Nebenjob Update

Neulich, also um genau zu sein vor einiger Zeit, beim hospitieren für den Nebenjob gewesen. Habe mir das alles mal so ein bissle angeschaut. Ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht, wie nett es doch war.

War ja erst mein Gedanke, wo ich da nur gelandet bin. Aber manchmal trügt einen auch der erste Eindruck. Im Verlauf hat sich nämlich ein ganz anders Bild gezeigt. Das ich so nicht erwartet hätte. Das es vielleicht doch nicht so übel ist.

Eigentlich war ich ja auf dem Film, ständig wechselndes Klientel ist gar nicht meins. Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht. Dann hatte ich totale Bedenken mit der Einteilung, dass man ständig irgendwie eingeteilt wird. Wahrscheinlich auch immer sehr viel zu tunt und so weiter und sofort. War, ehrlich gesagt, ziemlich skeptisch.

Zusätzlich drängte sich auch ständig die Frage auf, wie es mit den Nachtdiensten geregelt sein wird. Weil ich ja überhaupt nicht der Nachtmensch bin, was die Arbeit betrifft. War das, zu meiner WG Zeit, mein verhasstester Dienst.

In den paar Stunden, in denen ich dort Hospitierte, zeigte sich, dass es dort doch ganz nett zu sein schien. Trotz wechselndem Klientel. Das Team ist, sehr offen und freundlich. Habe mich mit denen, die da waren, recht gut verstanden. Es erschien mir auch, als würde Zusammenarbeit und Zusammenhalt groß geschrieben. Was ich total wichtig finde.

Pro Schicht ist man mindestens zu dritt und jeder Mitarbeiter ist für maximal zwei Klienten verantwortlich. Je nach Arbeitsaufwand und Behinderung. Es wird sich viel mit den Leuten beschäftigt und man kümmert sich dort sehr liebevoll um die Leute. Auch ein Punkt der mir sehr gut gefallen hat.

Auch das Thema Dienste kam während meines Besuchs zur Sprache. Es gibt einen festen Dienstplan. Je nach Belegung und Auslastung, wird man dann eingeplant. Also als Hilfskraft, die man dann zusätzlich braucht oder zur Entlastung der festangestellten Mitarbeiter. Es erschien mir nicht so, als müsste man hier auf Abruf bereit stehen und springen, wenn man angerufen wird.

Auch der Nachtdienst wurde angesprochen. Die Nachtdienste werden von einem seperaten Team abgedeckt. Was so viel bedeutet, dass auf mich kein Nachtdienst zukommt. Was mir persönlich ganz recht ist. Mag ich Nachtdiente ja überhaupt nicht. Womit mir ein ziemlicher Stein vom Herz gefallen ist. Alleine damit hat man mich schon ziemlich geködert.

Über die ganze Sache dann Nachgedacht. Immer noch das Thema im Kopf, dass das Klientel ständig wechselt. Was aber auch sehr interessant sein kann. Alles gut überlegt. Auch die ganze Wg Kiste mit einbezogen.

Letztlich dann aber zu dem Schluss gekommen, dass die Kurzzeitpflege wohl doch eher in Frage kommt. Trotz wechselndem Klientel. Muss so nicht zwischen verschiedenen Standorten wechseln. Werde fix, je nach Bedarf, im Dienstplan eingeplant. Es gibt keine Nachtdienste, die ich abdecken müsste. Ein tolles Team.

Nach kurzem hin und her überlegen und vergleichen, bin ich dann zu einer Entscheidung gekommen.

Ich habe mich für die Kurzzeitpflege entschieden. Habe zugesagt. Ich bin offen gespannt, wie es wird. Und das mit dem ständigen Wechsel bekomme ich auch irgendwie hin. Um mich herum sind ja dann genügend Kollegen, die mir helfen können. Das beruhigt mich sehr. Ich sehe es jetzt einfach mal als Herausforderung an. Ich bin gespannt.

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