Nachbarglück?

Es gibt da ja bekanntlich verschiedene Sorten von Nachbarn. Unterschiedlicher Art und Weise. Ich habe bis jetzt immer das „Glück“ Nachbarn zu haben, die ganz besonders sind. Auch wenn ich, bis jetzt, erst in zwei Mietwohnungen und bei meinen Eltern gewohnt habe bzw. wohne. Wie bekannt sein dürfte, bin ich über die aktuellen Nachbarn ja nicht ganz so glücklich. Naja, sagen wir mal über einen davon.

Die Trampler

Der Trampler ist eine der Sorte Nachbarn, bei denen man sich fragt ob jemand die Worte Bitte, Danke und Hallo schon mal gehört hat (gut ich bin auch nicht der Große Redner. Aber Grüßen kann man ja wenigstens) Ganz zu schweigen davon, dass nicht ganz ausgeschlossen ist, ob dieser überhaupt der Landessprache mächtig ist oder einfach nur seine Zunge verschluckt hat. Darüber kann man nur munkeln.

Der Pingelige

Abends um 20 Uhr, den Püstab benutzen um die Suppe fertig zu stellen? Sonntag, später Nachmittag die Wohnung saugen? Nicht mit diesem Nachbarn, der sich dadurch, postwendend, gestört fühlt. Bei der Suppenaktion bleibt es noch bei einem Klopfen gegen die Wand. Bei zweiterem wird direkt geklingelt und mit der Polizei gedroht.

Hier verscherze man es sich auch nicht mit dem Parkplatz. Der für teures Geld zugekauft wurde. Nicht das man auf die Idee kommt darauf zu parken. Nein hier geht es eigentlich eher darum, irgendwo in der Nähe dieses Parkplatzes zu stehen. Weshalb selbiger Nachbar, weder ein noch ausparken kann.

Die Fürsorglichen

Gibt es. Aber nicht so oft. Aber sie gibt es. Regelmäßige Versorgung mit Schokolade findet statt. Man muss schon aufpassen, nicht an Überzucker zu erkranken. Dennoch möchte man nicht unhöflich sein. Gerade dann nicht, wenn man durch diese Art von Nachbarn, sich den Gang durch das Süßwarenabteil ersparen kann. Außerdem erkundigt sich somit, wenigstens einer, nach dem regelmäßigen Gemütszutand.Diesen kann man auch, guten Gewissens, seine Blumen anvertrauen, wenn man mal verreist ist.

Die Ratschkatteln

Wer behauptet, diese Fraktion nicht zu kennen, dem kaufe ich das schon fast nicht ab. Gerade dann nicht, wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt. Die Sprechbedürftigen Nachbarn, die einem im Treppenhaus, regelrecht, auflauern um einem ein Gespräch ins Knie zu schrauben. Diese haben ein erhöhtes Sprachbedürfnis und sind sehr wohl der Landessprache mächtig. Und einen Peilsender haben sie vermutlich auch noch eingebaut. Egal in welcher Situation man sich gerade befindet. Plopp, sind sie da. Als wäre man von diesen verwanzt worden.

Der Griesgram

Die Gesichtsmuskeln dieses Nachbarn, kennen wohl nur eine Beanspruchung und nur eine Ausgangsposition. Nämlich die des bösen Blickes. Meist traut man sich nichts zu sagen, aus Angst man wird gefressen. Alles nur eine Masche.? Tarnung und FAssade? Ich werde es wohl nie erfahren. Bin ich meist zu sehr eingeschüchtert.

Der, der nie was war

Ist etwas kaputt? Steht etwas anders oder liegt im Treppenhaus etwas fälschlicher Weise herum? Dieser Nachbar will erst nichts davon wissen um dann nachzuschieben, dass er es nicht war. Grundsätzlich und rein aus Prinzip.

Der Unbekannte

Soll es geben. Sie wohnen Tür an Tür mit einem selbst. Mehr als Hallo erzählt man sich aber nicht. Eine Flüchtige Begegnung. Kennen nur vom hören. Wenn man da überhnaupt von kennen sprechen kann. Eine tiefere Freundschaft wird da wohl nie draus. Ist das überhaupt mein Nachbar?

Wenn man überhaupt so weit kommt, dass man diesen überhaupt zu Gesicht bekommt.

Der Rücksichtslose

Hauptsache die eigene Bespaßung steht im Vordergrund. Dieser bestich mit Lärm der über die übliche Zimmerlautstärke hinaus geht. In verschiedensten Variationen, versteht sich. Sei es Musik aber auch lautstarkes gegröhle oder Möbelrücken. Normal laufen wird, aus dessen Sicht, völlig überbewertet. In jeglicher Art der Lärmerei ist dieser sehr kreativ und lässt sich, regelmäßig, etwas neues einfallen.

Habe ich nun noch eine Art vergessen und versäumt aufzuführen? Sollte dem so sein, lasst es mich bitte über die Kommentare wissen. Auch jede andere Art der Kommunikation oder des Bedürfnisses sich mitzuteilen, darf gerne über die Kommentarfunktion ausgeführt werden.

Bei Risiken und Nebenwirkungen nutzen Sie bitte das nicht vorhandene Kontaktformular. Eine schnellstmögliche Antwort auf ihre Frage kann nicht garantiert werden.

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2 Gedanken zu “Nachbarglück?

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