Bewerbersituation 2: Vor und Nachteile der Bewerbung via Email

Wie man bereits lesen konnte, habe ich ja schon mal so angefangen, den ersten Beitrag oder ersten Teil, meiner Bewerberkiste darzustellen. Aus gegebenem Anlass, dachte ich könnte ich ja einfach mal meine Erfahrungen teilen. Nun komme ich zu Beitrag zwei, denn in einem Beitrag wäre das ganze viel zu langwirig geworden und kein Mensch hätte das mehr gelesen.

Ich versuche gerade den Faden wieder zu finden. Aber im letzten Beitrag habe ich glaub ich mit dem Anschreiben aufgehört und hatte davon berichtet, was in eine Bewerbermappe rein gehört. Komme ich als in diesem Fall zum nächsten Schritt. Dem Abschicken.

Hat man nun alles beisammen, was für die Bewerbung relevant ist, geht es nun darum, die Bewerbung da hin zu schicken, wo sie hin soll. Bringt das ganze ja nichts, wenn man sie dich Mühe macht, es dann aber nicht los schickt.

Entsprechend hat man zwei möglichkeiten:

  • via Mail als PDF
  • oder via Post in der Altbekannten Bewerbungsmappe

Beides sind aktuell beliebte Möglichkeiten, sich zu bewerben. Beide haben so ihre Vorzüge und es ist,  meiner Meinung nach, empfindungssache wie man es macht.

Eine Zeitlang habe ich auf die Reale Version geschworen. Der Empfänger hat was in der Hand und kann durchblätteren. Ausdrucken ist für den Arbeitgeber schon nicht mehr unbedingt notwendig, dann hat er entsprechend die Blätter schon in der Hand.

Mittlerweile schwöre ich persönlich aber auf die Version der Mail. Alles am PC fertig schreiben, ausdrucken, unterschreiben, einscannen und als PDF in eine Mail packen und abschicken. Entsprechend ist die Mail sofort in der Personalabteilung angekommen und das innerhalb von ein paar Sekunden, dank dem Digitalen weg.

Aber gibt es doch immer wieder Punkte die man beachten sollte, schreibt man eine Mail mit den Entsprechenden Unterlagen der Bewerbung.

Worauf sollte man bei einer Bewerbung per Mail achten?

  • Habe ich wirklich alle Wichtigen Dokumente angehängt
  • Sind wirklich alle Dateien als PDF dabei? Denn als Foto kommt das ganze schon nicht mehr so gut, zumal die meisten Postfächer in Firmen nicht gerade über einen Übermäßigen speicher verfügen. Beim Konvertieren kann man entsprechend die größe der Dabei auch angeben. Ich habe meistens die mittlere Qualität gewählt um die Dateigröße so klein wie möglich zu halten, die Qualität der Unterlagen jedoch nicht zu sehr in den Dreck zu ziehen.
  • Beachtung sollte auch der Emailadresse geschenkt werden, an die ich die Bewerbung schicke. Mailadressen die sich eher allgemein halten wie info@….de, sind eher eine nicht so gute wahl, da dort die Bewerbung zu schnell im Müll landet
  • Achte auf den Betreff, im Betreff sollte expliziet stehen, dass es sich um eine Bewerbung handelt, Stelle nicht vergessen.
  • Wie lautet die eigene Mailadresse? Denn gibt es durchaus Mailadressen die beim Arbeitgeber nicht sonderlich gut ankommen. Wie z.B. wildehummel@…..de oder ähnlich. Entsprechend sollte man sich eine eher neutrale Mailadresse zulegen, sollte man vorhaben sich öfters per Mail zu bewerben.
  • Auch ein kurzer Mailtext, als eine Art anschreiben sollte man nicht ausser acht lassen. Eine kurze Zusammenfassung macht sich im großen und ganzen weit aus Besser als eine leere Mail, in der sich lediglich irgendwelche Anhänge befinden

Welche Vorteile und Nachteile sehe ich in einer Bewerbung via Mail?

So einige Vorteile gibt es schon, muss ich offen und ehrlich zugeben. Die man sich im Vergleich zu einer Bewerbungsmappe im Üblichen Sinne einmal überlegen sollte.

  • Kommt sofort bei der Personalabteilung an ohne lange versandzeiten abwarten zu müssen
  • Man spart sich Kosten für Versand und diverse Mappen und Ausdrucke
  • Die Mail inkl. der Unterlagen, kann sofort an die Entsprechenden und verantwortlichen Mitarbeiter weitergeleitet werden (via Mail)

Nachteile gibt es aber auch. Gebe ich zu. Ernsthaft. Kann ja nicht alles nur Vorteile haben oder?

  • Personaler hat nichts in der Hand, auf dem er sich vielleicht Notizen machen könnte
  • Qualität des Bewerberbildes, kann nach ausdruck nicht mehr so gut sein, wie es eigentlich sein sollte und somit ein ganz anderes Bild vom Bewerber vermitteln
  • Emails werden weitaus schneller mal eben gelöscht, als das eine ganze Mappe im Müll landet
  • Email wird vielleicht an den Falschen weiter geleitet und geht ggf. unter

Dennoch sollte man sich nicht unbedingt davon abschreken lassen, dass man seine Bewerbung via Mail abschickt. Denn hat selbst die Bewerbung in Papierform seine Nachteile. Es gibt mit sicherheit noch einige Nachteile so wie Vorteile mehr, allerdings sind die oben genannten, die welche mir spont in den Kopf geschossen sind.

Man sehe und staune, der Beitrag ist schon wieder relativ lange geworden. Entsprechend lesen wir uns im nächsten Teil wieder, wenn es darum geht…um was geht es eigentlich? Lasst euch überraschen, was im nächsten Beitrag zu erscheinen vermag. Ihr werdet es sehen, da sich das meistens aus dem Text irgendwie ergibt, was als nächstes kommt.

Ich wünsch euch was!

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