The Connemara Hostel

Nun geht es in die nächste Runde. Ich berichte heute vom Connemara Hostel, in welchem wir, auf unserer Irlandreise, eine Nacht genächtigt hatten.

Eine unserer Anlaufstellen, die wir über Booking.com gebucht hatten, war das Connemara Hostel. Wir waren recht gespannt, was da auf uns zukommen würde. Unter Hostel verstehe ich nämlich, in den meisten Fällen, einen riesen Schlafsaal, den man sich mit zig fremden Menschen zu teilen hat. Aber nicht nur das, das Bad teilt man sich auch noch.

Um ehrlich zu sein gibt es für mich nichts schlimmeres, als mir mit mehreren anderen, die ich dann nicht mal kenne, ein Zimmer teilen zu müssen. Mal ganz zu schweigen von der Dusche, in der am Ende schon 10 Leute vorher waren. Am Ende hatte da irgendwer noch Fußpilz. Ein anderer lässt seine Haare am Abfluss liegen, in die ich dann noch hinein trete. Was bei mir dann Gänsehaut verursacht und ein gewisses Eckelgefühl. Mal ganz zu schweigen, dass der Duschvorgang, in diesem Moment, nichts mehr mit Entspannung und sich sauber fühlen zu tun hat. Es eher in einem Schnelldurchlauf endet.

Die Anfahrt

Die Anfahrt war schon so ne Sache für sich. Muss man wirklich sagen. Unser Navi leitete uns irgendwo ins Nirgendwo. Als ob das in Irland ja auch was neues wäre, dass man irgendwo mitten in der Pampa steht :).

Wir waren Tatsache ein wenig irritiert. Denn fuhren wir sehr schmale Pfade entlang. Durch Wald und Pampa. Irgendwann meldete uns unser Navi, dass wir unser Ziel erreicht hätten. Direkt vor uns, eine Baustelle. Wir schauten uns an und wurden leicht panisch. Zumal es so aussah, als wären wir eigentlich am Ende angekommen. Zum anderen wäre es nun wirklich der Supergau gewesen, wenn wir eine Jugendherberge gebucht hätten, die noch gar nicht fertig war.

Wir fuhren noch ein kleines Stück weiter. Leicht panisch natürlich, da wir ja irgendwie das Gefühl hatten, das wir irgendwo mitten im Wald standen. Irgendwo im Nirgendwo eben.

Aber hinter den Bäumen tauchte dann, zum Glück, unsere Unterkunft auf. Versteckt im Wald, hinter vielen Bäumen. Welch Glück! Die Panik war augenblicklich verpufft. Und uns viel ein riesen Stein vom Herzen, dass wir nun doch nicht im Auto schlafen mussten.

Die Unterkunft

Die Unterkunft war typisch im Juhe Stiel gemacht. Räume mit Mehrbettzimmern, aber auch Schlafsäle, in denen zwei bis vier Personen unterkamen. Wir hatten ein Zimmer, welches für 5 Ausgelegt war. Allerdings in dieser Nacht nur von uns belegt wurde.

Wir hatten sogar ein eigenes Bad, worüber ich sehr erfreut war.

Einrichtungstechnisch war unser Zimmer schlicht gehalten. Was uns aber ausreichte, da wir lediglich einen Platz zum Schlafen brauchten und ein Bad in dem wir Duschen und auf die Toilette gehen konnten. Mal abgesehen von der Tatsache das wir Strom zum Aufladen benötigten. Nun ja, mein Handy hatte zu diesem Zeitpunkt ja bereits seine Dienste, vollkommen, eingestellt.

Das Frühstück war auch eher schlicht gehalten. Tostbrot, Müsli, Marmelade, Butter, Milch und zwei sorten Saft. Aber auch Kaffee war vorhanden. Den man sogar trinken konnte. Vertrete ich ja nach wie vor die Meinung, dass Instantkaffee, nicht mein Fall ist. Und Instantkaffee wird in Irland mit Vorliebe serviert. Dort handelte es sich aber, welch Wunder, Tatsache um Filterkaffee.

Preislich lagen wir für die Nacht bei etwa 35 €.

Das Personal

Über das Personal konnte man sich auch nicht beschweren. Absolut nicht. Denn alle die da waren, waren sehr Hilfsbereit und freundlich. Bei Anreise trafen wir auf ein paar junge Leute. Der Chef war zu dieser Zeit, wegen eines wichtigen Termins, außer Haus. Was zu Anfang kurzzeitg für kleinere Probleme beim Check-In sorgte. Da sich die Anwesenden nicht sonderlich gut mit dem Check-In auskannten. Wir bekamen vorläufig aber schon mal ein Zimmer zugewiesen.

Um uns die Zeit so angenehm wie möglich zu machen, bot man uns direkt Tee und auch Kaffee an. Eine der Mädels erzählte uns recht viel darüber, was man hier in der Gegend alles machen kann. Beziehungsweise was gute Unternehmungen wären.

Kurze Zeit später, kam auch der Chef dazu, der uns dann, ein anderes Zimmer zuwies, da das erste bereits von jemand anderem gebucht worden war. Was allerdings auch in Ordnung war, wir hatten sogar Blick auf die Berge.

Auch er war ein sehr freundlicher, netter Herr, der uns sogar dabei half, diverse Unternehmungen via Telefon zu buchen. Er rief für uns dort an, da sein Englisch wesentlich besser war, wen wundert es auch, als unseres und die Kommunikation somit leichter war.

Alles in allem

…..würde ich sagen, war der Aufenhalt dort recht angenehm. Es war zwar alles sehr schlicht gehalten. Dennoch wurde der Aufenthalt dort sehr schön gestaltet. Für den kleinen Geldbeutel würde ich es definitiv weiter empfehlen.

Man sollte sich nur nicht von der Anfahrt irritieren lassen, bei welcher man, durchaus, mitten im Wald steht und manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

Was ich noch vergaß dazu zusagen. Von der Unterkunft aus, konnte man über einen kleinen Trampelpfad, direkt an einen Fijor laufen. In kurzer Zeit, etwa 5 Minuten Fußmarsch, gelangt man dort hin. Es ist ein sehr schöner Anblick und gerade für Fotos bei Sonnenuntergang, eine wunderschöne Kulisse zum Fotografieren.

 

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