Wie ich zum bloggen kam?

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2016. Was bedeutet, dass ich Seit langem irgendwie dabei bin. Beim bloggen. So irgendwie. Son bisschen. Gestern, oder war es vielleicht doch heute? Las ich einen Beitrag, der irgendwie ne Blogparade oder so ähnlich war. (Irgendwie hatte ich da ja auch ma son Fimmel für, aber inzwischen weiß ich nicht so ganz ob ich den Blogparaden etwas abgewinnen kann) Thema der Parade war, wie entsprechende Blogger überhaupt zum bloggen kamen.

Dachte so für mich, wozu brauche ich denn eine Blogparade, wenn ich genau so gut auch einfach so einen Beitrag drüber schreiben kann? Braucht man denn eigentlich für alles immer einen Grund? Ist ja beinahe wie mit dem Saufen. Da brauchen die Leute auch immer irgend einen Grund dafür. Lass mal was trinken ist Silvester. Lass mal einen Kippen ist dein Geburtstag. Lass mal einen Trinken deine Freundin hat schluss gemacht. Lasse einen Heben, ist doch Oktoberfest. Lass mal einen Trinken ist Weihnachtsmarkt.

Also dachte ich so bei mir, dann schreibste einfach mal so. Aber ob das so späktakulär wird? Nun ja, ich glaube es eher weniger. Aber versuchen kann man es ja mal. So irgendwie und überhaupt. Zwischendurch und ab und zu halt mal.

Februar 2015

Hier begann sozusagen meine Blogirgendwas. Oder begann sie schon vorher? Ich bin mir nicht ganz sicher. Könnte durchaus auch sein, dass es bereits vorher war. Im Februar auf jeden Fall, habe ich hier bei WordPress angefangen. Aber irgendwie schnell die Lust dran verloren, denn irgendwie, funktionierte das übers Handy so kompliziert.

Zwischendurch oder davor, hatte ich dann mal noch irgendwo anderst was. So ne nicht gerade sehr Professionel aufgebaute seite, nicht gerade sehr übersichtlich und so. Dort meinte ich, wäre ich besser aufgehoben. Musste aber dann nach ein paar versuchen feststellen, dass es irgendwie nicht so das war was ich dachte das es wäre. Irgend ein Vollhorst, hatte bei mir und auch bei anderen immer sehr behämmerte Kommentare geschrieben, die einem recht schnell den Spaß genommen hatten. Weshalb ich es dort auf der Seite, deren Namen ich nicht mehr weiß, recht zügig hinschmiss.

Im Februar 2015, hatte ich mich dann ja bereits eigentlich schon bei WP angemeldet. Hatte da sogar schon einen Bericht geschrieben. Aber irgendwie las den niemand. Von Schlagwörtern und co noch keine Ahnung gehabt und frustriert. War denn nicht im Internet gestanden, dass WP eine der beliebtesten Plattformen zum bloggen sei? Wo finde ich denn nun andere Beiträge von anderen Bloggern? Irgendwie war ich mit der gesamten Sache überfordert. Zwischenzeitlich natürlich auch damit unzufrieden, dass es auf dem anderen Dingsi dann irgendwie nicht lief. Entsprechend schliefen sämtliche Blogaktivitäten erst mal ein.

Mitunter dürfte für das Einschlafen des bloggens die bevorstehende Prüfung gewesen sein. Hatte die mir eigentlich doch ziemlich viel Zeit geraubt, was mich irgendwann einfach nicht mal mehr dazu kommen lies irgendwas zu lesen oder sowas. Kurz nach meinem Abschluss oder währendessen oder irgendwie so, also 2015 noch, packte es mich dann doch wieder.

Ich begann langsam aber beständig wieder Beiträge zu verfassen. Stieß auf ein paar nette Blogger, die mir auch den ein oder anderen Tipp gaben. Mitunter die ganze Sache mit den Schlagwörtern und so. Die ich natürlich mitlerweile bei jedem Beitrag nutze. Erweiterung, dass ich auch bei Google gefunden werde. Also nicht ich sondern meine Beiträge eben. Und ich blogge immer noch. Kontinuierlich, seit über einem Jahr. Wahnsinn? Ein bisschen.

Wie ich dazu kam?

Eigentlich war es irgendwie so eine Medien Kiste. Über Medien hörte man immer wieder übers Bloggen. Angestachelt wurde ich zu guter letzt eigentlich von einer Reisebloggerin, die über ihren Job als Bloggerin berichtete. Sie Berichtete darüber, dass sie Testberichte über Hotels und Urlaubsorte schreibt. Darüber, dass sie sogar manchmal von Hotels eingeladen wurde, die Übernachtungen u.a. nicht bezahlen musste, dafür aber das Hotel testen und einen Bericht verfassen sollte.

Genau das hat mich irgendwie fasziniert und dazu gebracht, näher über das Bloggen nachzudenken. Anfangs wollte ich eigentlich über Reitsportartikel Testberichte verfassen und über Restaurants. Nach meinem Abschluss überlegte ich es mir irgendwie anderst und kam auf den Film, komm lass mal über Reittherapie schreiben. Da fällt dir am meisten ein. Nebenzu schreibste so übers reiten und gut ist. Allerdings haderte ich relativ lange mit mir, ob ich es wirklich machen soll.

Zumal ich viele Beiträge oder Berichte las, in denen geschrieben stand, man solle doch auch auf Social Media zurück greifen und so weiter. Irgendwie wollte ich nicht, dass meine Verwandten und so das lesen. Was geht die das schon an. Gut irgendwie kapiere ich zwar die Logik nicht. Wild fremden würde ich es erzählen, aber meiner Familie nicht. Auch meinen Kollegen habe ich davon nicht wirklich was erzählt (Mal davon abgesehen, das manch ein Familienmitglied davon schon bescheid weiß. Facebook und Twitter dürften daran nicht ganz unschuldig sein). Aus bammel davor, dass ich vielleicht irgendwas falsches schreiben könnte, was ein Kollege wiederum in den Falschen Hals bekommt, was ja schnell passiert ist, und ich entsprechend mit unangenehmen Konsequenzen verbunden ist. Und die mag ich nicht sonderlich gerne. Aber trotzdem, liebe Kollegen, solltet ihr das gerade Lesen und mitbekommen was ich hier schreibe. Es ist nicht immer alles so ernst zu nehmen wie es den Anschein macht. Etwas Spaß im Leben muss man auch haben. Oder?

Aber gut war eben nicht. Irgendwie stellte ich schnell fest, dass ich beim Thema Reittherapie sehr schnell in eine Sackgasse geschossen war und musste mir was überlegen. Musste mir überlegen, wie ich meinen Blog dennoch am laufen halten konnte. Entsprechend kamen immer mehr Themen dazu über die ich schreiben wollte und auch schreibe. Nicht nur Therapie, sondern auch über den Alltäglichen Urknall. Über meine Hobbys die ich intensiever oder auch weniger intensiv betreibe. Wobei es hauptsächlich schon meine Haupthobbys sind, wenn ich von meinen Hobbys spreche.

Neuestes Themengebiet, welches ich für mich ausgerwählt hatte: Das Snowboard fahren. Nicht weil ich es eben erst angefangen hatte, sondern weil ich diesen Sport bereits seit fast 15 Jahren betreibe und doch so das ein oder andere weiß zu berichten. Oder es zumindest zu meinen.

Viele Stunden arbeit stecken nun in fast 800 Beiträgen die ich innerhalb des letzten Jahres, bzw. schon länger hier veröffentlicht hatte. Mancher besser mancher schlechter. Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben. Nicht nur das, bin ich inzwischen sogar zum Künstler der Verwirrung geworden, was meine Texte angeht. Aber das kann ich. Stifter von Ironie und Verwirrung. Wie sagte ein spruch kürzlich? „Der Mensch besteht zu 80% aus Wasser. Ich bestehe zu 80 % aus Kaffe und zu 20 % Ironie“ treffender hätte man es nicht formulieren können. Warum ins Fettnäpfchen setzen wenn man sich auch drin wälzen kann? Meine Deviese und nicht übertragbar.

Was ich mir gerade vornahm

Während meiner Gedankengänge, wie und ob ich diesen Beitrag schreiben soll, ist mir noch was aufgefallen. Ich bin irgendwie eine Person, die mit irgendwas anfängt, total von diesem Thema überzeugt ist, ein paar Beiträge dazu schreibt und zack, plötzlich ist es vorbei und ich komme mit was neuem daher. Leider eine sehr blöde Angewohnheit die ich habe. Hiermit versuche ich allerdings besserung zu geloben. Ich versuche mich mal darin, diverse Beiträge die in der Entwurfkiste landeten (gespeichert sind 10) zu vollenden oder auszumisten. Man wird sehen.

 

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