Ich bin anders und das ist gut so [Blogparade]

Hallöchen ihr Lieben 🙂

Ich habe mich mal zwischendurch wieder mal auf die Seite von Blogparaden.de begeben und habe dort eine tolle Blogparade gefunden, bei der ich mitmachen werde. Genau jetzt.

Die Liebe Andrea von at-bücher.de hat die Blogparade Ich bin anders und das ist gut so ins Leben gerufen.

Was mich dazu veranlasste, mitzumachen. Weil mich das Thema einfach angesprochen hat. Deshalb kommt nun mein Beitrag zum Thema anders sein.

Ich nehme nun einfach mal die Fragen von Andrea als Leitfaden zur Hand. Die ich versuche so gut wie möglich zu bearbeiten.

Die Fragen

  • 1. Inwiefern fühlst Du Dich anders?
  • 2. Welche Erfahrungen hast Du damit?
  • 3. Wie gehst Du mit Deinem Anderssein um? Akzeptierst Du es?
  • 4. Wie gehst Du mit Menschen um, die anders sind. Akzeptierst Du sie?
  • 5. Wie machst Du anderen Mut, sich selbst zu akzeptieren?
  • 1. Inwiefern fühlst du dich anders?

  • Ob ich mich so viel anders fühle kann ich in dem Sinn eigentlich gar nicht sagen. Ich weiß das ich anders bin, fühle mich aber ehrlich gesagt ganz normal. Abgesehen von meinem Äußeren Erscheinungsbild. Piercings und Tattoos. Außerdem eine Vorliebe für Kurzhaarfrisuren. Und gegen eine andere Haarfarbe habe ich auch nichts einzuwenden. Zum Beispiel Rot. Oder Schwarz. Lila ist auch ganz nett. Halten muss sie eben.
  • Kurz und gut habe ich in den meisten Fällen keine große Lust dazu, normal zu sein. Aber was heißt schon normal? Für mich bin ich normal. Für die anderen eben nicht. Weil ich nicht aussehe wie die anderen. Weil ich nicht dem Typischen Klischee der Frau nachgeifere. Ich 10 cm Absätze nicht ertragen kann. Lieber bequeme, flache Schuhe trage. Abgesehen davon, dass ich auch nicht dem Typischen Frauenbild nachkommen will. „Du bist eine Frau, also hast du gefälligst lange Haare zu haben.“ Vergiss es. Will ich nicht. Auch wenn mich manche daraufhin schockiert anschauen. Aber warum? Weil ich kurze Haare trage? Wo ist das Problem? Ach so, ich verstehe schon. Ich passe nicht in die Norm. Also bin ich nicht normal.
  • 2. Welche Erfahrungen hast du damit?

  • Welche Erfahrungen….Nun ja. Mein äußeres, gerade meine Vorliebe für Kurzhaarfrisuren, hat mir schon des Öfteren merkwürdige Blicke eingebracht, wenn ich den Frisörladen verlassen habe. Was mir aber meistens ziemlich egal war. Schließlich muss ich damit rumlaufen und nicht derjenige der mich gerade anschaut. Mir gefällt es.
  • Piercingtechnisch sind die meisten dann schon wieder toleranter. Solange es ein gewisses Maß nicht überschreitet. Witzigerweise waren die zwei Lippenpiercings so wie der in der Nase wohl immer noch Normakzeptabel.
  • Aber seit ich beinahe mein komplettes rechtes Ohr mit Ohrringen verschönert habe, werde ich gerne mal merkwürdig angeschaut. Mancher hält davon nichts. Findet es übertrieben. Findet es zu viel. Obwohl es eigentlich nicht überladen wirkt.
  • Aber sobald man als Frau irgendwie nicht dem Typischen Klischee nachkommt, ist es bei vielen so oder so schon vorbei. Wird man dann gern als assi etc abgestemptelt. Obwohl man eigentlich durchaus auf sein Aussehen bedacht ist. Darauf gut auszusehen. Ordentlich angezogen zu sein. Nur das man eben ein wenig Deko im Gesicht spazieren trägt.

 

Meiner Erfahrung nach, waren diejenigen die mich oft so schräg angeschaut haben, diejenigen welche am unehrlichsten mit mir waren. Die hinter meinem Rücken sprachen, anstatt es mir gerade heraus zu sagen.

  • 3. Wie gehst du mit deinem anders sein um? Akzeptierst du es?

  • Ganz gut. Habe ich mir das ja im Grunde selber ausgesucht. Wollte ich nicht eine von vielen sein. Sondern die Silli. Nicht aus dem Grund raus, dass mich jeder kennt. Ich einen gewissen Bekanntheitsgrad und Co. bekomme. Nein ich wollte einzigartig sein. Etwas besonderes. Auch wenn sich das irgendwie ein wenig Banane anhört. Ist doch jeder ein Individuum. Mit oder ohne Schmuck im Gesicht. Oder Tattoos zur Hautverschönerung.
  • Trotzdem wollte ich einfach überhaupt nicht so sein wie ein jedermann. Wäre ja sonst langweilig. Trist. Wie auch immer.
  • 4. Wie gehst du mit Menschen um die anders sind?

  • Wie mit jedem anderen auch. Akzeptanz ist in vielerlei das entsprechende Zauberwort. Würde ich das nicht tun, hätte ich vor ein paar Jahren auch definitiv die falsche Berufswahl getroffen. Könnte ich nicht akzeptieren und das anders sein von anderen so stehen lassen. Es so hinnehmen wie es ist und das beste draus machen würde. Wäre ich in der Behindertenarbeit eindeutig verkehrt. Klare Sache. 🙂
  • 5. Wie machst du anderen Mut sich selbst zu aktzeptieren?

  • Habe ich wahrscheinlich unterbewusst schon des Öfteren gemacht. Auf der einen Seite bin ich zwar schüchtern und eher zurückhaltend. Aber dennoch bin ich mir nicht zu Feige meine Dekoration spazieren zu tragen.
  • Was vielleicht dem ein oder anderen schon den Mut gegeben hat, sich nicht verstecken zu müssen.
  • Vielleicht sage ich anderen auch, ist okay wies ist. Probier es aus.
  • Meine Devise lautet nämlich in den Meisten Fällen: Wenn du es nicht probierst und zumindest versuchst, dann weißt du auch nicht ob es klappt. Und wenn es dir gefällt dann tu es. Anders machen kannst du es danach immer noch.
  • Das war es dann soweit von meiner Seite. Falls von euch auch noch jemand Lust hat mit zu machen, findet ihr die Parade entweder auf http://www.blogparaden.de oder wenn ihr direkt auf den Link klickt den ich oben angegeben habe. (Das blau hinterlegte)
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6 Gedanken zu “Ich bin anders und das ist gut so [Blogparade]

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