Dieser Arbeitsweg, wird kein Leichter sein…

Meine aktuelle Arbeitssituation scheint im Moment ein wenig verkorkst zu sein. Aber nur ein bisschen. Ein Arbeitsvertrag der bald ausläuft, Absage einer Stelle (nach dem ich fast 2 Monate warten musste) und zu allem Überdruss auch noch das Arbeitsamt im Rücken, dass mich im September sprechen will.

Aktuelles

Hatte ich zwar kürzlich mein Mitarbeiter Gespräch, welches ich auch mit einer ganz passablen 2 schaffte, aber der Vertrag fehlt noch. Und solange ich nicht unterschrieben habe, ist da noch nix sicher. Zumindest so meine Einstellung dazu. Eigentlich wollte ich auch noch meine Stunden erhöhen. Allerdings kann sich das noch ein wenige rausziehen, bis ich erhöhen kann. Arbeite ja im Moment nur 30,4 Stunden die Woche. Auf meine Anfrage auf Versetzung, wurde ich von meinem Kollegen etwas entgeistert angeschaut.

Könnte sich aufgrund der aktuellen Personalsituation eh noch hinziehen. Das wird die nächsten Wochen und auch Monate erst mal nix. Sind ja tolle Aussichten. Wollte darüber, als ich zum Nachtdienst kam,  nicht groß sprechen. Grund für Antrag auf Versetzung intern? Grund, ein Bewohner, mit einer psychischen Erkrankung. Als ich damals in der geschlossenen Wohngruppe aufgehört hatte, schwor ich mir, nicht mehr mit psychisch erkrankten zu arbeiten. Weil ich es einfach nicht könne. Und ich kann es immer noch nicht.

Alter Arbeitgeber und Bewerbung Nummer 4

Bewerbung Nummer 4, beim alten Arbeitgeber, fehlgeschlagen. Langsam fühle ich mich wirklich gemobbt. Nicht nur, dass man mich 7 oder 8 Wochen auf heißen Kohlen sitzen gelassen hat. Musste ich auch noch mehrere Tage nachtelefonieren, bis ich jemanden an der Strippe hatte, der mir da weiter helfen konnte.

 Leider wurde zu gunsten eines anderen Entschieden. Und Momentan hätte man auch nichts anderes in Aussicht was frei werden würde. Aber vielleicht klappt es ja beim nächste mal. Meine Bewerbung ist gestern mit der Post wieder raus gegangen.

 Super. Ich wurde nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum zweiten mal. Und da soll ich mich nicht gemobbt fühlen? Falls es um die Helferstelle gehen sollte, die ich abgelehnt hatte, weil ich als Fachkraft arbeiten wollte, finde ich das jetzt gerade nicht sehr professionell. Wirklich nicht.

Wenn das Muffensausen kommt

Langsam aber Sicher bekomme ich etwas Muffe. Von 800 € Arbeitslosengeld, muss ich schon ganzschöne Abstriche machen. Könnte vieles nicht mehr finanzieren. Weil das Geld nicht reicht. Panisch beginne ich danach zu ringen eine Stelle zu bekommen. Vom WG Alltag habe ich jedoch inzwischen so ziemlich die Schnautze voll. Vorallem von den Nachtdiensten.

Auswegsuche

Ich forste durchs Internet. Suche über verschiedene Portale nach Stellen die für mich passen könnten. Suche auch über die regionale Zeitung. Schaue immer wieder. Entdeckte sogar schon eine Stelle die mir zusagen könnte. Eine Gruppenleiterstelle in einem Landwirtschaftlichen Bereich. Bei genauerem Hinsehen, entdeckte ich jedoch, dass es wieder um Schichtdienst und Dienst am WE ginge. Aber kein Nachtdienst. Gibt schon mal einen Pluspunkt. Bewerbung geschrieben. Anhänge, also Dokumente zusammen suchen. Zusammenklammern. In eine Mappe verfrachten und morgen dann mal irgendwann in den Briefkasten schmeißen. Kommt bei denen dann erst nächste Woche an. Stellte dann noch fest, dass die Stelle bereits seit Mitte Juli als Elternzeitvertretung ausgeschrieben ist.

Prima. Entweder habe ich Glück oder nicht und ich bekomme wieder eine Absage. Weil die Stelle nicht aus dem Netz genommen wurde und schon belegt ist. Oder weil ich die Voraussetzung einer landwirtschaftlichen Ausbildung nicht erfülle. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Weitere Suchen ergaben lediglich wiederholt Stellen, die in einer Wohngruppe frei wären. Von denen ich, wie bereits erwähnt, die Schnautze voll habe. Aber nur so ein ganz kleines bisschen.

Die Selbstständigkeitssache

Eine weitere Option wäre noch die Sache mit dem Reittherapeuten. Und dann so halb selbstständig machen und so eben. Aber, woher das Geld nehmen, wenn ich jetzt schon immer wieder meine Ersparnisse ankratzen muss, weil mein Lohn manchmal nicht reicht? Rücklagenmäßig stehe ich im Moment mal richtig schlecht da.

Woher also das Geld nehmen? Bank fragen und innerhalb von 2 Jahren, inkl. Zinsen zurückzahlen? Wäre eine Option. Oder eine Stelle finden, die geregelte Arbeitszeiten hat und es mir gestattet einen Nebenjob zu machen. Würde ich dies so vollführen, könnte ich mein Startkapital binnen kürzester Zeit zusammen sparen.

Aber spar dir mal dein Startkapital von 15.000 € an, wenn der Lohn nicht mitmacht. Hätte ich jedoch dieses Kapital, wäre es mir möglich, mir den Therapeuten zu leisten, mir ein Pferd zu kaufen und dieses auch noch für 1 Jahr in einem Pensionsstall unterzustellen. Mit einem Startkapital von ein paar Euro mehr, könnte ich mir wahrscheinlich sogar einen Reitplatz leisten und diverse Erweiterungen am eigenen Stall vornehmen. Aber woher das Geld nehmen, wenn der Lohn nicht mitmacht?

Mach doch ne Kooperation mit jemanden, würde sich wahrscheinlich der ein oder andere denken. Würde ich schon machen. Hätte eine Einrichtung wirklich Interesse daran und wäre ich nicht so Grotten schlecht, was das Schreiben von einem Konzept angeht.

 

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8 Gedanken zu “Dieser Arbeitsweg, wird kein Leichter sein…

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