Alleine, ja, nein, ich weiß nicht

Es dürfte ja inzwischen kein Geheimnis mehr sein. Das kleine Fräulein ist offizielle und ganz in echt Partnerlos. Hat nicht mehr gepasst. Trennung. Umzug. Alles halb so wild. Wäre da nicht die Sache gewesen, nach kürzester Zeit, kaum das man den Hafen verlassen hat, ersetzt worden zu sein. Aber darüber bin ich, glaube ich, ganz gut hinweg gekommen. Was am aktuellen Kontaktabbruch liegt. Glaube ich. Aber egal.

Manchmal, wenn ich dann doch alleine in meiner Wohnung sitze, fange ich an zu denken. Mensch jetzt bist du Mitte 20. Hast keinen Partner. Wohnst alleine mit deiner Katze. Eigentlich wolltest du immer heiraten und Kinder in die Welt setzten. Aber er war vielleicht einfach der falsche dafür. Aber warum finde ich nicht meinen Deckel?

Aber eigentlich bist du ja auch ganz gerne mal alleine. Keiner Meckert, keiner Mault. Ich mache den Haushalt so wie er mir in den Kram passt. Ich gehe meinem Hobby nach, ohne das jemand meckert, warum ich denn schon wieder so lange im Stall war. Außerdem würde jetzt, mit dem neuen Job, ein Kind etwas ungelegen kommen. In fünf Jahren können wir da mal drüber reden.

Trotzdem, in manchen Momenten, wäre ein Partner schon ganz nett. Zusammen sein. Gemeinsam und so. Ihr wisst schon. Andere in meinem alter sind inzwischen schon verheiratet. Zum Teil sind sogar schon Kinder da. Hab ich was falsch gemacht? Nein eigentlich nicht. Ich habe nur meine Prioritäten anders gesetzt gehabt. Was mitunter vielleicht einer der Gründe für die Trennung gewesen sein dürfte.

Aber dann hätte ich da bitte spezielle extrawünsche. Blau Augen müsste er haben. Dann auch sportlich, etwas Muskulär. Aber nicht zu viel. Son bisschen. Schlang. Groß. Größer als ich bitte. Wenn möglich. Am besten sollte er auch selbst ein Zeitaufwändiges Hobby haben. Mein Hobby akzeptieren und so stehen lassen. Deswegen sollte er ja das eigene Hobby haben. Damit ich mein eigenes Rückzugsgebiet bei den Pferden habe.

Vielleicht wäre es auch nicht ganz verkehrt, einen zu finden, der auch im sozialen Bereich arbeitet. Der mich versteht, der da auch Interesse hat. Der nicht nach fünf Minuten wieder abschaltet, und es ihn nicht interessiert. Wenn ich mal wieder an meine Grenzen kam. Gegen eine Wand gerannt bin.

Dann denke ich mir wieder. Jetzt warte einfach mal ab. Setz dich, trink nen Kaffee und warte. Er wird dir schon über den Weg laufen. Irgendwann. Vielleicht ist er dir ja schon über den Weg gelaufen. Nur habe ich es noch nicht geschnallt. Es übersehen. Nicht verstanden.

Ich traue mir da nämlich folgendes zu:

Entweder sehe ich es nicht. Übersehe ihn einfach und denke mir bei diversen Blödeleien nicht viel. Weil ich s nicht kapiere. Und man müsste mit mir dann wahrscheinlich Zwergenhalma spielen. Jeder bekommt zwei Bretter und haut sie dem anderen aufn Kopf.  Damit ich die Augen auf mache.

Dann gäbe es da noch Möglichkeit zwei. Die Sache, dass ich es zwar kapiere und auch verstehe. Es wahrnehme. Aber meinen Mund nicht aufbekomme, weil ich irgendwelche Hemmungen habe. Wie zum Beispiel, kenn ihn doch gar nicht. Hat bestimmt ne Freundin. Oder was will der denn gerade von Mir?

Klingt komisch, ist aber so.

Aktuelle Devise, nach wie vor. Füße hoch legen, abwarten und Kaffee trinken.

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2 Gedanken zu “Alleine, ja, nein, ich weiß nicht

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