Ne Idee

Bei Rewe auf dem Parkplatz.

Ich sehe eine ältere Dame, die ihren spärlichen Einkauf in einer Stofftasche trägt. Immer wieder bleibt sie stehen um zu verschnaufen. Scheint es ihr einiges an Mühe und Kraft abzuverlangen, die Einkäufe nach Hause zu bringen.

Es beginnt in meinem Kopf zu Rattern. Irgendwas arbeitet da jetzt. Und auf einmal macht es piiiep und die Idee erscheint wie aus dem Nichts vor meinem Inneren Auge. Ein Einkaufsservice für Senioren. Sammelbestellungen aufnehmen, Einkaufen, Liefern.

Ein Auto habe ich. Also muss ich mir eigentlich im Grunde nur noch ein paar Kleinigkeiten Organisieren und beantragen oder stellen. Gewerbeschein und co.

Völlig aufgeregt und von der Rolle, schmiss ich mich also vor den PC um etwas zu schauen. Zu sehen, wie das so funktioniert. Mhm. Kann man nebenberuflich machen. Aber auch Vollzeit. Ein Auto brauche ich. Hab ich. Gewerbeschein muss ich bei meiner Zuständigen Behörde stellen. Oder so ähnlich. Werbung in Zeitung schalten. Mund Propaganda machen. Handzettel erstellen.

Zuvor sollte ich mir aber noch Gedanken darüber machen, wie ich es umsetzten möchte. Konzept erstellen. Preise überlegen. Geschäfte auswählen, bei denen ich einkaufe. Mein Liefergebiet definieren. Einen Namen ausdenken. Eine Websiede erstellen, auf der man vielleicht auch seine Einkaufsliste direkt via Internet abschicken kann. Überlegen wie die Leute Kontakt zu mir aufnehmen können.

Überlegen welchen Personenkreis ich eigentlich bedienen möchte. Sollen es nur Senioren sein oder auch Familien, viel beschäftigte Menschen, vielleicht auch Menschen mit Behinderung?

Ich sehe schon. Ich habe viel zu tun. Zu überlegen. Informationen zu sammeln.

Start, beginnt genau jetzt.

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10 Gedanken zu “Ne Idee

  1. Nutze den Schwung, den du gerade hast und gib nicht so schnell auf, wenn es hakt. Und es wird haken. Aber wenn du immer dein Ziel vor Augen siehst und du dir immer wieder klar machst, dass es deine eigene Idee ist, die du gerade versuchst umzusetzen, dann hast du beste Voraussetzungen, es zu schaffen.
    Liebe Grüße und schon jetzt alles Liebe und Gute zum Jahreswechsel, Achim (und Nacho)

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  2. Die Idee ist spitze und hatte ich auch schon – obwohl selbst schon „Seniorin“. Aber ich habe die Idee wieder verworfen, weil es sich richtig lohnen müsste, also viele Einkäufe für viele Kunden auf einmal, damit sich der Weg lohnt, die Fahrt zu den Leuten usw. Wie hoch soll der Preis sein für einen Einkauf? Anteilig zum Einkaufspreis, Menge, Masse, Gewicht? Da viele Senioren – sprich RentnerInnen – sowieso sehr aufs Geld schauen müssen, könnte jeder „Aufpreis“ von einem Auftrag abhalten.
    Ich bin gespannt, was aus deiner Idee wird! Viel Erfolg!

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    • Ja die Idee an sich ist nicht schlecht. Das stimmt. Allerdings habe ich mir da auch schon so meine Gedanken drüber gemacht, was das Finanzielle angeht. Da wie du sagst, die meisten Senioren auf ihr Geld achten müssen, da die Rente ja dann vielleicht doch nicht so ganz viel hergibt. Und wahrscheinlich würde es wohl oder übel als nebentätigkeit ausreichen, aber wahrscheinlich nicht als Hauptverdienst. Mal sehen wies weiter geht 😉

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