Bewerbungssache: Bis zum Vorstellungsgespräch

Ich habe mir ja vorgenommen, dass ich meine Angefangen Themen durchaus vollenden werde. Was ich nun mit diesem Beitrag vollführen werde. Habe ich ja schließlich besserung gelobt.

Hinweis von mir

Wie ich glaube ich schon erwähnt hatte, schreibe ich hier über meine eigenen Erfahrungen im Rahmen der Bewerberei. Entsprechend kann man nicht unbedingt behaupten, dass es sich hierbei um DIE ultimativen Bewerbertipps geht. Aber über die Erfahrungen die ich machen konnte. Und bekanntlich schreibt das Leben meistens die besten Geschichten. Oder?

Bewerbung abgeschickt und dann?

Nun ist die Bewerbung weg, wie ihr es gemacht habt, ist nun ja euch selbst überlassen. Egal ob ihr euch für die Version per Mail oder die Altmodische Art der Bewerbungsmappe per Post entschieden habt, jetzt kommt eigentlich der (für mich persönlich) anstrengendste und stressigste Part. Das allseits bekannte Warten auf Rückmeldung des Betriebes. Man wartet gespannt und wartet auf Rückmeldung. Aber nicht nur das man macht sich je nach Bewerbungsart folgende Gedanken:

Gedanken nach der Mail Bewerbung

Die Mail müsste doch schon lange angekommen sein. Haben sie es überhaupt gelesen?Habe ich es überhaupt an den Richtigen geschickt? Habe ich die richtige Mailadresse angegeben? Ist sie vielleicht im Spamordner gelandet oder wurde versehentlich gelöscht?

Gedanken nach der Bewerbung per Post

Nach drei Tagen müsste sie doch schon angekommen sein? Die Leerung war doch bereits? Die Mappe müsste schon lange angekommen sein. Habe ich es richtig adressiert? Sind auch wirklich genug Briefmarken drauf? Wurde mein Brief vielleicht verloren? Habe ich auch wirklich alle meine eigenen Angaben richtig eingetragen?

Was tun? Wie geht’s weiter?

Im Grunde kann man erst mal abwarten und drauf hoffen, dass das Wetter besser wird. Muss man durchaus den Gedanken in Betracht ziehen und sich auch damit abfinden, dass vielleicht nicht nur ich mich auf die Stelle beworben habe, sondern vielleicht noch ein paar mehr. Entsprechend braucht die Sichtung Zeit. Mal davon abgesehen, dass die Bewerbung da eben erst mal ankommen muss, in der Personalabteilung. Die Bewerbung dann, sollten mehrere Stellen offen sein, ggf der entsprechenden Stelle zugeordnet werden müssen. Und vielleicht werden die Bewerbungen dann danach noch an die Abteilungen weiter geleitet, wo sie hin sollen. Das Braucht Zeit.

Nicht zu vergessen, dass durchaus auch mal ein Personaler Urlaub hat oder vielleicht auch Krank ist. Wie gesagt, ich weiß dass ist leichter daher geredet als umgesetzt, aber die ersten Tage kann man es tatsächlich nur aussitzen. Die meisten Betriebe geben meist dann auch nach kurzer Zeit eine Rückmeldung, ganz nach dem Motto, Danke für ihre Bewerbung, wir bitten sie um etwas Geduld, da sich dieser derzeit in der Bearbeitung befinden. Oder so ähnlich. Meldet sich ein Betrieb nicht zurück, gehört das eigentlich nicht unbedingt zur feinen englischen Art. Dennoch würde ich dies nicht gerade als negativ werten. Auch wenn eine nicht vorhandene Rückmeldung auch manchmal negativ zu werten sein kann. Aber man will ja nicht sofort den Teufel an die Wand malen.

Irgendwann, ist dann aber doch der Punkt erreicht, an dem man gerne wissen würde, was denn jetzt Sache ist. Ist die ganze Kiste ja aufregend genug so wie sehr frustrierend, wenn man beinahe täglich an den Briefkasten hüpft und nichts drin ist, was man sich eigentlich erhofft hat. Entsprechend ist es durchaus erlaubt irgendwann dann doch mal anzurufen. Ich melde mich meistens selbst zum ersten mal, wenn meine Bewerbung etwa 2 bis 3 Wochen zurück liegt und noch keine Rückmeldung kam.

Ich versuche mich dann nicht zu aufdringlich zu erkundigen. Von wegen, ich brauche die Stelle usw. und so fort. Ich gebe meist kurz an, dass ich mich auf Stelle xy vor ca 2 oder 3 Wochen bewarb und mich gerne einmal erkundigen wollen würde ob es denn bezüglich der Stellenbelegung schon etwas neues gäbe. Kurz, knapp ohne große Umschweife und Emotionen. Meistens kann man dann über ein solches Telefonat schon schnell und knapp erfahren was Sache ist. Außerdem zeigt das auch Interesse am Unternehmen.

Wenns dann soweit ist

Irgendwann, eines schönen Tages, wenn man dann doch Glück hat, hat man dann doch das Schreiben im Briefkasten, mit dem man zum Vorstellungsgespräch geladen wird. Freude ist hier dann wirklich berechtigt. Erste Hürde genommen und nach wie vor noch im Bewerbungsverfahren dabei. Heißt man ist bei denjenigen Gelandet die für die Stelle in Frage kommen würden.

Herzlichen Glückwunsch! Jetzt heißt es, sich entweder aufs Gespräch vorzubereiten oder auch nicht. Ist jedem selber überlassen. Ich selbst habe meist die deviese, ich gehe positiv gestimmt ins Gespräch, legen mir ggf. ein bisschen was zurecht (Fähigkeiten, Stärken, Schwächen, wo ich gearbeitet habe, warum ich eine Lücke im Lebenslauf habe wegen weil Arbeitslos usw.). Allerdings sollte man dabei beachten, keinen Text auswendig zu lernen. Das fällt nämlich dann auf und wirkt manchmal mehr verkrampft und geschauspielert als es sollte. Und man will ja eigentlich sein wahres ich zeigen, oder? Entsprechend lege ich mir auch keine Fragen zurecht, die vielleicht und eventuell kommen könnten, oder mir vom Betrieb gestellt werden könnten. Gibt es schließlich so viele davon und meistens kommt es dann doch anders als man dachte. Was aber meistens kommt, ist die Frage oder aussage, dass man etwas über sich erzählen soll. Entsprechend ist es hier ganz gut, sich auf den Beruf beziehend, diverse Eckdaten herauszupauken. Um kurz, knapp und inhaltlich eine Zusammenfassung wieder zu geben. Der Personaler möchte im Grunde etwas über ihren Berufsweg wissen, nicht aber ob gerade Streit mit der besten Freundin ist und man mit ihr nicht mehr reden möchte.

Würde ich das jetzt auf mich projizieren, und es auf meinen Beruf beziehen würde ich mir wohl folgende Punkte rausklauben:

  • Praktikum von, bis, bei
  • Ausbildung zum/zur, von, bis, bei
  • Abschluss im Jahr so und so
  • Danach dort so und so lange gearbetet
  • danach da und dort
  • in Betrieb xy, meine Fähgkeiten im Bereich so und so durch Fortbildungen erweitert
  • Begeisterter Reiter und Pferdebesitzer, der dies und vor allem Reittherapie usw. in diesem Bereich weiter bringen möchte

Wären durchaus Beispiele. Manchmal wird man durchaus auch nach seinen Hobbys gefragt, was natürlich nicht schlimm ist, möchten die meisten damit einfach heraus finden, ob man vielleicht eher ein Eigenbrötler oder Teamplayer ist. Zum Bleistift.

Was bei der Vorbereitung noch helfen KANN

Noch ein paar Dinge die helfen können aber nicht unbedingt müssen, sind zum Beispiel, sich klar zu werden, weshalb ich mich auf die Stelle überhaupt beworben haben und warum der Betrieb gerade mit mir einen Gewinn machen würde. Dies ist nämlich auch eine der meist gefragtesten Fragen, die gefragt werden. Zumindest sehr oft. Entsprechend kann es sich als Vorteil erweisen, sich mit der Firmengeschichte als auch deren Leitbild auseinander zu setzen. Finden man übrigens in den meisten Fällen irgendwo im Netz 🙂

Außerdem ist es nie schlecht, seine Stärken und schwächen heraus zu kristallisieren und sich diese ggf. auch zu notieren. Ist nämlich auch gerne gefragt und ein Mensch ohne schwächen gibt’s nicht. Formulierungstechnisch, sollte man jedoch vielleicht etwas drauf hinaus spielen, dass man bereit wäre, durch diverse Schulungen oder Fortbildungen weiter zu Bilden um das „Problem“ zu beheben.

Und dann heißt es, nach ein paar kleinen Vorbereitungen, abwarten bis der Tag x angebrochen ist. Und warten bis Fräulein ich, den nächsten Beitrag dazu schreibt.

Bis dann 🙂

 

 

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