Motivation zum Sport [Blogparade]

Oh je, wird sich der ein oder andere unter euch nun wohl denken. Das Fräulein schreibt schon wieder einen Beitrag, der sich an eine Blogparade hängt. Macht das Fräulein eigentlich auch noch andere Sachen, außer sich an Blogparaden zu beteiligen? Fällt der nichts anderes ein?

Doch dem Fräulein fällt sehr wohl auch was eigenes ein. Aber das Fräulein hat trotzdem wieder eine Blogparade entdeckt, die ihr wirklich zusagt. In dieser Blogparade geht es darum, wie man sich dazu motiviert Sport zu treiben. Nachdem ich ja aktuell drauf und dran bin, meinen Schweinehund zu überlisten, und mich wieder mehr bewegen möchte, dachte ich, dass passt gerade ganz gut. Gefunden habe ich die Parade natürlich, wieder mal, bei blogparaden.de, falls ihr also selbst auch Fans von Blogparaden seit, dann schaut da doch einfach mal vorbei.

Die Blogparade Motivation zum Sport findet ihr übrigens hier: http://marathon-vorbereitung.com/motivation-zum-sport-blogparade/    dort könnt ihr euch sämtliche Infos zu dieser Parade holen.

Früher war alles anders….

Eigentlich bin ich ein recht sportlicher Mensch. Wenn ich überlege, was ich früher alles an Sport betrieben habe, muss ich schon beinahe als Sportsüchtig gegolten haben. Karate, Turnen. Vier bis fünf Tage die Woche, war ich mit Sport ausgelastet. Wobei ich das Turnen irgendwann aufgegeben habe, da es einfach nicht mein Ding war. Weshalb es sich dann irgendwann auf Karate und Reiten beschränkt hatte.

Nachdem ich mit der Schule fertig war und mit Arbeiten anfieng, musste ich leider damals Karate als auch den Reitunterricht an den Nagel hängen. War ich in den drei Monaten meiner ersten Ausbildung froh, wenn ich es geschafft habe, mein eigenes Pferd drei Tage die Woche bewegen zu können. Allerdings hat sich dann alles etwas verändert, nachdem ich eine andere Arbeit anfieng, was dazu führte, dass ich sowohl den Reitunterricht als auch das Karate wieder aufgenommen habe.

Irgendwann schlief es aber wieder ein, Karate gab ich ganz auf, da das Interesse nicht mehr sonderlich hoch war und ich mich mehr auf den Reitsport konzentrieren wollte. Was aber irgendwann, aus Geldgründen, nur noch das Reiten des eigenen Pferdes beinhaltete. Und ich gezwungen war, eine Pause vom Reitunterricht einzulegen, wegen dem Geld.

Die Sportsache

Mittlerweile, muss ich offen zugeben, trauere ich meiner damaligen Aktivität ein wenig nach. Was dazu geführt hat, dass ich mich zum einen im Fitness angemeldet habe, zum anderen vor gut drei Jahren den Reitunterricht wieder aufgenommen habe.

Motiviert hat mich eigentlich, den Reitunterricht wieder anzufangen, dass sich zum einen in den drei Jahren Pause, haufenweise Fehler beim ausreiten eingeschlichen haben. Die ich teilweise nicht bemerkt habe und gesagt hat es mir auch keiner. Ich wollte einfach an mir arbeiten. Wollte das mir jemand auf die Finger schaut und sagt, hey, da und da ist was nicht richtig. Zum anderen wollte ich im Dressursport weiter kommen. Nicht im Sinne von aufs Turnier gehen, sondern im Sinne des Spaßfaktors. Im Sinne von weiter entwickeln, besser werden. Neue Lektionen reiten und lernen. Diese Lektionen perfektionieren. Weil es mir spaß macht. Ohne den ganzen Druck und Stress, als Sieger vom Platz zu gehen.

Zum anderen hat mir auch das ganze soziale gefehlt, was man in einem Verein oder im Stall nach der Reitstunde oft hatte. Das man Freunde getroffen hat, man sich unterhalten hatte und Spaß an einem Hobby hatte. Seit gut drei Jahren, sind wird nämlich dort auch eine ganz tolle Truppe, die nachmittags dann noch gemeinsam Kaffee trinkt und sich unterhält.

Das Fitness und der Schweinehund

Eine ganze Weile habe ich sehr intensiv im Fitnessstudio trainiert. Auch recht ernsthaft. Zwei mal die Woche war ich mindestens zum trainieren dort. Mitunter hatte ich damals auch eine Freundin, mit der ich mich dann dort zum Sport verabredet habe, was natürlich auf gewissen weise eine Motivation ist, wenn man gemeinsam Trainiert. Man kann sich gegenseitig aufbauen und es macht in den Meisten Fällen auch mehr Spaß.

Mit dem Jobwechsel, nach der Ausbildung, schien aber wieder alles anders zu werden. Aufgrund von Schichtarbeit, hatte ich oft nicht mehr die Ambitionen dazu, nachts um 10 noch zu trainieren. Ich hätte zwar gekonnt, aber der gewisse Motivationsschub hat gefehlt.

So zog es sich nun über gut zwei Jahre. Das ich hin und wieder mal trainierte. Aber immer nur zu den Trainerzeiten, weil zu dieser Zeit die Sauna geöffnet ist. Und ich gebe zu, dass ich stark bestechlich bin. Es für mich einfach ein Ansporn war und auch immer noch ist, zu sagen, ich setzte mir das Ziel 1 Stunde effektiv zu trainieren, danach kann ich zur Entspannung in die Sauna.

Allerdings schien mich in diesen zwei Jahren, der werte Herr Schweinehund immer mehr um den Finger zu wickeln. Meine sportliche Aktivität reduzierte sich immer mehr. Mal abgesehen vom Reiten. Aber die Sportliche Betätigung was das Training im Fitness angeht, wurde irgendwann auf null reduziert, da mir die Lust oft einfach fehlte. Ich schlapp war. Unmotiviert. Und ich meistens einfach in die Sauna abgerauscht bin, ohne mich davor bewegt zu haben.

Neuer Aufschwung

Nun habe ich schon wieder die Arbeitsstelle gewechselt. Weil ich nicht mehr im Schichtbetrieb arbeiten wollte. Was das jetzt mit dem Sport zu tun hat, fragt sich wahrscheinlich der ein oder andere. Ich habe nun einfach die Zeit dazu, während der Trainerzeiten ins Studio zu gehen. Was wiederum heißt, dass die Sauna geöffnet ist und ich somit ein Bestechungsmittel für mich selbst habe.

Aber nicht nur die Bestechung Sauna spielt eine Rolle. Es spielt noch der ein oder andere Faktor mit rein. Zum Beispiel, dass ich tagtäglich in meiner Arbeit, mit einer hohen körperlichen, Belastung konfrontiert bin. Die nur bestimmte Muskeln beansprucht beziehungsweise überbeansprucht. Weshalb ich einen Ausgleich zum Alltag benötige. Einen Ausgleich für die Muskeln, sich auch anders bewegen zu können. Aber gleichzeitig auch an Kraft und Kondition zu gewinnen, um längerfristig dieser Belastung standhalten zu können. Ohne langfristig Schäden davon zu tragen. Stärkung des Rückens und so weiter und sofort. Da ich gerne auch im Alter noch was vom Leben hätte und noch ein paar Jahre in meinem Job arbeiten will.

Zum anderen motiviert mich, dass ich durch den Sport im Studio, meine Muskeln entspannt bekomme und somit die Rückenschmerzen, durch verkrampfte Muskeln, zum größten Teil alleine in den Griff bekomme. Zwar nicht immer, aber meistens. Was für mich eine erhöhte Lebensqualität darstellt. Denn Schmerzen sind einfach uncool und es lebt sich leichter ohne sie.

Ein netter Nebeneffekt ist außerdem, dass ich einen Teil meines (wenigen) Hüftgoldes, was ich mir in den letzten 5 Jahren angefuttert habe, verliere. Was vielleicht in ein paar Wochen dazu führt, dass mir meine Hosen wieder besser passen und nicht mehr nur gerade so. Vielleicht passen mir dann manche Hosen auch wieder, in die ich bis jetzt und zum Aktuellen Zeitpunkt nicht zu bekomme oder die mir an den Beinen zu eng sind.

Man mag zwar immer wieder behaupten, dass Sport Mord ist. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht. Meiner Meinung nach, hat Sport etwas unheimlich entspannendes. Man kann dabei so wunderbar Stress und Spannung abbauen. Und der Körper wird es einem im Alter wohl irgendwann danken.

 

 

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