Arbeitswoche 2.10.17 – 6.10.17

Montag 2.10.2017

Heute hatte ich frei. Brückentag weil morgen Feiertag ist. Finde ich sehr schön, so ein verlängertes Wochenende. Ist ja schon fast wie Urlaub.

Habe mich, voller Elan, an meinen Haushalt gemacht. Durchgepowert und die Bude, in kurzer Zeit, auf Vordermann gebracht. Wollte eigentlich noch was bei der Gemeinde abholen. Vor lauter aufräumen aber die Zeit vergesse. War dann leider geschlossen.

Weil ich frei hatte, noch kurz in die Stadt gefahren. Wollte noch ein paar Sachen kaufen. Allerdings nicht gefunden was ich wollte und in Frustshoppen verfallen. Irgendwann war ich auch recht genervt, da es immer voller wurde.

Nach zwei Stunden war ich ziemlich platt, als ich wieder am Parkhaus war. Durchgeschwitzt und außer Atem. Mit der Erkältung bin ich wohl doch noch nicht ganz übern Berg. Sollte mir vielleicht doch Gedanken drüber machen, ob ich zum Arzt gehe und mich krank schreiben lasse.

Dienstag 3.10.2017

Heute hatte ich frei. Weil ja Feiertag ist. Letzte Nacht aber sehr schlecht und kaum geschlafen. Über mir wurde Party, vom feinsten, gefeiert. Wummerte und Vibrierte nur noch. An schlafen war nicht zu denken. Heute morgen fühlte ich mich, wie vom Laster, überfahren.

Von der Erkältung her, fühlte ich mich aber recht gut. Habe nur noch Husten. Bin daraufhin, für zwei Durchgänge, in die Saune, im Fitnessstudio, gegangen. Training habe ich bewusst weg gelassen. Das hätte ich, höchst wahrscheinlich, nicht verschnauft.

Während ich, in der Sauna, vor mich hin geschwitzt habe, kam mir der Gedanken, ob die Idee wirklich so gut war in die Sauna zu gehen. Wegen der Erkältung, die noch nicht ganz abgeklungen ist. Entweder passiert jetzt nichts oder die Hitze mobilisiert sämtliche Bazillen in meinem Körper und bedeutet somit den Totalausfall.

Nach meinen zwei Durchgängen, auf den Saunameister getroffen. Habe mich allerdings vom Aufguss ausgeklinkt. Wäre mir zu viel geworden. Verschnauft hätte ich es auch nicht. Der Saunameister spricht seit neuestem nicht mehr wirklich mit mir. Beruht auf Gegenseitigkeit. Geht mir zur Zeit zu viel um nur ein Thema: Fahrrad fahren. Damit kann ich ja gar nichts anfangen.

Meine Befürchtung hat sich, als ich zu Hause war, dann Bestätigt. Mir hat es ziemlich die Schuhe ausgezogen. Schüttelfrost, Kopfschmerzen und die Rotzerei lassen recht herzlich grüßen. Mal sehen, was die ganze Sache morgen zu melden hat.

Mittwoch 4.10.2017

Letzte Nacht habe ich wieder sehr schlecht geschlafen. Husten hatte sich verschlimmert. Die halbe Nacht gehustet und das Gefühl gehabt, mir explodiert bald der Brustkorb. Unter der Decke geschwitzt wie blöde, ohne die Decke habe ich aber gefroren.

Heute morgen entschied ich dann, mich krank zu melden. Ich fror unglaublich und bibberte von oben bis unten. Außerdem hatte ich unglaubliche Kopfschmerzen und habe schlecht gehört. Ganz zu schweigen von der elendigen Husterei. Arbeiten hätte hier keinen Sinn gemacht. Mal abgesehen von der Ansteckungsgefahr.

Daraufhin beim Hausarzt angerufen und um einen Termin gebetn. Am Telefon schien die Arzthelferin nicht sehr begeistert davon, dass ich mich abchecken lassen wollte. Es erschien, als hätten sie mir lieber nur die Krankmeldung ausgestellt. Aber es war schon gut, dass ich die ganze Kiste mit dem Husten abklären ließ. Handelt es sich nämlich um eine Bronchitis.

Bin nun bis ende der Woche Krankgeschrieben, inklusive der Anordnung mich einfach ins Bett zu packen. Zusätzlich einen Schleimlöser für Tagsüber und einen Hustenstiller für die Nacht bekommen. Wenn es, bis Freitag, nicht besser ist muss ich Antibiotikum nehmen. Bin ich nicht sehr begeistert davon. Vorhergesehener Totalausfall somit bestätigt.

Gegen späten Vormittag ziemlich beim Teufel gewesen. Hunger ließ zu wünschen übrig. 90 % des Tages auf dem Sofa verbracht und Tee in mich geschüttet oder geschlafen. In der Hoffnung das es was hilft. Zu mehr war ich nicht im Stande. Sogar das Rauchen war mir zu viel und hat mich geekelt. Und wenn ich nicht mehr rauchen mag, dann geht es mir wirklich nicht mehr sonderlich gut.

Donnerstag 5.10.2017

Heute fühle ich mich schon wieder besser. Die Medikamente scheinen anzuschlagen. Lediglich der Hustenstill schien nicht immer zu 100 % zu wirken. War aber schon schlimmer. Hoffen wir mal, dass ich morgen soweit von einer Besserung sprechen kann, dass ich kein Antibiotikum nehmen muss. Aber erst einmal bedeutet es, abwarten was morgen bringt.

Ich ärgerte mich heute über das Wetter. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Aber es hat gewindet wie Bolle. Reiten hätte da heute keinen großen Spaß gemacht, muss ich zugeben.

Allerdings wusste ich nicht so recht, was ich mit mir anfangen sollte. Ständig von a nach b gewandert. Rumgelümmelt und nichts getan. Irgendwie ist mir die Decke, ein bisschen, auf den Kopf gefallen. Im Fernseher kommt auch nicht wirklich was akzeptables. Das Programm wird immer schlechter. Normal schaue ich Nachmittags kein Fern. Aber auch Abends ist es nicht unbedingt besser.

Zeitweise habe ich mich dann einfach der Bearbeitung von meinem Blog angenommen. Schien mir in diesem Moment die Sinnvollste Beschäftigung. Habe auch ein wenig nach anderen Blogs geschaut und musste feststellen, dass es kaum Blogs über HEPs gibt. Die, die es gibt, sind eher rar. Manche liegen sogar brach und es wurde seit Jahren nichts neues mehr berichtet. Finde ich schade.

Aber ich merke, offen zugegeben, dass ich das irgendwie gerade bitter nötigt hatte. Ein bisschen Abstand zur Arbeit. Rumlümmeln und nichts tun. Schlaf nachholen und sich erholen. Zumindest versucht man das beste draus zu machen. Zumal ich, gegen Nachmittag, wieder ein ziemliches Tief hatte. Ich hing da wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

Musste mich allerdings, irgendwann, doch aufraffen. Musste noch zum Einkaufen, weil mein Kühlschrank nicht wirklich was hergegeben hat. Im kranken Zustand, finde ich das allerdings nicht gerade sehr nobel. Obwohl ich, eigentlich, gerne einkaufen gehe. Wenn ich Krank bin, wird das aber gerne zur Qual und mich nervt dann einfach alles. Aber irgendwie muss ich ja was essen. Falle ja sonst noch vom Fleisch.

Montag ist dann wieder regulär Arbeiten angesagt. Ich hoffe ich Rappel mich soweit wieder, dass ich mich dazu in der Lage sehe. Allerdings höre ich schon meine Helferin, die sich drüber beklagt wie anstrengend es doch war, die Gruppe alleine zu schmeißen.

Ich sehe mich auch schon in der  Situation, mich darüber aufzuregen das irgendwas geändert oder durchgeführt wurde, worüber man mich nicht informiert hat. Man es einfach so gemacht hat ohne abzuwarten, bis ich wieder da bin. Eine sinnfreie Diskussion, die darauf folgen wird, eine eingeschnappte Kollegin, weil ich Kritisiert habe. Dabei äußere ich Kritik auch noch sehr freundlich und eher selten.

Kritik hört keiner gerne. Ich weiß das, ich werde auch nicht gerne kritisiert. Dennoch muss man sie annehmen können. Kein Mensch ist perfekt. Auch ich nicht. Und eigentlich ist es wichtig, damit man sein Arbeitsverhalten verändern kann. Gerade dann, wenn man es selbst schon nicht mehr merkt.

Abwarten was da nächste Woche bei rum kommt. Kann das jetzt noch nicht sagen und schlecht einschätzen. Dennoch dürfte das teilweise übereifrige Handeln, meiner Kollegin, mitunter ein Grund sein, weshalb ich mich noch nicht früher krankschreiben ließ. Kam es in meiner Abwesenheit doch schon zu den ein oder anderen Veränderungen, mit denen ich in dieser Form nicht einverstanden war. Die dann zu Auseinandersetzungen geführt haben.

Freitag 6.10.2017

Gegen 10 Uhr bin ich heute aufgewacht. Fühlte mich immer noch nicht sonderlich viel gesünder als zu vor. Mein Husten macht sich, wie die letzten Tage auch, immer nach dem Aufstehen stark bemerkbar. Bin mir nicht sicher, ob man das jetzt wirklich als Verbesserung sehen kann. So wie es aussieht eher nicht. Es kommt immer noch Sekret mit.

Beschlossen, dass ich heute Abend mit dem Antibiotikum anfangen werde. Alles andere scheint mir gerade keinen Sinn zu ergeben. Herzlichen Glückwunsch, wir hätten es mal wieder geschafft. Meine Theorie bestätigt sich wiederholt, nur ein bisschen krank geht bei mir nicht. Wenn schon krank, dann richtig. Werde jetzt mit Umcaloabo anfangen. Natürliches Antibiotikum, dass bei akuter Bronchitis hilft. Und nicht so auf den Verdauungstrakt schlägt, wie die volle Chemie.

Bis Montag werde ich dann abwarten. Wenn bis Montag keine Besserung eintritt, wird es wohl doch auf die Chemie raus laufen müssen. Die volle Dröhnung kommt dann somit, vielleicht, zum Einsatz.

Hoffe nur, dass ich mich bis Montag soweit wieder rapple, dass ich wieder zum arbeiten gehen kann. Wobei ich inzwischen die Meinung vertrete, wenn es nicht geht, geht’s halt nicht. Dann muss eben eine Folgebescheinigung herhalten. Allem zum trotz. Man muss, gerade in dem Beruf, ziemlich auf sich aufpassen.

Meistens habe ich den Totalausfall immer dann, wenn es zu viel des guten war. Ich wieder nicht zugehört habe und eher noch einen Gang draufgelegt habe, anstatt runter zu schalten. Mein Körper teilt mir dann, ganz klar mit, dass es dann zu viel des guten war.

Kopfschmerzen machen sich auch schon wieder breit. BoxaGrippal wird also doch nochmal herhalten müssen. Wie eigentlich die ganze Woche schon. Mein Sinupret habe ich heute, dann zu ende genommen. Mit dem wäre ich dann durch.

Eigentlich sollte ich noch meine Wohnung aufräumen. Dadurch, dass ich jetzt die Woche so viel daheim war, hat sich einiges an Zeug gesammelt. Meistens war ich so durch, dass ich die Tassen und so einfach nur in die Spüle gestellt habe. Zwischendurch habe ich zwar mal abgespült, aber nach kurzer Zeit schaut es trotzdem aus wie bei Hempels. Gerade dann, wenn ich mehr zu Hause bin, als sonst.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s