Schmerzhafte Sache

Da wacht man morgens, nichts ahnend, auf. Alles ist super, alles ist gut. Man schlappt noch halb schlaftrunken Richtung Badezimmer um die, beinahe überquellende Blase, zu entleeren und in der Nase zu bohren.

Bei der ersten, etwas anspruchsvollen, Bewegung, bei der ich meine Kaffeetasse halte und währenddessen meine Hand bewege, schießt der Schmerz wie eine Erkenntnis in mein Handgelenk.

Kann das wirklich wahr sein? Ich bewege die Hand mehrfach hin und her um mir tatsächlich klar zu werden, dass ich mir das nicht nur einbilde. Es klare Gewissheit ist. Die gefühlt 10 Sehnenscheidenentzündung hat sich breit gemacht. Herzlichen Dank auch. Nicht nur an der Seite des Daumens, sondern auch auf der anderen Seite. Ganz Prima.

Seit ich vor ca. zwei Jahren, den Sturz hatte, bei dem ich mir das Handgelenkt geprellt und zusätzlich noch diverse Bänder, Sehnen und was da sonst noch im Gelenk rumeiert gezerrt hatte (meiner Tollpatschigkeit sei dank), meldet sich regelmäßig eine solche, saublöde Entzündung aus dem Urlaub zurück.

Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass ich eindeutig jetzt mal damit zum Arzt gehen sollte. Irgendwie. Die letzten male, habe ich das meist unterlassen, da ich der Annahme war, der Arzt kann da eh nicht wirklich viel machen. Außer mich zu fragen, mit welchem Fenster ich denn schon wieder geschlägert hätte. Weshalb ich mich regelmäßig frage, ob er denn schon wieder nen Clown zum Frühstück hatte. Auf die Frage mit der Schlägerei folgt meist, ich solle Voltaren drauf packen und mein Handgelenk ruhig halten. Im Notfall könnte ich auch noch Ibuprofen nehmen, wenn ich das wollte.

Ich frage mich dann regelmäßig, wie ich mit meinen Hobby und auch meinem Beruf, mein Handgelenk, ohne Hilfsmittel, denn ruhig halten soll. Meistens nehme ich mir dann die Aussage meines Physiotherapeuten zu Herzen und Klebe mir diverse Tapes ans Handgelenk. Weil eine komplette Ruhigstellung, aus Sicht meines Physiotherapeuten, nicht unbedingt die beste Lösung wäre.

Allerdings, so empfinde ich, wäre zumindest während diversen Transfers, eine Komplettstabilisierung von Vorteil. Damit die Belastung anders verteilt wird. Danach kann ich das ja dann wieder ab machen.

Wird also drauf raus laufen, dass ich doch einen Arzttermin ausmachen werde. Mal abklären lassen. Und ein Rezept für eine Handschiene ausstellen und so. Die ich zumindest zu sehr belastenden Tätigkeiten ummachen kann. Wobei da wieder die Frage, seitens des Hausarztes aufkommen wird, warum ich keine habe. Damals hätte man mir EXTRA ein Rezept dafür ausgestellt.

Habe die Schiene damals aber nie abgeholt. Geldmangel. Und ich habe mir damals eine Schiene geborgt. Übergangsweise. Dachte nicht, dass ich dafür später nochmal Verwendung hätte. So kann sich Frau irren.

Und wenn ich schon mal da bin, kann ich mir auch noch gleich Blut abzapfen lassen. Mal klären ob ich irgend eine Mangelerscheinung habe, die meine wiederkehrende Müdigkeit erklären würde. Vielleicht habe ich tatsächlich Eisen-, Magnesium- und/oder Vitamin B12 Mangel.

Ein neues Rezept für Physiotherapie kann ich dann auch gleich mitnehmen. Die drei Monate habe ich ja inzwischen voll. Glaube ich.

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