In der Situation des Bewerbers

Ich melde mich wieder zu Wort. Zwischen Tür und Angel. Zwischen rein und vor dem Dienst. Hab ich gerade etwas Zeit um noch einen Beitrag von mir zu lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Beitrag doch etwas aufwändiger zu erstellen ist. Und er sich doch nicht so ganz zwischen Tür und Angel tippen lässt. Außerdem seit gefühlt 2 Wochen hier in meiner Entwürfeliste rumgammelt, weil ich ihn nicht fertig bekomme sondern immer nur Stückweise vorwärts komme, ich hätte wohl besser die Variante, der Beitragsreihe gewählt. Was ich spontan wohl doch noch umsetzten werde.

Wie der ein oder andere Inzwischen weiß, ich befinde mich zum wiederholten male im Bewerberverfahren. Und wie ich so bin, dachte ich mir vielleicht gibt es ja noch ein paar andere denen es genau so geht oder irgendwann so gehen wird, und teile einfach mal meine Gedanken wild drauf los.

Wie die Bewerberei bei mir abläuft? Oder abgelaufen ist? Nun ja, wahrscheinlich nicht viel anders als bei anderen. Zeitung auf, Internet an. Stellen und Jobbörsen durchforstend. Manchmal hat das Internet doch so seine Vorzüge, wenn man nicht gerade von negativen Nachrichten überflutet wird. Einige Stellenanzeigen entsprechend rausgefiltert. Beworben. Aber jetzt mal von Anfang und schritt für schritt.

Wo ich suchte

Ich habe mir einige verschiedene Möglichkeiten zur Hilfe genommen. Und zwar folgende

  • Lokale Zeitungen
  • Internet via diverse Jobseiten
  • Webseite der entsprechenden Firmen in der Gegend (da dort oft auch Stellenausschreibungen vorhanden sind)
  • Jobbörse der Agentur für Arbeit

Dort hackte ich, sofern es sich ums Internet handelte, den Entsprechenden Suchbegriff ein, was für einen Job ich suche. Außerdem den Entsprechenden Umkreis, den ich von meinem Standort aus als Fahrbar erachte. Als Arbeitsweg für mich in frage käme. Wobei man natürlich beachten sollte das man die Strecke doppelt zu fahren hat. Also einmal Hin und dann auch wieder zurück. Entsprechend sollte man sich im Vorfeld natürlich überlegen, wie weit man selbst bereit ist zu fahren. Was bei manchen Stellensuchen die Stellenauswahl einschränkt. Bringt es einem nämlich ganz und Garnichts, sich auf eine Stelle zu bewerben, die eigentlich (nach eigenem Empfinden) zu weit weg vom Ausgangspunkt liegt. Man mit der Strecke unzufrieden ist und eigentlich schon mit dem Gefühl im Bauch, zum Vorstellungsgespräch geht, dass man die Stelle so oder so nicht annehmen wird. Denn ist sie zu weit weg. Entsprechend kann man sich selbst und auch dem entsprechenden Personaler Arbeit sparen, indem man sich bereits im Vorfeld Prioritäten setzt. Ich habe mir z.B. das Ziel gesetzt, mich ausschließlich auf Stellen zu bewerben, die einfach nicht weiter als 15 bis 20 km von meinem Wohnort entfernt liegen. Was mir wiederum schon im Voraus, das Filtern ermöglicht.

Die Bewerbungsunterlagen

Nun ein wichtiger Punkt ist nun, die entsprechenden Bewerbungsunterlagen zusammen zu bekommen. Dazu gehören mitunter

  • Persönliches Anschreiben
  • Deckblatt mit Lichtbild
  • Lebenslauf (meist wird er in Tabellarischer Form gewünscht)
  • diverse Abschlusszeugnisse, dass man entsprechenden Berufstitel tragen darf
  • diverse Arbeitszeugnisse
  • sowie wichtige Unterlagen wie z.B. Zertifikate oder Bestätigungen für diverse Fortbildungen

Allerdings solltet ihr nicht einfach Wahllos alles in eure Bewerbungsmappe hineinstopfen was euch so in die Finger fällt, sondern euch auf das beschränken, was für den Job, auf den ihr euch bewerbt, wirklich von Bedeutung wäre. Wäre es wohl bei einer Stelle als Kfztler von Bedeutung eine Bestätigung der Schulung zur richtigen Handhabe von Werkzeugen beizulegen. Sinnfrei hingegen wäre in diesem Bereich ein Zertifikat oder Bestätigung einer Weiterbildung für subkutanes Spritzen.

Der Lebenslauf

Im Grunde wird von den meisten Unternehmen ein Tabellarischer Lebenslauf gewünscht. Da dieser einfach am übersichtlichsten ist. Tabellarischer Lebenslauf? Wie meinen? Was ich damit meine ist, genau das was ich geschrieben habe. Aber nicht, dass man sozusagen eine Tabelle in sein Worddokument einfügt und dann dort in die Zellen seine Daten einträgt. Nein, genau das meint ich damit eigentlich nicht. Wobei es auch mal was anderes wäre. Hier ein Beispiel

Lebenslauf

Persönliche Daten

Name                                                Max Mustermann

Geburtstag                                      1.1.1999

Wohnort                                           Musterstraße 1

                                                              12345 Musterhausen

Allerdings sollte man dass dann noch etwas schöner mit den Überschriften und den Betitelungen am Anfang gestalten, damit es nach was aussieht. Und nicht nach einfach mal eben hingeklatscht. Natürlich ist es mit den Persönlichen Daten nicht getan. Nicht zu vergessen sind z.B.

  • Schullaufbahn mit Abschluss
  • Ausbildungsweg
  • Berufslaufbahn (hier gehört dann sozusagen auch die Ausbildung mit drunter)
  • Zusätzliche Qualifikationen wie z.B. PC Kenntnisse oder Sprachen, diverse Fortbildungen usw.
  • Auch Zeiträume in denen man Arbeitslos war, sollten Platz im Lebenslauf find. Fragt sich sonst der Großteil der potentiellen Arbeitgeber, was der Bewerber in der Zeit gemacht hat, in der eine Lücke im Lebenslauf auftaucht. Ehrlichkeit ist da meist nicht das schlechteste Mittel.

Das Anschreiben

Das Anschreiben ist mit eines der Wichtigsten Bestandteile in einer Bewerbung. Zuvor sollte man jedoch am besten herausfinden, an wen man die Bewerbung richten soll. Denn eine persönliche Anrede klingt immer besser als „Sehr geehrte Damen und Herren….“

Wie meint sie denn das jetzt? Den Ansprechpartner herausfinden? Ja, den Ansprechpartner, an den ihr die Bewerbung richtet. Meist handelt es sich hierbei um Personalchefs oder um die Abteilungsleiter, der entsprechenden Abteilung, auf die ihr euch bewerbt. In den meisten Stellenbeschreibungen findet man aber meistens folgenden Zusatzanhang „…Ihre schriftliche und aussagekräftige Bewerbung richten sie bitten an Herr/Frau xy, blablastraße 99, 1234 Blablahausen oder an xy@blablagmbh.de“ Sollt entsprechend kein Ansprechpartner angegeben sein, dann scheut euch nicht, in der Firma anzurufen und nach der betreffenden Person zu fragen, an die ihr die Bewerbung schreiben sollt.

Ich persönlich bevorzuge in diesem Fall eigentlich meistens die Bewerbung per Mail. Was ich euch aber noch später erkläre, weshalb ich die Mail als Variante bevorzuge. Und was es ggf. doch zu beachten geben sollte, sollte man sich via Mail bewerben. Was jedoch nichts daran ändert, dass ich auf dem Bewerbungschreiben, solltet ihr die Mail verwenden, die Adresse des Betriebes inkl. Ansprechpartner angebt.

Im Anschreiben erklärt ihr am besten kurz, wo ihr die Stelle gefunden habt oder wie ihr davon erfahren hattet (Telefonat, Zeitung, Internet, HP des Betriebes). Außerdem ist wichtig mit rein zu schreiben um welche Stelle es sich denn überhaupt handelt (Betreff nicht vergessen in dem kurz drin steht um was es geht z.B. Bewerbung um die Stelle als…) Im weiteren Verlauf gehört natürlich mit hinein, dass ihr euch um die Stelle bewerben möchtet. Schreibt vielleicht noch eine kurze Zusammenfassung darüber, was ihr gerade macht. Also Arbeitstechnisch und was ihr dort für Aufgaben habt. Nicht zu vergessen ist außerdem zu erwähnen, weshalb ihr euch bewerbt. Keinen Bock auf die aktuelle Stelle ist hier allerdings nicht die Beste aussage. 🙂

Ein Beispiel:

Sehr geehrte Frau/Herr xy,

der örtlichen Zeitung entnahm ich, dass Sie derzeit eine Stelle als……zu besetzten haben. Da mein aktuelles Arbeitsverhältnis bis zum….ausläuft und ich des weiteren nach einer neuen Herausforderung suche, möchte ich mich gerne um die oben genannte Stelle bewerben.

So in etwa, könnte z.B. der Einstiegstext lauten. Oder so ähnlich. Ach übrigens, bleibt bei der Wahrheit. Sollte irgendwas auftauchen, was nicht so ganz stimmt, finden das Personaler früher oder später raus. Was im Grunde nicht so toll ist und keinen guten Eindruck hinterlässt.

Nachdem der Beitrag nun doch recht lang wurde, werde ich mich wirklich damit anfreunden, dass ganze auf mehrere Beiträge aufzuteilen. Entsprechend, werde ich jetzt einen Punkt setzen. Teil zwei wird, so hoffe ich, die nächsten Tage folgen.

Bis denn dann!

 

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