Die to do Liste zum Cache verstecken

Nachdem ich mich vor lauter beleidigt und so weiter wieder gefangen habe, habe ich ja doch ein paar Caches versteckt. Insgesamt sind es fünf Stück. Bis auf einen sind alle Online und wurden sogar schon gefunden. Bis jetzt hatte ich durchweg positive Rückmeldungen im Logbuch via Internet.

Ich erzähle euch jetzt einfach mal nochmal kurz davon. Einfach aus Spaß an der Freude.

Die Behälterwahl

Ich habe unterschiedliche Behälter gewählt. Allesamt aus Plastik, denn Glas ist nicht erlaubt. Denn, so ließ ich es mir erklären, mitunter von  Geotobi180der übrigens auch übers Cachen erzählt und manches auch kritisch unter die Lupe nimmt. Also nochmal zurück zu den Behältern. Sie sind nicht aus Glas, denn Glas kann kaputt gehen und man könnte sich daran verletzen. Nicht nur der Sucher selber sondern auch andere oder vielleicht auch Tiere. Und das muss ja auch nicht sein. Zu Anfang hatte ich ein Marmeladenglas, davon riet mir jedoch geotobi180 ab, denn Tiere könnten die Überreste, der Marmelade, auch wenn man das Glas gespült hat, wittern.

Also wählte ich für meine Caches zum einen eine Cremedose aus Plastik mit Schraubverschluss, die auch noch ganz süß aussieht von der Farbe. Die Beschriftung wurde entfernt, muss ja nicht jeder wissen, was für ne Creme das war. Dann hatte ich mitunter noch eine kleine Schatulle wo einst eine kleine Taschenlampe drin war und ein Döschen in dem mal Tabletten drin waren. Von allem wurden natürlich die Etiketten weggemacht und natürlich vorher gespült.

Die letzten zwei sind zwei Kaffeebecher aus Plastik mit Deckel. So wie man sie kennt, von dem Kaffee von Aldi oder Rewe der im Kühlregal steht. Diese habe ich auch mehrfach gespült und dann als Cache benutzt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich durch einige Überlegungen und auch Anmerkungen von Cachern inzwischen zu der Annahme gekommen bin, dass dies lediglich als Übergangslösung tauglich ist. Wenn überhaupt. Sollte zufällig mal ein eifriger und gutmütiger Müllsammler unterwegs sein, könnte er diese durchaus für Müll halten und mitnehmen. Und das nicht mal aus Boshaftigkeit. Deshalb werden sie bald möglichst gegen etwas anderes getauscht, was weniger nach, sagen wir mal Müll, aussieht.

Die weitere Vorbereitung

Natürlich ist es wichtig, dass in dem Cache ein Logbuch aus Papier mit inbegriffen ist. Diese kann man entweder selber fertigen, Notizbüchlein kaufen, Logbücher via Geoshop kaufen oder auch alternativ die kostenlose Vorlage im Internet drucken.

Bei den Vorlagen gibt es unterschiedliche Ausführungen, die sich im Aussehen aber ganz besonders in der Größe unterscheiden. Ich habe mich so ziemlich für eine der einfachsten entschieden, da man die so praktisch zusammenrollen kann. Allerdings muss man die dann selber noch ausschneiden und zusammen kleben oder Takern. Allerdings bin ich eher für mit Tesa zusammenkleben, da die Takernadeln, um so näher sie an den Rand kommen, zu einem gemeinen Verletzungsgegenstand mutieren können. Was ja auch nicht unbedingt sein muss oder? Dann kann man sich auch über das Internet das Logo ausdrucken und noch einen Hinweiszettel für den Cacher. Dies habe ich jedoch nicht gemacht.

Ich habe dann das Logbuch ausgeschnitten, also die Streifen auf denen es draufgedruckt ist. Habe meist 3 bis 4 Streifen zusammengeklebt, je nach Größe, diese zusammengerollt und in den Cache gelegt. Zugedeckelt und auf den Deckel noch einen von Hand geschriebenen Zettel geklebt (mit Tesa, das er drauf bleibt und etwas vor Nässe geschützt ist) wo drauf stand das dies ein Geocache ist und man ihn doch bitte am Fundort liegenlassen soll.

Hat man größere Caches so wie ich die Cremedose, kann man noch einen Stift mit hinzufügen, damit man sich ins Logbuch eintragen kann. Außerdem befinden sich meistens auch ein paar Tauschgegenstände in den Behältern. Ich habe in die Cremedose einen kleinen Tauschgegenstand gelegt. Bei den anderen war dafür einfach nicht genug Platz übrig, weil sie so klein waren.

Zwecks der Koordinatenbestimmung habe ich mir dann noch eine GPS App geholt J

Die Verstecksuche

Als ich diese Vorbereitungen getroffen habe, packte ich also meine Caches in eine Tasche und radelte los. Ich wählte eine Strecke, bei der ich wusste, dass es eine sehr schöne Strecke ist und auch gerne von Wanderern, Radlern und co. Genutzt wird. Handy in die Hand, beim ersten potentiellen Versteck gehalten. Geoapp geöffnet, geschaut ob in der Nähe ein Cache ist oder dieser mindestens 161 m von meinem Platz weg ist. Es ist nämlich vorgegeben, dass die im Umkreis von 161 m kein weiterer Cache liegen darf. Alles klar passt, Döschen versteckt, Koordinaten via GPS ermittelt, Screenshot und weiter. So ging es dann bis ich alle Versteckt hatte.

Zurück am PC

Am PC loggte ich mich dann auf der offiziellen Seite www.geocaching.com ein um meine Verstecke zur Überprüfung anzugeben. Hieß Koordinaten eingeben, auf der Karte kontrollieren, Info und Beschreibung zum Cache schreiben und wenn man Lust hat, kann man auch noch einen Hinweis abliefern. Ist aber kein Muss. Zu guter Letzt werden dann noch angaben gemacht wie z.B. Schwierigkeitsgrad der Suche und Schwierigkeitsgrad vom Gelände. Außerdem können Atribute hinzugefügt werden wie z.B. ob es Kinderfreundlich ist, Radfahrtauglich, für Rollis zugänglich, ob es was Kostet, ob man Klettern muss usw. und sofort.

Dann wird der Cache abgeschickt und von einem Freiwilligen überprüft. Je nach dem ob alles passt werden diese dann gepublisht. Also online gestellt und die anderen Cacher können diese dann suchen und finden.

Allerdings kann es durchaus passieren, dass der Freiwillige Überprüfer, diverse Punkte findet, die noch bearbeitet werden müssen. Z.B. die Attribute oder er liegt doch zu nahe an einem anderen Cache.

Danach

Ich finde es immer wieder schön, die Logbeiträge im Netz zu lesen und zu sehen ob der Cache gefunden wurde oder nicht. Manchmal bekommt man auch von den Cachern selbst hinweise, wie z.B. dass die Dose gewartet werden muss oder sowas in die Richtung.

Und was natürlich wichtig ist, man sollte die Caches regelmäßig warten. Also ggf. Logbuch und oder Stift tauschen, vielleicht auch die Dose auswechseln oder Überprüfen ob das Versteck noch geeignet ist.

Wie man sieht, es steckt schon Arbeit dahinter und ich bin froh das ich es jetzt endlich alles geschafft habe und nur noch zur Wartung hin muss. Wirklich. Aber es hat trotz der vielen Arbeit Spaß gemacht und ich habe ein paar Cachern schon Freude bereitet oder sie an einen Ort geführt, den sie noch nie bewusst wahrgenommen haben oder noch nicht kannten. Tolles Spiel. Und man ist auch noch draußen und guggt nicht immer aufs Handy. Nur ab und an um zu wissen wie weit man nun noch vom Cache entfernt ist. Und das aller beste, man muss den Cache auch noch selber suchen und nicht fangen weil er immer am selben Ort sitzt und wartet gefunden und zurückgelegt zu werden.

Nächster Punkt auf meiner Geocaching to do Liste: Was bedeuten die vielen Abkürzungen? Gibt total viele und ich verstehe bei den Meisten nur Bahnhof. Und sojemand nennt sich Cacher J

Und wann wirst du zum Geocacher?

 

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