Der Hausarztfund

Vorwort

Den Titel finde ich gerade selber ziemlich bescheuert, aber was soll es. Viel mir leider kein treffenderer Titel dazu ein. In meiner Tagebuchreihe Tag 6 erwähnte ich übrigens bereits kurz die Sache mit dem Hausarzt. Weil ich trotz Kränkeleien und Infekt noch nicht dort war und weiterhin beim Arbeiten erschienen bin. Im Wahrsten Sinne des Wortes mehr erschienen, als anwesend.

Allerdings hat das ganze einen ganz simple Begründung. Welche ich glaube ich auch schon erwähnt hatte. Ich vertraue nicht jedem x beliebigen Arzt. Habe außerdem auch das Gefühl, dass nicht jeder meine Situation zu verstehen scheint. Zumindest nicht immer. Also die Ärzte halt.

DER GRUND: Mein Hausarzt hat auch noch nächste Woche Urlaub. Weshalb ich mich gerade seit so ziemlich einer Woche quer stelle, den Vertretungsarzt aufzusuchen. Punkt.

Nicht nur, weil ich lediglich meinem aktuellen Arzt vertraue, sonder auch einfach aus der Tatsache heraus, dass der Arzt mich inzwischen kennt. Obwohl ich stolz sagen muss, dass ich seit gut 1 Jahr nicht mehr krank war. Außerdem brauche ich ein neues Physio Rezept, welches bei meinem HA bereits hinterlegt ist.

Der Zufallsfund des Arztes meines Vertrauens

Es war tatsächlich ein Zufallsfund. Also, der Fund des Hausarztes meines Vertrauens meine ich jetzt damit. Wenn man hier überhaupt von Fund sprechen kann. Oder klingt das eher etwas nach Schatzsuche? Ich bin da übrigens  nicht mit Navi und so Gerätschaften herum gehopst und habe jeden einzelnen Arzt unter die Lupe genommen. Das wäre dann doch ein wenig zu merkwürdig und würde sich zu sehr nach Fantasy-Roman anhören.

Egal. Also. Es war eigentlich Zufall. Wirklich. Ich weiß ich wiederhole mich, aber ich muss das einfach sagen. Vor gut 1 1/2 Jahren, kurz vor meinen Abschlussprüfungen der Berufsausbildung, hatte ich einen Tollpatschigen Unfall. Ich stolperte über meine eigenen Füße, stürzte, versuchte mich an der Bettkante abzufangen, rutschte mit der Hand ab und knallte zusätzlich auch noch gegen das Dachfenster, das dort ziemlich tief unten ist. Die Hand verbog ich mir wundertollst und hatte auch noch abartige Kopfschmerzen. Mal ganz zu schweigen von der Schwellung die an der Hand innerhalb von kürzester Zeit aufzutreten schien.

Ich meldete mich daraufhin in meiner Arbeitsstelle krank. Mit dieser Hand und den Kopfschmerzen, war es mir beinahe unmöglich ernsthaft zu arbeiten. Also versuchte ich bei meinem eigentlich Arzt einen Termin zu erwischen. Allerdings gab ich es nach gut 1 Stunde ziemlich verzweifelt auf. War doch ernsthaft über 1 Stunde, der Anschluss belegt und ich kam gar nicht erst durch.

Eine Alternative musste her. War ich ersatzweise, wenn mein damaliger Arzt nicht da war, immer bei einem anderen Arzt, bei welchem ich fast immer einen Termin bekam. Ich rief also dort an. Promt durch gekommen, prompt für etwa 60 Minuten später einen Termin bekommen. Man teilte mir am Telefon noch mit, dass ich nicht beim Chef selbst wäre, sondern bei dessen Assistenzarzt, ob das für mich okay wäre. Ich bejahte. Was sollte schon so schlimm dran sein, nicht beim Chef zu sein. Gebe ich zu, war es mir damals ziemlich egal. Inzwischen jedoch nicht mehr.

In der Praxis selbst das übliche Spiel. Anmelden, Karte einlesen, kurz nochmal mitteilen weshalb ich da bin und ob es sich um einen Arbeitsunfall handelte. Was ich natürlich verneinte. Danach warten bis man dran ist. Ca 30 Minuten später war es dann so weit. Als der Arzt vor mir stand, dachte ich mir nur „Ach du Schande, dass ist doch der Arzt der mal verzweifelt versucht hat mich einzurenken und es NICHT geschafft hat. Das kann ja was werden.“

Nachdem er zu diesem Zeitpunkt jedoch sehr viel Kompetenter wirkte, als ich ihn in Erinnerung hatte, beschloss ich (weil er auch irgendwie witzig und verständnisvoll war) da zu bleiben. Ne Zeit lang, stand ich irgendwie ständig da, weil irgendwas war. War mir ne Zeit lang auch manchmal etwas unangenehm. Aber, wie bereits erzählt. Ich hatte jetzt mal ausnahmsweise 1 Jahr lang nichts. Aber irgendwie kapiere ich da gerade nicht ganz den Zusammenhang. Vielleicht bin ich gerade auch einfach zu bescheuert.

Allerdings, seit ich bei diesem Arzt war, will ich zu keinem anderen mehr. Verweigere mich in ganzer Vollbreite dagegen.

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