Einkaufen, Wochenende, Ferien UND Feiertag

Ich melde mich nun auch mal wieder zurück. Asche auf mein Haupt, für meine akute Schreibfaulheit. Könnte aber auch am Wetter gelegen haben. War viel zu schön, um in der Bude zu sitzen. Was aber nicht der alleinige Grund gewesen sein dürfte.

Unter der Woche, so stelle ich seit neuestem fest, wird es oft eine schwierige Kiste. Man kommt gegen 17 Uhr nach Hause. Dann ist Frau erst mal ewig im Stall beschäftigt, wenn man nicht sogar noch glaubt zu meinen, ins Fitness gehen zu müssen. Aber Fitness ist immer nur bei schlechtem Wetter, so meine Devise.

Das Ende vom Lied ist meist, dass ich vor 20 Uhr gar nicht bei mir zu Hause bin. Und es dann meistens sogar schon daran scheitert, dass ich keine Lust mehr habe zu Kochen. Ganz zu schweigen zu bloggen. Meistens klatscht sich Frau dann aufs Sofa, nimmt die Fernbedienung in die Hand und schläft kurzerhand vor der Flimmerkiste ein.

Melde mich zurück

Aber jetzt, melde ich mich doch tatsächlich wieder mal zurück. Man sollte ja das Internet nutzen, das man hat. Wobei ich zugegebenermaßen mein eigenes Internet immer noch nicht in Betrieb genommen habe. Wobei sich heute die Gelegenheit bietet, endlich, die Kiste anzuschmeißen.

Aber so ganz theoretisch wollte ich mich nicht gerade damit zurück melden, welche Faulheiten sich in den letzten Wochen eingeschlichen haben. Seit ich den Job gewechselt habe, eine eigenen Wohnung bewohne und mehr oder weniger ein erfolgreiches Singelleben führe. Das Singeldasein allerdings erst seit ca. 3 Wochen der Fall ist. Dazu  ein anderes mal mehr. In ein paar Wochen vielleicht. Darüber möchte ich noch nicht sprechen. Werde ich darüber, im Moment, lediglich sauer.

Samstagskladeradatsch

Samstag, dass war gestern. Wahnsinnige Erkenntnis was?

Aber jetzt mal zurück zum ernsthaften Teil. Samstag ist, im großen und ganzen, eigentlich der Tag, an dem ich Reitstunde habe. Aber die ist immer erst am Nachmittag. Weshalb ich mich daher, in den meisten Fällen, dazu bewege diverse Erledigungen zu vollführen, die ich unter der Woche nicht tue. Zum Beispiel meine, über die Woche, angesammelten Wertstoffe auf den Wertstoffhof zu entsorgen und sie dort ihrer selbst zu überlassen.

Und wenn ich schon mal, im nahegelegenen Gewerbegebiet bin, dass sich im ca 5 Minuten entfernten Nachbarort befindet, kann ich auch gleich noch zu diversen Läden düsen. Wäre ja gelacht. Ist schon praktisch wenn da so alles auf einem Haufen ist. Aldi, Lidl, Feneberg, Penny, Wertstoffhof, Kik, DM, zwei Getränkemärkte und ganz wichtig, das Reitsportgeschäft.

Diese Tatsach (also diese ganzen Läden die nur 5 Minuten von mir weg sind. Mal ganz zu schweigen, dass ich nach der Arbeit eigentlich genau neben dran von der Autobahn abfahre…), die auch mit dem Umzug zusammen hängt, ist durchaus auch daran Schuld, dass ich nicht mehr zu REWE fahre. Weil alle Geschäfte dieser Kette, von meinem Standpunkt aus, also von meinem Zuhause, einen Fahrweg von mindestens 15 Minuten in Anspruch nehmen würden.

Und um ehrlich zu sein, nehme ich dann lieber das, was nur 5 Minuten weg ist. Ich aber genau so alles bekomme was ich will. Außerdem führt Aldi mein Lieblingswasser. Bin da nämlich sehr heikel. Und ich bin voll davon überzeug, dass Wasser nicht gleich Wasser ist und unterschiedlich schmeckt. Punkt. Keine Auseinandersetzung dieser Art!

Zurück zum Thema

Nun gut, der Plan den ich hatte, war in der Theorie soweit ganz gut. In der Praxis hatte es dann folgenden Hacken: Es war die Hölle los! Und das Vormittags um 11. Ob die Leute sonst nichts besseres zu tun haben, als um 11 Uhr ihren ganzen Krams zu machen? Und das auf dem Land? Solche Menschenmassen hätte ich eigentlich eher in einem Einkaufszentrum bei schlechtem Wetter erwartet. Ich muss wohl mein Denken hierzu abändern.

Entsprechend schnell, ergriff ich auch wieder die Flucht. Weil es mir einfach viel zu viele Leute waren, die da rumgeschwirrt sind. Die Kühlschrankbefüllung, gut überlegt, auf den frühen Abend verschoben. In der Hoffnung, dass dann weniger los ist.

Nach etwa einer Stunde und immer mehr Menschen, hatte ich dann das nötigste beisammen. Und ergriff die Flucht. Mit der wiederkehrenden Erkenntnis, die Menschheit scheint zu verhungern, sobald das Wochenende verlängert ist UND man zwei Tage nicht einkaufen kann. Nicht zu vergessen, die Urlauber, denen kurz vor Abfahrt auffällt, dass sie ihre Wohnwägen noch mit Lebensmitteln vollstopfen müssen. Die Ferien sind auch so unerwartet gekommen. Wirklich. Hätte man auch am Vortag einkaufen können. So meine Theorie.

Kühlschrankbefüllung

Nun gut, ich musste selbst auch feststellen, dass ich meinen eigenen Kühlschrank vielleicht auch noch voll machen sollte. Wäre ich sonst tatsächlich auf dem Trockenen gesessen und hätte mich das restliche Wochenende von Dosenfisch mit Kartoffeln und Butterbrot ernährt. Und als Nachtisch hätte es dann Müsli gegeben. Hätte gereicht, aber naja. So wahnsinnig scharf war ich da jetzt nicht drauf.

Auf dem Parkplatz das übliche Trauerspiel. Autofahrer die vergessen haben wie man fährt, Parkt oder ähnliches. Quer durcheinander hetzende Menschen, die versuchen ihre vollgeladenen Einkaufswägen zu den Autos zu buchsieren. Scheinbar jedoch nicht mit dem Gewicht des Inhaltes gerechnet haben.

Entnervte Eltern, quängelnde Kinder, rote und schweißgebadete beinahe schmerzverzerrte Gesichter von Verkäufern.

Im Eingangsbereich einen Nachbarn getroffen. Kurze Unterhaltung geführt. Kurzzeitig überlegt ob ich einen Ironischen Spruch loslassen soll, auf die Frage ob ich auch Einkaufen bin….. *Ironie on* nein ich hatte eigentlich darauf gehofft man würde mir hier die Haar schneiden und wenn ich eh schon mal da bin, würde ich mich auch gerne noch physiotherapeutisch behandeln lassen. Was sollte ich denn sonst in einem Aldi wollen, also mal ehrlich. *Ironie off*. Allerdings war das nur Kopfkino, letztlich kam nur ein „ja schon, will ja am Wochenende nicht verhungern.“ über meine Lippen.

Musste mich dann im weiteren Verlauf darüber wundern, warum um die Uhrzeit immer noch so viel los ist. Man könnte sogar sagen, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, mir gehen jetzt dann die Nerven durch.

Blockaden vor jedem Regal an das ich hin wollte. Entnervtes schnaufen, wenn man sich dafür Entschuldigt, dass man an ein bestimmtes Produkt möchte, vor dem ein unentschlossener Kunde zu stehen scheint und seit gefühlt zwei Stunden darüber zu Sinnieren vermag ob er jetzt lieber Emmentaler oder Gauda kauft.

Neugierige Kunden, die Stielaugen in den eigenen Einkaufswagen bekommen und man dann schon fast aufpassen muss, dass sie dir nicht den ganzen Wagen unter den Augen wegfahren.

Entsetzte Blicke von vermeintlichen Öko-Menschen, sobald sie meine gesamte Stiege Rebull im Wagen sichteten. „Sie wissen aber schon das Redbull ungesund ist?“ „Ach wirklich? Das wusste ich ja gar nicht! Eigentlich wollte ich heute Abend die ganze Palette austrinken. Ich kann dann nämlich besser schlafen. Sollten Sie auch mal probieren.“ Dieser Blick war einmalig.

Als Hinweis, bei dieser Menge an Redbull, handelt es sich um einen Einkauf auf Vorrat. Ich trinke keine 15 Dosen vor dem schlafen. Mir ist durchaus bewusst, dass ein zu hoher Redbullkonsum ungesund ist. Beschränkt sich mein Bedarf auf ca. 2 Dosen am Tag. Wenn ich der Meinung bin, ich benötige einen Energieschub.

Fazit

Mein Fazit aus dieser ganzen Sache…..kann man das so sagen? Eigentlich würde ich lieber sagen, dass es sich um eine Erkentniss handelt. Gehe nie wieder an einem Samstag groß Einkaufen, auf den ein Sonntag, Feiertag und auch noch Ferien folgen. Es endet in einem Chaos und Frust. Menschen drehen durch, Produkte sind zum Teil, 2 Stunden vor Ladenschluss, restlos ausverkauft.

Großeinkäufe werden Zukünftig an Donnerstagen oder Freitagen erledigt. Samstags wird lediglich der Wertstoffmüll entsorgt. Basta!

Notiz an mich: Beim nächsten Einkauf an die Pfandflaschen denken. Habe bald keinen Platz mehr unter der Spüle.

 

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