Die eventuallität des sauren Geschmackes beim Cachen, oder legen

Omg! Wird man das glauben!!! Ich habe schon über hundert Follower! Wie geil! Ich freue mich gerade wie ein kleines Kind! Danke!Danke!Danke!

So kurz und gut mit der Schleimerei und zurück zum eigentlich Thema von dem ich berichten wollte. Las man von mir kürzlich, dass die Veröffentlichung eines Caches ziemlich in die Hose ging. Allerdings muss ich dazu etwas ausholen. Am Ende unserer Koppel, die wir gepachtet haben, befindet sich eine Baumgruppe, in dieser Baumgruppe, so fand ich, habe ich das perfekte Versteck für den Cache gefunden. Weshalb ich ihn dort legte, gehörte das noch zu unserem Grundstück. Dann kommt ein kleiner Bach, den man über eine Brücke überqueren kann, diese Brücke gehört aber eigentlich niemandem. Dann kommt ein kleiner Tamppelpfad, welcher an einer Hecke eines Gartens vorbei führt, und auf einem Geteerten, öffentlichen Weg endet. Demnach, betritt man im Grunde so gut wie null komma null ein fremdes Grundstück, außer dass von uns. Die Dame die in dieser Art, sagen wir mal, Barake lebt, ist eine ziemliche Giftspritze. Dass es hier irgendwann zum Drama wird, hätte nicht mehr lange gedauert. Madam Baracke, nimmt es sich grundlegend heraus, durch unseren Garten zu stiefeln oder über ein anderes Feld, unter Torstangen durchzuklettern oder Zäune, damit sie nicht außen rum laufen muss und sich Zeit spart beim heim laufen. Am Rand laufen ist sowieso ein Tabuthema für sie, läuft man mitten durch das lange Gras. Was man eigentlich von klein auf lernt, dass man durch langes Gras NICHT läuft, zwecks mähen usw.

Nun gut. Im laufe des Tages, verirrten sich zu dem Versteck, doch geschlagene 5 bis 7 Cacher. Beim zweiten oder so ähnlich, kam irgendwann einmal die Polizei vorbei um zu sehen was sie dort unten treiben. Allerdings wissen wir nicht, ob sie von der Nachbarin gerufen wurde. Ich las mir gegen Abend die Logbucheinträge im Netz zum Cache durch und wurde irgendwann ziemlich massig. Die meisten schrieben dort, dass es ein recht netter Cache wäre, die Anwohner aber hätten informiert werden können usw. mal davon abgesehen, dass sich der Cache auf unserem Grundstück befindet. Aber das ist jetzt auslegungsache worüber wohl jeder eine andere Ansicht hat. Vielleicht sollte ich noch erklären, dass man als Cacher, der über die Cachingapp verfügt, direkt über diese App zu entsprechendem Fundort einen kurzen Beitrag abliefern kann ob man ihn gefunden hat oder nicht, ob er gewartet werden muss, schön war, usw.

Nun gut, bei Log Nummero 7 hat es mir letztenendes den Vogel rausgehauen. Schrieb ein Cacher, dass eine Anwohnerin nicht einverstanden damit war, dass der Cache auf ihrem Grundstück versteckt sei, nichts davon wusste und auch nicht darüber informiert wurde. Darauf ist mir die Kinnlade runter gekippt und ich dachte ich flippe aus. Des weiteren wurde die Dose entfernt und hätte bei der Dame abgeholt werden können. Ich wurde aufgefordert den Cache zu entfernen. Was ich dann auch tat vor lauter Wut im Bauch.

Ich dachte mir daraufhin, weil ich wusste das die Dame nicht ganz einfach ist, ich werde den Teufel tun und diese nicht abholen. Um kurz die Lage zu überprüfen, stiefelte ich also Schnurstraks über unsere Wiese und tarnte mich, indem ich so tat, als würde ich unseren Zaun kontrollieren. Nichts Auffälliges. Wollte ich lediglich wissen wo die Dose zu finden ist, wäre sie draußen gestanden, wäre ich blitzschnell hin gerannt und hätte sie geholt oder wäre, wenn es dunkel gewesen wäre hin und hätte sie mitgenommen.

Naja, allerdings war das garnicht so leicht. Nachdem sie wie ein Feldmarschall vor ihrem Zaun herummarschiert war, ließ ich es bleiben. Irgendwann blieb sie stehen und starrte mich böse an, während ich meinen Zaun weiter abschritt und begutachtete. Sie rief irgendwas ihrem Mann zu, was sich so anhörte wie „Das war bestimmt die!“ Halleluja. Nein ich spreche nicht mit ihr. Auch wenn er von mir war, mit diesem Ton lasse ich allerdings nicht mit mir reden. Ich redete mich selbst wieder einmal total in Rage, denn sowas regt mich einfach auf. Zumal sie eine Behauptung an den Tag zu legen schien, die nicht der Wahrheit entsprach. Die Sache mit dem Grundstück, dass nicht ihres war. Selbst wenn es nur gepachtet ist, gehört es immer noch nicht ihr. Immer diese Stellung von Besitzansprüchen…Wahnsinn. Ich fasste daraufhin den Entschluss, es dabei zu belassen. Solle sie doch mit der Dose machen was sie will. Ins Regal stellen, an die Wand nageln, wegschmeißen, selber verstecken, ihrer Tochter zum spielen geben, was rein füllen und drin aufheben. Was weiß ich. Die war nicht sehr wertvoll und drin war auch nix wichtiges.

Was ich für ein Fazit daraus schließe? Ganz einfach. Überlege dir genau, wo du deine Caches legst. Am besten wirklich so in der Pampa, das es keiner merkt, oder so dass keiner Besitzansprüche stellen kann, die keine sind. Oder so ähnlich. Nun ja, ich hoffe nur, dass ich jetzt kein Problem damit bekomme, einen anderen Cache freigegeben zu bekommen, den ich bereits ausgelegt habe. Zumal der wirklich unter einer öffentlichen Bank an einer öffentlichen Straße versteckt ist. Irre oder, was einem da so wiederfährt? Kann man fast nicht glauben.

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2 Gedanken zu “Die eventuallität des sauren Geschmackes beim Cachen, oder legen

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