen, die bereits draußen vorhanden sind.

Die Schwierigkeit hängt von den zu lösenden Aufgaben, von den zu findenden Hinweisen und vom Final selbst ab. Länge und Beschaffenheit der Wegstrecke bestimmen die Terrain-Bewertung.

Noch was über die verschiedenen Größen

Diesen Text, gebe ich zu, habe ich nun aus Wikipedia gemopst, habe darüber allerdings schon einen kurzen Einleitungssatz ganz am Anfang losgelassen. Aber hier nun die detaillierte Beschreibung der Unterschiedlichen Größen und der Behälter.

Bei einem Geocache handelt es sich idealerweise um einen festen, wasserdicht verschließbaren Behälter, der den Inhalt vor äußeren Einflüssen schützen kann. Der Behälter selbst kann unterschiedliche Formen haben, von einer kleinen Filmdose über eine einfache Frischhaltedose aus Plastik bzw. Tupperdose bis hin zur Munitionskiste aus Stahl oder einem versteckten Tresor, dessen Kombination erst herausgefunden werden muss. Oft wird die Größe des Behälters durch den Ort des Verstecks bestimmt. Für die Geocachebehälter hat sich folgende Größeneinteilung etabliert:

Nano
Winziger Behälter, Durchmesser meist unter 1 cm, der lediglich einen kleinen Zettel als Logbuch enthält. Oft magnetisch, damit er an Denkmälern oder ähnlichem unauffällig versteckt werden kann. Nanos stellen laut Geocaching.com eine Unterform von Mikro-Geocaches dar. Dennoch wählen manche Geocache-Owner für Nanos die Größenbezeichnung „Other“ und geben dann die näheren Details zur Größe im Listing an.
Micro oder Mini
Sehr kleine Behälter, die häufig nur einen Zettel und Stift enthalten. Oft werden Filmdosen oder PET-Rohlinge („PETlinge“) verwendet.
Small
Kleine Behälter, die neben einem Logbuch noch Platz für kleinere Gegenstände bieten.
Regular oder Medium
Geocache mittlerer Größe, der Platz für mehrere Trackables oder Tauschgegenstände bietet. Behälter dieser Größe können von einem bis zu mehreren Litern Inhalt fassen.
Large
Große Behälter, die ein Maximum an Platz bieten und somit außergewöhnliche Tauschobjekte fassen können.

Bis auf die Nano-Größe können Owner die Größe ihrer Geocaches beim Erstellen des Listings angeben. Beim Suchen der Geocaches ist es hilfreich zu wissen, welche Größe der Geocache hat, weil sich je nach angegebener Größe etwaige Verstecke ausschließen lassen. […]

Mehr über die Geschichte und tieferen Details könnt ihr unter anderem auf der offiziellen Homepage von Geocaching oder auf der Seite von Wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching

Wir lesen uns 🙂

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