Tagebuch Reihe 13-Tage-Woche: Tag 1

Arbeitstag 1

Wie ich bereits angekündigt habe, werde ich nun für die nächsten 13 Tage berichten. Darüber, wie es ist, geschlagene 13 Tage am Stück zu arbeiten. Blöd gesagt 13 Tagewoche. Herzlichen Glückwunsch an alle, die lediglich eine 5 Tage Woche haben.
Bereits als ich meine neuen Dienstplan sah, wurde es mir einfach nur noch anderst. Die aktuelle Personalsituation macht es einem einfach nicht leicht. Und diejenigen die noch übrig geblieben sind, sind kurz davor ausgebrannt zu sein.

Heute trat ich also meinen ersten Arbeitstag, im Arbeitsmarathon an. Ich besuchte zusammen mit einer Kollegin und zwei Bewohnern, dass Konzert von BossHoss in der Freilichtbühne. Da wir frühzeitig da sein wollten, begann mein Arbeitstag also um 17 Uhr. Als ich eintrudelte bekam ich den ersten fast Herzkasper.

Kein Dienstfahrzeug war da. Was mich natürlich beinahe austicken lies. Wie sollten wir ohne Auto, geschweigedenn ohne Bus mit einem Rollstuhlfahrer dort hin kommen? Die Frage löste sich jedoch von selbst recht schnell. Wurde der Bus von einem Kollegen aktuell abgeholt. Zum Glück. Dies schien jedoch nicht alles gewesen zu sein. Eine weitere Kollegin (aus einer anderen WG) stand schon in der Türe. Sie wollte den Caddy holen. Denn sie würde mit einem Bewohner auf das BossHoss Konzert wollen. Betretenes Schweigen. Der Caddy ist gerade unterwegs, da wir diesen gegen den Bus tauschen. Wiederholtes betretenes Schweigen. Kurz um, wir beschlossen die Kollegin samt Bewohnerin, später einfach mit dem Bus mit zu nehmen, da es auf dem Weg zum Konzert auf dem Weg lag.

Während der Fahrt zum Konzert, begann es bereits zu regnen. Wir hatten allerdings das Glück, Plätze im überdachten bereich zu haben. Währe ja noch besser gewesen, wenn nicht. Gerade bei dem Schüttewetter. Auf dem Behindertenparkplatz, der direkt beim Entpsrechenden Eingang lag, konnte ich zwischenzeitich meine Rückwärts-Seitwärts Parkkunst unter Beweis stellen. Denn wenn das Fräulein was kann, dann Rückwärts einparken. Ein Anerkennendes Nicken des Feuerwehrmannes der mich in die Lück gelotst hat. Eingeparkt wie ne Eins. Und das mit einem Sprinter.

Leute ausladen. Witziges geplänkel mit der Kollegin. Ein verwirrter Feuerwehrmann (der Übrigens aussah wie der Sänger Nils von den Wiese Guys), den man darüber aufklären musste, dass wir immer so miteinander sprechen und es sich hier einfach nur um Spaß handelt. Der Schotterweg oder Platz, auf dem wir Standen, konnten wir mit den Rollis nur mit Müh und Not überwinden. Und sowas ist dann ein Behidertengerechter Parkplatz. Aber Frau will ja nicht meckern.

Das Konzert begann mit einer geschlagenen halben Stunde verspätung. Gut war es trotzdem. Nach dem Konzert beschlossen, dass wir fragen ob wir mit dem Bus rückwärts direkt Richtung Bühneneingang fahren könnten. Dort war es Geteert. Was heißt, wir können die Rollis besser verladen und müssen nicht mehr durch den Schotter. Der Feuerwehrmann, den ich ansprach, hatte dafür volles Verständniss und wir durften mit dem Bus auf das Festgelände. Wiederma eine Herrvorragende Rückwärtsleistung an den Tag gelegt.

Nach einem kurzen Abstecher bei Mci, musste ich vor dem Restaurant, erst einmal über einen Parkter mokieren, welcher ohne Behindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parkte und weshalb ich jetzt in hinter-was-weiß´-ich parken muss. Nicht bedacht hatte ich jeodch, dass der Mann der draußen stand, der Besitzer des besagten PKW sein könnte. Er gab zu, dass er dachte das um die Uhrzeit keiner mehr käme, der Anspruch drauf hätte. Wir haben uns noch kurz unterhalten. Habe ihm auch meine Lage geschildert, dass es mir schon öfters passiert war, dass Behindertenparkplätze belegt warn. Was mich wiederrum einfach nur nervt.

Zurück in der WG, noch gemeinsam zu Abend gegessen. Es war ein sehr netter Abend. Dennoch endete der Tag für mich erst um 0 Uhr. Daheim war ich erst gegen 0:15 uhr Nun ist es spät. Ich bin müde und mein Beitrag fertig. Durch das viele draußen stehen ist mir kalt. Ich werde nicht warm. Auch der Regen hat seinen Teil beigetragen.Duschen schiebe ich auf morgen. Bin jetzt zu müde.

Seit ein paar Tagen habe ich bereits immer weider unterschwellige Kopfschmerzen. Und die Halsschmerzen scheinen auch langsam zu kommen. Der aktuelle Husten, scheint von tief unten zu kommen. Noch huste ich aber eher selten etwas mit hoch. Mein Hals fühlt sich ausserdem etwas so an, als würde etwas angeschwollen sein. Meine Ohren fallen ständig zu. Ich brüte glaube ich etwas aus. Ich hoffe, kein Antibiotika nehmen zu müssen, so wie beim letzten mal.

Gute Nacht alle zusammen!

Bilder vom konzi findet ihr auf meinem Profil auf Instagram

 

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2 Gedanken zu “Tagebuch Reihe 13-Tage-Woche: Tag 1

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