Traust du dich?

Aktuell habe ich es ja ziemlich mit Blogparaden. Ich habe inzwischen wirklich Gefallen daran gefunden, an bestimmten Paraden teilzunehmen. Da in letzter Zeit einfach total viele Themen online gehen, die mir total zusagen. Die mir gefallen und ich erst über die Blogparade eigentlich dazu komme, mich mit bestimmten Themen auseinander zu setzen, was ich vorher irgendwie nicht gemacht hätte. Geschweige denn, dass ich auf die Idee gekommen wäre über das Thema zu schreiben.

Entsprechend bin ich zur Zeit regelmäßig auf blogparden.de, da dort immer die aktuellsten Blogparaden online sind. Es sind wahrscheinlich nicht alle Blogparaden dort zu finden, die irgendwo im Netz rum schwirren. Aber doch so einige. Täglich geht eine neue Blogparade online. Und man kann eigentlich fast täglich schauen, ob was dabei ist, was einem gefällt.

Dadurch bin ich dann auch auf die Blogparade von Tamara aus Wien gestoßen, mit dem Titel „Traust du dich?“. In dieser Blogparade geht es ganz drum, sich mit sich selbst auseinander zu setzten. Sich mal Gedanken drüber zu machen, wie man über sich selbst denkt oder wie man sich selber sieht.

Auf ihrem  Blog ichmeinwas.wordpress.com schreibt Tamara  über DIY & Rezepte sowie über Bücher und über das Abnehmen. Und ich möchte mich nun, liebe Tamara, an deiner Blogparade beteiligen. Und setzte mich jetzt mit mir auseinander.

Zur Blogparade hat Tamara auch 11 Leitfragen mit aufgestellt, die man zum Schreiben und als Stütze nutzen kann. Was ich in diesem Fall tun werde. Also los geht’s!

Welche Meinung habe ich von mir selbst? Wie sehe ich mich selbst? Was macht mich aus?

Welche Meinung ich von mir selbst habe, da musste ich erst mal ein wenig nachdenken. Weil das im Grunde, so meine Meinung, keine ganz Einfache Frage ist. Im Grunde halte ich mich für einen eher ruhigen, zurückhaltenden Menschen. Der alles mit sehr viel Skepsis angeht. Und niemandem sofort traut. Sobald mir etwas zu schnell geht, gerade im Kontakt mit anderen Menschen, werde ich extrem schnell misstrauisch oder mache dicht. Auf der anderen Seite bin ich aber auch recht selbstbewusst. Weiß was ich will und was nicht. Überlege mir genau, ob es sinnvoll ist, bestimmte Dinge genau so zu machen. Dickköpfig kann ich auch sein. Könnte am Sternzeichen liegen. Am besten mit dem Kopf durch die Wand. Alles so zügig wie möglich. Aber auch freiheitsliebend.

Bitte ich um Hilfe, wenn ich Unterstützung brauche? ( z.B.: beim Möbel aufbauen usw.).

Nun gut, diese Frage kann ich relativ schnell beantworten. Ich mach das selber. Und ich frage nicht gleich nach hilfe. Möchte es selber machen. Möchte selbstständig sein und nicht das Gefühl haben, auf andere angewiesen zu sein. Ich möchte selbst nicht das Gefühl haben, dass schwache Mädchen zu sein, dass einen Mann braucht weil es sonst Handwerklich nichts auf die Reihe bringt. Scheitern aber sämtliche Versuche es selbst zu tun, oder habe ich bereits Erfahrungen und weiß dass es nicht klappt, dann hole ich mir Hilfe. Aber meist wirklich erst dann, wenn ich sehe es geht wirklich nicht. Was wiederum damit zusammenhängen kann, dass ich sehr freiheitsliebend bin und mich an nichts und niemanden binden lasse. Weil ich es nicht will.

Welche Menschen tun mir gut? Verbringe ich mit ihnen genug Zeit? Falls nein, warum nicht?

Gibt es. Aber nicht viele. Es ist eine Handvoll guter Freunde. Aber meine Devise lautet „lieber eine Handvoll guter Freunde, als tausend falsche.“ Es ist oft einfach nicht machbar, dass wir und ständig treffen. Aus verschiedenen Gründen. Sei es Arbeit oder Uni. Der Hauptgrund dürfte allerdings sein, dass wir total verstreut Leben und man nicht mal eben schnell rüber geht und hallo sagt. Dennoch haben wir immer den Konstanten Kontakt über diverse Medien. Und wenn wir doch mal alle irgendwie in der Nähe sind, dann organisiert es sich meist auch, dass wir uns treffen und gemeinsam was machen und unternehmen. Und sei es lediglich nur zusammen was essen gehen.

Meine Reitkollegen hingegen, treffe ich eigentlich immer Samstags. Vor der Stunde wird meist noch ein kurzer Plausch abgehalten. Danach sitzen wir immer zusammen und quatschen. Dazu gibt’s grundsätzlich und immer Kaffee und Kuchen. Das ist inzwischen schon so Tradition.

Welche positiven Eigenschaften habe ich?

Ich bin ein eher ruhiger Mensch. Gehe vieles sehr gelassen an. Wenn etwas nicht klappt, versuche ich es nochmal.

 Für welche Dinge in meinem Leben bin ich besonders dankbar?

Meine guten Freunde. Familie. Meine Tiere. Das ich einen Job habe, in dem das Arbeitsklima und auch das Team sehr gut harmoniert. In den meisten Fällen zumindest.

Was versüßt mir mein Leben? (mind. 5 Angaben)

Sonne

Kaffee

Der Reitsport

Urlaub in Italien

Lustige Bücher

Hinterfrage ich meine Handlungen?

Nicht immer. Manche hinterfrage ich gar nicht. Manche ein wenig. Und über manches verkopfe ich mich dann tagelang und setzte mich damit zum teil regelrecht unter Stress.

Was hast du für einen Traum? Und was hindert dich daran, ihn zu leben?

Mein Traum ist es eigentlich, irgendwann mal, eines schönen Tages Reittherapeutin zu sein und einen kleinen Hof zu haben. Mit ein paar Pferden. Und das ich davon leben kann. Die antwort was mich daran hindert ist eigentlich recht simpel. Es Fehlt am Kleingeld, das ich nicht habe. Und ich muss erst mal sparen, bis ich ein Startkapital habe, mit dem ich es finanzieren kann. Das nächste ist, dass man davon langfristig wahrscheinlich nicht leben kann. Da die Nachfrage einfach viel zu gering ist. Beziehungsweise die Nachfrage wahrscheinlich schon da wäre. Allerdings sich einige diese Art der Therapie einfach nicht leisten können, da es von den Kassen kaum bis gar keine Unterstützung für diese Form der Therapie gibt.

Stehe ich mir selbst im Weg? (beschreibe es)

Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Manchmal glaube ich schon. Weil ich manchmal, aus Angst jemandem weh zu tun, nichts sage. Sage es ist alles okay. Obwohl es innerlich in mir bereits kurz vor dem Überkochen ist. Weil ich manchmal denke, ich würde jemandem damit weh tun. Denjenigen verletzen. Oder Streit provozieren. Weshalb ich manchmal einfach sage, es wäre alles okay. Um keinen Stress zu provozieren. Denn Stress vertrage ich nicht. Mag ich nicht.

Bin ich gut genug?

Eigentlich ja. Es ist so. Punkt aus ende. Wobei ich mir durchaus einrede, dass ich es manchmal nicht bin. Sei es, dass ich nicht aussehe wie ein Modell. Mir die Stresspickel nur so entgegenspringen und meine Haare einfach aussehen, als würde ich mich nicht kümmern. Und das nur, weil ein Frisör gerade nicht drin ist. Und ein Selbstversuch noch mehr in die Hose gehen würde, als würde ich die Haare da oben einfach machen lassen.

Arbeitstechnisch denke ich mir auch manchmal, irgendwie reißen sich manche so den Arsch auf. Und ich was mach ich? Ich mache es so wie ich es für richtig halte. Was ja auch gut ist. Ich schaffe dadurch auch vieles. Aber manchmal denke ich mir, dass andere viel mehr Leistung bringen und ich daneben aussehe, wie eine Faule Socke. Obwohl es nicht so ist. Denn gebe ich in anderen Bereichen Vollgas.

Angenommen, ich könnte von vorne beginnen: Was würde ich anders machen?

Eigentlich würde ich nichts ändern. Außer vielleicht die Schulische Laufbahn. Ich würde mich glaube ich mehr auf meinen aller wertesten Setzten und mehr tun. Vielleicht würde ich sogar Studieren. Aber auf der anderen Seite, hatte ich eigentlich immer Spaß. Und habe das nötigste gelernt. Wodurch ich in der Schule ganz gut durch kam aber gleichzeitig auch recht viel Freizeit hatte.

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3 Gedanken zu “Traust du dich?

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