Neues über die Kostenübernahme und Erfahrungsberichte, Fehlanzeige. Na dann Prost…

Die Sache mit der Kostenübernahme

Ich sehe immer wieder, dass gerade die Kostenübernahme der Reittherapie, ein recht beliebtes Thema auf meinem Blog ist. Oder sollte ich eher sagen, ein viel gesuchtes Thema?

Mich fasziniert es. Mich fasziniert vor allem, dass doch so viele nach einer Kostenübernahme suchen. Sich nicht zu helfen wissen. Hoffen, dass sie in einem meiner Beiträge etwas Brauchbares finde. Etwas das sie doch ein bisschen aufmuntert. Den Suchern das Gefühl gibt, es gibt vielleicht doch irgendwie eine Lösung für ihr Problem.

Allerdings muss ich enttäuschen. Nach wie vor liest man irgendwie überall im Netz, dass Reittherapie nur bedingt bis gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Da ihre gesundheitliche Wirkung, wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Es benötigt hierfür immer wieder diverse Urteile über das Gericht, damit überhaupt bezahlt wird. Und selbst dann, ist es meist für einen bestimmten Zeitraum beschränkt. In den meisten Fällen muss man tatsächlich in die eigene Tasche greifen.

Ich bin mir aktuell nicht immer ganz sicher, ob ich vielleicht mit den falschen Suchbegriffen starte. Aber es rumpeln immer wieder die selben Beiträge herbei, die ich gefühlt schon 100 mal gelesen habe. An denen sich auf Teufel komm raus nichts verändert hat.

Es lässt mich situativ einfach verzweifeln, dass ich einfach nichts Neues dazu berichten kann. Werde mich in nächster Zeit wohl mal näher mit der Sache privat Versicher befassen. Vielleicht findet man da noch was Brauchbares. Man wird sehen.

Die Sache mit den Erfahrungsberichten

Mit den Erfahrungsberichten, sieht es ehrlich gesagt auch nicht sonderlich viel besser aus. Entweder handelt es sich um Berichte, die ich auch schon mehrfach gelesen habe oder um Berichte, die total kurz sind und denen ich nicht viel abgewinnen kann. Die sich irgendwie, nun ja, wie soll ich sagen, total hingerotzt anhören. Keinerlei Persönlichkeit haben. Und da habe ich eigentlich auch nicht so die Motivation dafür, solch einen Beitrag zu teilen.

Habe nun nochmal in zwei Gruppen von Facebook, die sich mit Reittherapie befassen, ein Anliegen gepostet. Nämlich, dass ich verzweifelt auf der Suche nach Erfahrungsberichten bin, die ich als Gastbeitrag bei mir auf dem Blog posten kann und darf. Ich bin ja mal gespannt ob überhaupt irgendeine Rückmeldung drauf kommt. Allerdings bezweifle ich dies ganz stark. Aber man soll ja bekanntlich nichts unversucht lassen.

Ich bin gespannt, was kommt oder auch nicht. Und ob ich mir erst wieder Hoffnungen mache um dann ohne weitere Rückmeldung im Regen stehen gelassen zu werden. Man wird sehen was sich so ergibt.

Noch am Rande. Einen doch etwas interessanten Bericht habe ich dann doch gefunden. Es handelt zwar nicht gerade von einer Erfahrung, allerdings über Reiten mit MS Patienten. Ganz ehrlich? Darüber habe ich persönlich noch gar nicht so nachgedacht.

Hippotherapie bei Multiple Sklerose

Reiten mit MS – Gut für Körper und Seele

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Menschen mit MS sind in ihren Bewegungsabläufen oft eingeschränkt, was auch mit einem Kraftverlust einhergehen kann. Die Physiotherapie bietet verschiedene Ansätze, die Multiple Sklerose Betroffenen helfen können ihre motorischen Beeinträchtigungen zu verbessern und auch mit MS ein aktives Leben zu führen. Als Ergänzung zu den herkömmlichen Behandlungsmaßnahmen können zusätzlich auch tiergestützte Therapien angewendet werden. Diese haben den Vorteil, dass sie neben der körperlichen auch zur seelischen Gesundheit beitragen. Zu den tiergestützten Therapien gehört beispielsweise die sogenannte Reit- oder Hippotherapie, bei der mit Hilfe eines Pferdes die Beweglichkeit des Torsos, des Beckens sowie der Hüften trainiert wird.

Hippotherapie als zusätzliche Therapiemöglichkeit bei MS

Die Hippotherapie ist eine physiotherapeutische Maßnahme aus dem Bereich der Neurologie. Sie eignet sich besonders für Menschen mit Multipler Sklerose und Spasmen, da mit dieser Therapiemethode die unterschiedlichsten neurologischen Bewegungsstörungen behandelt werden. Bei dieser pferdegestützten Therapie findet das Reiten nicht aktiv, sondern passiv statt und grenzt sich somit vom heilpädagogischen Reiten oder Behindertenreiten ab.

Das passive Reiten hilft in erster Linie den Behandlungserfolg anderer krankengymnastischer Maßnahmen zu sichern und zu stabilisieren. Eine therapeutische Überlegenheit der Hippotherapie bei MS gegenüber herkömmlichen Therapien ist aber noch nicht nachgewiesen. Laut des Gemeinsamen Bundesausschusses für Ärzte und Krankenkassen ist diese Therapieform ein „nichtverordnungsfähiges Heilmittel“ und fällt nicht zu Lasten der Krankenkassen. Somit werden die Kosten für diese therapeutische Maßnahme nicht übernommen.

Reittherapie bei MS sollte dennoch von einem Arzt verordnet werden, schon allein um medizinische Bedenken auszuschließen. Wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, kann ein Privatrezept „Hippotherapie – Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis“ ausgestellt werden. Eine Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Kosten orientieren sich am VdaK-Satz (Verband der Angestellten Krankenkassen e. V.) und liegen derzeit bei ca. 35 Euro pro Behandlungseinheit. Die Hippotherapie wird ein bis zwei Mal wöchentlich durchgeführt. […]

Weiter lesen könnt ihr übrigens hier -) https://www.aktiv-mit-ms.de/multiple-sklerose/ms-therapie/detail/artikel/reiten-bei-multiple-sklerose-gut-fuer-koerper-und-seele/

Ich wünsch euch was 🙂

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