Der Kampf mit dem Rasierer

Die Rasiererei ist, meiner Meinung nach, eine Angelegenheit die kein Mensch braucht. Wer hat bloß diesen blöden Haarwuchs an den unmöglichsten Stellen erfunden? Hätte es nicht mit den Haaren auf dem Kopf ausgereicht? Was sich die Natur nur dabei dachte, weiß ich auch nicht wirklich.

Somit ist also, der regelmäßige Kampf mit dem Rasierer, vorprogrammiert. Und gehört zum Alltagsgeschäft. Wobei Rasieren ja im vergleich zu diesen Haarausrupfgeräten oder Wachs noch die angenehmere und schmerzfreiere Lösung ist. Zumindest so lange, bis man sich die Klinge ins Fleisch rammt.

Als erstes beginne ich den Kampf mit der Schaumflasche. Die mir, gefühlt 100 mal, aus der Hand fällt. Irgendwann bin ich dann so weit, dass ich den Haaren an den Kragen gehen kann. Fluchend darüber, dass ich ohne Brille so viel sehe, wie ein Maulwurf bei Tage. Rasiere ich, immer, in der Dusche, weshalb die Brille draußen bleibt. Dann muss ich mehrfach über manche Stellen rasieren.. Übersehe in meiner Blindheit Haare, die stehen bleiben. Manche Haare sind da wirklich auch sehr hartnäckig und weichen gekonnt aus.

Bei spätestens der dritten Rasur, im Monat, jaule ich lautstark auf und die Dusche färbt sich rot. Wie ein abgeschlachtetes Schwein, sabbert mein Bein rote Flüssigkeit aus. Wehe es kommt da nun noch Rasierschaum oder warmes Wasser ran. Dann ist aber die Grenze sperrangelweit offen.

Männer haben es da, ehrlich, leichter. Keinem Kerl verlangt man ab, dass er sich die Beine enthaart. Als Mann  ist es natürlich überhaupt nicht schlimm, wenn die Beine haarig sind. Würde ich mich auch nicht an den Beinen rasieren, wenn ich es nicht müsste.

Okay, um ehrlich zu sein täte ich es auch nicht unbedingt müssen. Aber ich finde es nicht gerade sehr schönaussehend, wenn ich als Frau, stoppelig und mit behaarten Beinen in der Gegend herumstolziere. Habe da so eine persönliche Abneigung, gegen Haare die nicht auf meinem Kopf sind.

Bei Haaren unter den Armen bekomme ich dann mein persönliches Kopfkino. Weshalb ich sehr froh darüber bin, wenn ich sie einfach abrasiere. Allerdings möchte ich dieses persönliche Kopfkino nicht weiter ausführen. Das wäre dann mein Geheimnis.

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