Geschichten aus dem Fitnessalltag

Kaum aus dem Urlaub zurück, habe ich mich mal wieder ins Fitness aufgemacht. Mein erster Fitnessbesuch, direkt nachdem ich aus dem Urlaub zurück war, war am Rückreisetag und beschränkte sich lediglich auf Sauna. Muskeln von der Heimreisestrapazen und den viel zu weichen Betten etwas entspannen, lautete meine Devise.

Donnerstag habe ich mich dann dazu aufgemacht, mir wieder ein wenig Bewegung zu verschaffen und bin 30 Minuten aufs Laufband gehopst. Zu Intervallentrainingszwecken. Was sein muss, muss sein. Punkt aus Ende, da wird nicht diskutiert.

Nachdem ich allerdings ein dezent unauffälliges Loch im Schritt hatte, beließ ich es nach dem Laufband auch dabei, nicht weiter an die Geräte zu gehen. Das währe dann wohl peinlich geworden. Schätze ich mal. Vorsatz dazu: Neue Jogginghosen organisieren und die mit Loch, ganz schnell, entsorgen.

Neueste Entdeckung vor der Finnischen Saune: Da hängt jetzt ein Schild wo drauf steht, dass man aus hygienischen Gründen, ein Körpergroßes Handtuch zu benutzen hat. Was, aus meiner Sicht, absolut selbstverständlich ist. Man schweißelt ja schließlich nicht das Holz in der Sauna voll. Bekommt man ja nicht mehr sauber. Und sowieso und überhaupt. Außerdem finde ich es jetzt nicht sehr lecker, mich in die Ausdünstungen anderer zu setzten.

Mir reicht es manchmal schon, die besagten Ausdünstungen zu riechen. Aber wer kommt denn auch auf die Idee, Knoblauch zu futtern, bevor er in die Sauna geht? Das grenzt nun wirklich schon fast an Tierquälerei in der Sauna! Muss man sich mal vorstellen. Nein lieber nicht.

Bei meiner ersten Saunarunde bekam ich dann auch schon kurzerhand Besuch. Kann aber nicht genau definieren welcher Abstammung die Herren waren. Herr Bärtig und Herr Nochbärtiger hatten Kumpel Minimi mit dabei, und wollten ihm wohl einmal das Erlebnis einer Sauna näher bringen.

Herr Nochbärtiger sah es für überflüssig, seine Füße auf sein Handtuch zu stellen. Herr Bärtig hingegen, lehnte sich, in seiner vollen Breite, an die hölzerne Wand, ohne ein Handtuch zu benutzen. Den Schweißfleck sah sogar ich, ohne Brille. Habe mich kurzzeitig gefragt ob ich sie drauf ansprechen soll. Beließ es aber dabei, zu schweigen. Drei gegen eine ist dann doch ein bisschen zu hoch gegriffen.

Lecker ist was anderes. Ich wusste auf jeden Fall  wo ich mich, bei der zweiten Runde, nicht hinsetzten werde. Das Schild, direkt neben der Saunatüre, war wohl nicht auffällig und groß genug.

Oder bin ich zu spießig? Nein eigentlich nicht. Ich möchte auch niemand anderem, meine Körperausdünstungen in Schweißform zumuten. Die aktuell, zugegebener Maßen, wohl etwas sauer sein dürften. Nicht ganz unschuldig, die absolut fürchterliche Ernährung, während meinem Irlandaufenthalt.

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