Erster Tag beim Nebenjob

Sonntag hatte ich meinen ersten Dienst beim Nebenjob. Spätdienst. Zum Glück. So hatte ich die Möglichkeit auszuschlafen und mich noch ein wenig zu erholen, von dem doch recht lauten Wochenende. Einarbeitung stand also auf dem Programm.

Ich gestehe offen ein, dass ich im laufe der Woche den ein oder anderen Gedanken hatte, der sich mir aufdrängte. Zum einen habe ich mich gefreut, weil es geklappt hat, zum anderen habe ich mich gefragt, ob mir eigentlich klar war, was ich mir da aufgehalst habe. Zum einen habe ich mir da selbst ein verkürztes Wochenende eingehandelt. Zum anderen würde der Spätdienst ja doch erst spät beendet sein. Mal abgesehen davon, dass ich nicht wie eine Fachkraft bezahlt werde, da es sich bei der Stelle um eine Aushilfsstelle handelt.

Aber gut, meine Devise war ja, abwarten was die Zeit bringt und vor allem der Arbeitstag. Immer vor Augen, dass ich mit diesem einen Arbeitstag bereits meine gesamten Reitstunden für nächsten Monat gedeckt habe. Und mit dem Rest der noch kommt, werde ich mich wohl noch ein wenig im Reitsportgeschäft austoben. Obwohl ich eigentlich erst mal zu Ikea gehen und mir noch die restlichen Möbel besorgen sollte, die ich brauche. Und das seit gut 6 Monaten. Könnte vielleicht sogar schon der Esstisch drin sein, den ich mir ausgeguggt habe. Und die Spülmaschine steht ja auch noch im Raum.

Nun gut. Gegen 9 Uhr also aufgestanden, sofern man da noch von ausschlafen sprechen kann. Zu Pferd und Esel geflitzt und noch eine Runde zum Reiten abgeschossen. Wenn man den Vormittag noch frei hat, muss man das schon nutzen und etwas effektives damit machen. Zuvor noch schnell Lovoo gecheckt und mich, wiederholt, darüber mokiert wie einsilbig mein aktueller „Chattpartner“ sich doch verhält. Kurz davor gewesen zu schreiben, ob er sich überhaupt mit mir unterhalten will.

Nach der Stallaktivität noch ein bisschen mit meinem Blog befasst. Hatte ja noch ein wenig Zeit bis zum Arbeitsbeginn, der um 14 Uhr startete.

Ich kam dort an und der Tag begann mit einer gut 30 Minütigen Übergabe. Was ich sehr schön fand. Gleich zu Anfang bekam ich eine Anreise. Weil ich den Gast bereits aus meiner Hauptstelle kannte. Allerdings musste ich fast 60 Minuten mit nichts tun verbringen, da sich seine Anreise verzögerte. Gut verdientes Geld meinte Kollegin darauf.

Allgemein hat man mir vieles gezeigt, einiges konnte ich direkt auch schon alleine machen, da es mir bekannt war. Außer die Medigabe meines Gastes. Leider musste er sehr stark husten und ließ sich kaum noch beruhigen. Was dazu führte, dass er sich so weit hinein steigerte, dass er brechen musste. Essen war somit gelaufen und er hatte keine große Lust mehr dazu. Was ihm absolut nicht zu verdenken war.

Alles in allem fand ich es eigentlich recht nett und entspannt. Allerdings ist es so, wie es Sonntag war, wohl kein Dauerzustand. Es geht wohl oft auch ganz anders zu. Gegen 21:15 Uhr war soweit alles erledigt, dass ich gehen konnte. Alles war dokumentiert und soweit fertig.

Zu Hause habe ich dann aber doch eine ganze Weile gebraucht, bis ich runter kommen konnte. Erst gegen 12 Uhr Mitternacht konnte ich halbwegs schlafen, allerdings auch nur so halbherzig. Die Klatsche bekam ich dann am nächsten Morgen und dass ich den gesamten Tag über ziemlich beim Teufel war.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s