Kopfzerbrechen

Scheinbar scheint es so, als würde ich mir langsam aber Sicher den Kopf über zu viel zerbrechen. Aber versuche ich die eigentliche Ursache für mein Kopfzerbrechen heraus zu finden, komme ich immer und immer wieder auf meine aktuell Arbeitssituation zurück. Irgendwie scheint diese mir zur Zeit etwas zu häufig Kopfschmerzen zu verursachen.

Irgendwas muss sich ändern. Aber scheinbar ist die gewollte Veränderung beinahe zum scheitern verurteilt. Habe ich euch inzwischen oft und viel über die Situation als Bewerber erzählt. Was man machen kann. Wies laufen kann und so weiter eben. Habe ich selber immer wieder im Internet gesurft. Habe mich informiert und versucht aus der Situation schlauer zu werden. Mir irgendwas einzureden. Besser gesagt schön zu reden. Den Glauben daran, dass 2017 doch die erhoffte Änderung von statten geht, beinahe schon verloren und in den Wind geschossen.

Sich einredend, man sei nicht gut genug. Auf der Situation zuvor am Telefon beruhend und das darauf folgende schreiben. Erzählt habe ich euch nicht davon. Lediglich vielleicht davon, dass ich ein Telefonat mit der Personalstelle führte. Bei dem mir zugesichert wurde, dass in den nächsten 1 1/2 Wochen die Einladung kommen würde. Nach 4 Wochen warten, nichts. Ich enttäuscht wieder zum Telefon gegriffen. Nochmal nachgefragt. Mir sagen lassen, dass nicht so viele Bewerbungen eingegangen seien. Die Auswahl zu klein war. Nochmal gestartet wird und erst im neuen Jahr etwas passieren wird. Wenn nochmal zusätzliche Bewerber dazu kamen

Wie ich mich danach gefühlt habe? Ganz klar. Ziemlich mies. Abgewertet. Nicht gut genug. Nicht geschätzt. Fühlt sich echt nicht gut an. Fragt man sich genau in diesem Moment, was habe ich falsch gemacht? Habe ich unterlagen vergessen mit beizufügen? (Nach mehrfacher Kontrolle der Mail, war ich mir sicher das nichts gefehlt haben kann). Habe ich vielleicht eine Fort- oder Weiterbildung nicht, die jemand anders vielleicht hat und werde deswegen auf den Aussortiert Haufen gelegt? Werde ich vielleicht wegen meinem zweierschnitt im Abschluss ausgesiebt? Eine zwei ist doch eigentlich nicht schlecht? Oder bin ich, weil ich keine Eisner Schülerin war, menschlich gleich so viel schlechter? Oder kann deswegen nicht gut mit den Menschen mit denen ich arbeite umgehen? Habe ich deshalb die Fähigkeit dazu nicht?

Einige Tage nach dem Telefonat erhielt ich ein schreiben. In dem Schreiben wurde mir nochmal mitgeteilt, dass sich der Bewerbungsprozess verzögert. Wurde ich im Schreiben sogar bis Februar vertröstet.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber sie stirbt irgendwann. Und meine Hoffnung ist aktuell kurz davor abzunippeln und liegt bereits im Sterbebett. Rabiat ausgedrückt.

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2 Gedanken zu “Kopfzerbrechen

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