Das Leben mit einem Pferd mit einer chronischen Nierenerkrankung [die Bewegung]

In dem heutigen Bericht möchte ich euch nun mitteilen wie es Bewegungstechnisch aussieht. Da es für mich und auch für den Tierarzt keine Option darstellt, Mausi blöd gesagt schon in Rente zu schicken, kann ich Mausi bedenkenlos weiter bewegen und auch reiten.

Allerdings werden wir nicht mehr zum Reitunterricht gehen. Zum einen, weil sie die Strecke und die Stunde nicht mehr packt. Hänger fahren ist auch keine Option, denn dies stresst sie zu seher und Mausi steigt auch nicht mehr freiwillig in der Hänger. Dies möchte ich ihr dann auf ihre alten Tage einfach ersparen.

Ich bewege sie regelmäßig. Zwei bis dreimal die Woche gehe ich mit ihr ganz gemütlich ausreiten. Ganz gemütlich. Meistens sind wir dann ca 30 bis 60 Minuten pro Ausritt unterwegs. Dies genißt sie sehr. An guten Tagen ist sogar etwas Trab und sogar ein kurze Galopp mit drin.

An Tagen, an denen ihr die Nieren wieder mehr zu schaffen machen, belassen wir es meistens eigentlich beim schritt reiten und die Gegend anguggen. Mausi liebt es einfach sich zu bewegen und ihr Körper, also Gelenke und co. machen auch noch mit. Lediglich die Nieren machen es ihr manchmal etwas schwer.

An manchen Tagen arbeiten wir auch ein wenig auf dem Platz. Etwas gymnastizieren. Biegung stellung und ein paar leichte Lektionen. Dies machen wir meistens ca auch 20 bis 30 Minuten. Manchmal gehen wir auch einfach nur spazieren oder machen Bodenarbeit. Je nach dem wie es meiner Mausi einfach geht.

An Tagen an denen ich sie nicht bewege, kümmere ich mich anderweitig um sie. Putzen knuddeln, Hufe machen, Mähne neu machen. Manchmal auch mal einfach unter den Wassersschlauch stehen und waschen.

Trotz ihrer Erkrankung, scheint Mausi zur Zeit sehr ausgeglichen und zufrieden zu sein. Obwohl sie nicht mehr jeden Tag geritten wird. Ich sage immer liebevoll, dass sie in Teilzeitrente ist. Natürlich hat sie manchmal Tage an denen sie eher müde und schlapp wirkt. Aber eher selten. Meist merkt man es gerade erst beim Reiten, wenn sie sich anstrengen muss, dass es ein nicht so guter Tag ist.

Ich selbst beginne auch langsam mich damit abzufinden. Auch wenn es mir nicht wirklich leicht fällt und ich manchmal das Gefühl habe, ich würde mich nicht ausreichend kümmern. Ich habe regelrecht ein schlechtes Gewissen. Wobei dies hauptsächlich am Anfang war. Jetzt geht es. Gerade seit ich eine Reitbeteiligung habe, die ich selbst zwei mal die Woche reite und mit ihr Dressur mache.

Ich habe festgestellt, dass ich eigentlich garnichts über das Krankheitsbild erzählt habe und über die Entstehung. Entstehen kann so eine Erkrankung z.B. durch eine falsche Fütterung oder auch durch Nierenenztündungen, die beim Pferd sehr schwer festzustellen sind. Auch so eine Nierenerkrankung, ist meist schwer erkennbar und wird meist erst durch ein Blutbild klar. Die Erkrankung geht schleichend voran. Meist haben die betroffenen Tiere noch lange keine Probleme, bis es dann Sympthome zeigt. Ziemlich kurz oder? Naja, ich kann das recht schlecht erklären. Und von wikipedia möchte ich es eigentlich nicht unbedingt kopieren, denn ich denke, da könnte jeder dann auch selbst vorbei schauen 🙂

 

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