Praktische Nachweise während meiner Ausbildung zur HEP

Das Vor-Vorwort

Schon wieder was gefunden. Beendet aber nicht online gestellt. Der Beitrag ist schon ziemlich alt. Naja so alt jetzt auch wieder nicht. Aber bestimmt schon fast 1 Jahr vergammelt er in meinen Entwürfen ohne gelesen zu werden.

Schade muss ich sagen. Da macht man sich die Mühe und stellt ihn nicht online. Wozu dann das ganze? Wahrscheinlich habe ich mir gedacht, dass es keinen interessieren könnte. Aber selbst wenn, wäre das auch nicht so schlimm.

Entsprechend kommt der Beitrag nun halt einfach entstaubt und diesmal nicht überarbeitet, zum Vorschein. Auch wenn es fast 1 Jahr gebraucht hat, bis er es zu Leserreife geschafft hat.

Vorwort

Schwenken wir wieder um zur praktischen Ausbildung. Irgendwie, lief alles so vor sich hin. Irgendwann hatte ich auch meine erste Lehrprobe, bzw. Tagesablauf. Was das bedeutet, ist nun die Frage.

Ich erkläre es mal kurz:

Tagesablauf

Wie der Name schon sagt, es handelt sich um den Ablauf des Alltages. In diesem bzw. meinem Fall, ging es um den Arbeitsalltag, der Menschen mit Behinderung. Dazu zählen sogar schon die einfachsten Dinge, wie z.B. Toilettengänge, Frühstück oder Alltagsbegleitende- oder wie es richtig heißt Arbeitsbegleitende Angebote. Arbeitsbegleitende Angebote sind sehr weit gefächert. Dazu zählen z.B. Musik, Sport, Malen, Kreativwerkstatt, Imkern, Schwimmen uvm.

An der Tagesordnung ist dann natürlich auch die Arbeit. Auch wenn ich in einer Förderstätte arbeitete, gehörte Arbeit dort zu einem festen Tagesablauf der Klienten. Hauptsächlich werden Eigenprodukte her und fertiggestellt. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Produkte für den Ofen. Aber auch andere Produkte von Fremdfirmen werden erledigt.

Lange Rede, kurzers Sinn, es ging um den Ablauf des Tages. Dieser Tagesablauf im Alleingang dauerte gut 3 Stunden, in denen mir mein Lehrer hinterher lief und zuschaute. Am Schluss gab es eine Note. (Der Tagesablauf dauert jedoch keine drei Stunden, wenn er mit einer Beschäftigung kombiniert wurde. Auch in der Prüfung dauert der Tagesablauf an sich keine drei Stunden)

Lehrprobe im Sinne von: Einel- und Gruppenbeschäftigung

Auch das ist beinahe selbsterklärend. Es handelt sich hierbei um eine gezielte Beshcäftigung (Basteln, Kochen, neue Arbeiten lernen) mit einer odere mehreren Personen (eine Gruppe muss aus mindestens 3 Personen bestehen) Hier hatte ich die freie Wahl, was ich machen möchte. Mir wurde lediglich die Anzal der Beschäftigungen vorgegeben.

Ich müsste jetzt glatt nachsehen, was für Angebote ich gemacht habe. Ich habe ja sämtliches Zeug ausgedruckt und aufgehoben. Aus dem Stegreif bekomme ich noch folgendes zusammen:

Entspannungseineheit mit Musik und Handmassage (Einzel)

Gestaltung eines Kommunikationsbuches mit Fotos (Einzel)

Gestaltung von Holzpinnwänden (Gruppe)

Traumreise mit Klangschalen (Gruppe)

Bewegungseinheit Trampolin (Einzel)

Gestaltung von Kräutertöpfen (Einzel)

Schulung zum Thema Arbeitssicherheit (Gruppe)

Schulung Mülltrennung (Gruppe, Prüfung)

Schulung Hubwagenfahren lernen (Einzel)

Das dürfte es glaube ich gewesen sein. Auch bei diesen Angeboten wurde ich beobachtet und bewertet.

Das drumrum

Vorher musste ich jedoch immer einen Bericht abgeben und das 48 Stunden vorher. Könnte man mit einem Berichtsheft gleich setzten. Nur, dass ich das nicht für jede Woche schreiben musste, sondern lediglich für die Einheiten die ich gemacht habe. Ich musste darin wirklich alles aufdröseln und beschreiben. Ziele Methoden Planung, Vorbereitung, Beschreibung der Klienten usw. Meistens hatten die Berichte 15 oder sogar mehr Seiten.

Nach der Durchführung, musste ich mich erst selber reflektieren (mündlich) und bekam eine kurze Rückmeldung von Anleitung und Lehrer, die sich zuvor kurz besporchen hatten. Ich durfte mir natürlich im Voraus auch Gedanken machen, bevor ich meinen Senf abgegeben hatte.

Zu guter letzt bekam ich noch eine grobe Einschätzung der Note, die sich nur auf das Praktische bekam. Die Gesamtnote entstand dann zum einen aus dem Vorbericht, der Umsetzung und auch aus dem Reflektionsbericht, den ich danach erstellen musste. Ab dem 2. Jahr konnte ich dann zwischen schriftlicher und mündlicher Reflektion wählen. Ich entschied mich meistens für mündlich, dass konnte ich irgendwie besser.

Ich weiß gerade kurzzeitig nicht, mit was ich ursprünglich angefangen hatte. Aber ich dürfte eigentlich nicht zu sehr vom rechten Weg abgekommen sein. Es ging glaubte ich tatsächlich um eine meiner ersten Praxisauftritte, bei denen ich bewertet wurde. Meine Güte war ich aufgeregt. Bei einer dieser Teile (müsste bei einem der Tagesabläufe gewesen sein) fragte mich der Abteilungsleiter nach der Note. Es dürfte eine gute eins gewesen sein. Er antwortete darauf nur, „Das ist ja schon fast Streberhaft!“, was er allerdings nicht böse meinte.

Von seiner Azubine jedoch, erntete ich nur einen vernichtenden Blick. Sie war nämlich durchaus streberhaft. In der Theorie, ein Ass, in der Praxis jedoch eine Null. Verzeiht meine Ausdrucksweise. Sie war mein totales Gegenteil. In der Theorie war ich ein Mitteldings (Schlechteste Note war eine 3) in der Praxis um so besser. Irgendwie war das jedoch ein Grund, weshalb diese eine Azubine mit mir in Konkurenz zu treten meinte. Ich glaube sie fühlte sich bedroht oder sowas. Glaube ich zumindest. Sie tat auch sehr häufig so, als wäre sie etwas besseres, aber das ist ein anderes Kapitel.

 

Advertisements

2 Gedanken zu “Praktische Nachweise während meiner Ausbildung zur HEP

    1. Hey :-). Oh was war das nochmal. Ich hatte verschiedene öle und hatte den Raum schön gemacht, dass sie entspannen kann. Mit Musik angenehmen Licht von ner salzsteinlampe und auch decken. Und dann hatte ich ein paar öle zur Auswahl und hab sie dann riechen lassen und selber sagen was es für Düfte sind. Und sie hat sich ihren Duft selber ausgesucht. Naja dann habe ich allgemein beide Hände ein wenig massiert. Habe erst mit dem igelball den arm gemacht (von oben bis unten) und bin dann weiter zur Hand. Handflächen und jeden einzelnen Finger. Immer wieder gefragt Obs so passt usw. Hatte glaube ich mit dem igelball auch einen Teil des Rückens mit gemacht. Schultergürtel usw.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s