Tagebuchreihe 13-Tage-Woche:Tag 5

Ein herzliches hallo zurück!!

Ich melde mich mal wieder zu Wort. Nach meinem Arbeitstag Nummero 5, der auf zwei Teile geteilt war. Zum einen hatte ich heute morgen bereits Frühdienst, dann heute Abend noch Spätdienst. Da ich jedoch bereits Frühdienst hatte ging mein Spätdienst in der Theorie nur bis um 20 Uhr. So in der Therie.

Der Frühdienst

Der Frühdienst verlief im Grunde ganz normal. Bewohner wecken. Frisch machen. Anzienen. Frühstücken und fertig machen für die Arbeit. Das Aufstehen davor, viel mir allerdings wiederholt schwer. Tut es allerdings immer. Ich habe es nicht so mit dem frühen aufstehen. Schon garnicht soooo früh. Gegen 5:15 Uhr rollte ich mich dann doch aus dem Bett. Kaffee kochen, klamotten an. Mein Kopf schien mich immer noch nicht zu mögen. Medikamente eingeschmisschen. Alles natürlich pflanzlich. Nix volle dröhnung und so.

Im Laufe des Vormittages ging es mir jeodch immer besser und ich konnte kaum glauben, dass die Medis schon angeschlagen hatten. Gegen 8:15 Uhr war ich dann plötzlich alleine. Das der Nachtdienst um 8 Uhr geht ist vollkommen normal. Aber der zweite Frühdienst? Naja, etwas genervt war ich daraufhin schon. Allerdings war nicht mehr viel zu tun. Restliche Wäsche veräumt und dann auch gegangen.

Zwischendrin

Zwischendrin erledigte ich so meine üblichen Dinge. Stall Misten, Reiten gehen. Auch als HEP hat man Hobbys, ja. Könnte man nicht glauben ist aber so.

Spätdienst

Mein Spätdienst, begann also um 16 Uhr. Ich kam ausnahmsweise mal pünktlich. Was nicht heißen soll, dass ich ständig zu spät komme. Möchte mich ja nicht schlecht reden.

Emails Checken, Doku lesen. Nix neues. Kurze zwischenfrage an die Kollegen was ansteht. Wiederholte Feststellung des Tages: Gähnende Leere in Kühlschrank und Vorratsraum. Aus dem Einkauf für den morgigen Tag, wurde kurzerhand der Wocheneinkauf gemacht. Noch kurz auf meine Kollegin gewartet, die mit mir zusammen den Ambulanten Bereich schmeissen sollte.

Bewohner abgewartet. Gefragt wer mit will. Einkaufszettel geschrieben, Geld gezählt und gecheckt. Ich währenddessen den Bus vorgefahren. Naja, gewendet. Ausgeparkt, einbahnstraße entlang gefahren um Vorwärts direkt vor den Eingang zu fahren. Auf einer art „Hautpstraße“ fuhr die Polizei kurz vor mir. Es blinkte plötzlich „STOP, POLIZEI, BITTE FOLGEN.“ Etwas irritiert, sah ich mich um, konnte doch nicht ich gemeint sein. Allerdings dachte ich damit Falsch.

„Grüß Gott. Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugpapiere und Führerschein bitte.“

„Ich wollte eigentlich nur den Bus umparken und habe meinen Führerschein nicht dabei. Der liegt in der WG, etwar 50 meter von hier weg.“

„Wissen sie weshalb wir sie angehalten haben? Sie sind nicht Angeschnallt. Dies ist eine Verkehrswiedrigkeit. Weshalb wir nun ein Verwarnungsgeld von 30 € verlangen.“

*Stimme im Kopf an.* Wann darf ich mal was sagen? Hätten wir es dann? Die Polizistin ist aber nicht sehr gut drauf. *Stimme im Kopf aus.*

„Och nö. Ich wollte doch echt nur mein Auto umparken.“

„Haben sie irgend ein Dokument dabei mit dem sie sich ausweisen können.“

„Nein, wie gesagt, mein Geldbeutel liegt in der WG. Ein paar Meter nur von hier weg.“

„Zahle sie Bar, oder sollen wir ihnen einen Überweisungsträger ausfüllen. Damit sie e dann überweisen können.“

„Ich hätte gerne den Überweisungsträger. Hab nicht so viel Bargeld dabei.“

„Haben sie irgendwelche Dokumente dabei mit denen sie sich ausweisen können? Ausweis, Versichertenkarte?“

„Nein, alles liegt, da hinten ein paar Meter weiter, in der Arbeit, in der WG. Und ich wollte einfach nur den Bus umparken. Wäre es wohl herzlich unangebracht gekommen, zwischen den ganzen Autos, rückwärts in der Einbahnstraße herumzufahren.“

*Kurzes Nachdenken seitens der Polizistin*

„Sie sind also von -Zensiert-“

“ Nein von -Zensiet-“ *man stelle sich einen säuerlichen Unterton vor*

“ Dann drücken wir nochmal ein Auge zu. Dann legen sie jetzt aber bitte den Sicherheitsgurt an. Und beim nächsten mal führen sie bitte alle Dokumente mit sich. Auch wenn sie nur kurz das Fahrzeug wechseln.“

Etwas verärgert fuhr ich also zur WG zurück. Als ich es meinen Kollegen erzählte, sorgte ich mit dieser Geschichte für allgemeine Belustigung. Werde wohl mehrere Wochen noch diverse Anspielungen dazu zu hören bekommen.

Beim Einkauf, hatten wir dann zwei Einkaufswägen voll beladen. Rewe war somit auf einen Schlag 400 € reicher, ich hatte haufenweise Paybackpunkte mehr. Gähnende leere somit abgeschafft.

Außerdem hatten wir dann noch Besuch von unserem Kinesthetics Profi in der WG. Der uns über die Schulter schauen wollte. Tipps geben etc. Ich bat ihn kurz vor feierabend, nachdem ich mit Abrechnung usw. fertig war, mir noch bei einer Bewohnerin über die Schulter zu schauen, während ich sie auf ein Rollbrett legte.

Ich war erstaunt, als ich ein riesen Lob für meine Entdeckung bekam. Denn, auf genau diese Idee oder Vorgehensweise waren sie noch garnicht gekommen. Ich freute mich natürlich wie Bolle darüber, diesen Weg vor ein paar Tagen entdeckt zu haben. Welcher tatsächlich sehr viel Aufwand und Plagerei herausnimmt. Meine Hausaufgabe nun: Den anderen Mitarbeitern diesen Weg zeigen um Belastung zu vermeiden. Um 20:30 Uhr machte ich dann feierabend. So viel zum Thema um 20 Uhr aus haben.

Wies mir jetzt so geht

Inzwischen liege ich auf dem Sofa. Ziemlich müde. Schlapp. Ausgelaugt. Krankheitstechnisch geht es mir inzwischen immer noch recht gut. Kopfweh hab ich nur noch bedingt. Sonderlich viel Lust etwas zu machen habe ich jedoch nicht. Bin ich einfach viel zu müde und könnte auf der Stelle und vom Fleck weg einschlafen.

Morgen steht dann der nächste Tag an. 4 Stunden Fortbildung mit dem Titel: Rückenschonendes Arbeiten. Nachdem ich mich nun schon länger vom Fernseher besabbeln lasse, werde ich jetzt noch kurz duschen gehen. Danach, Bett. Schlafen. HAbe ich einen anstrengenden Tag nochmal vor mir.

 

 

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