Thema Packliste

Jetzt gehe ich wieder auf Reisen. Jetzt muss ich mich, wieder, mit der Thematik Koffer packen auseinander setzten. Was ich eigentlich überhaupt nicht gerne tue. Obwohl eine gewissen Vorfreude dabei ist. Dennoch ist es, eigentlich, ziemlich nervig. Kann man nicht einfach mal, ohne alles, loslegen? Vielleicht sollte ich es mal mit einer Rucksacktour versuchen, bei der man sich auf das Nötigste beschränken muss.

Meine Mama lehrte mir einst, ich solle immer an die drei P denken

Pille, Pass und Portemonnaie

Heute würde ich eher sagen

Pass, Visacard, Handy und Ladekabel, Gesundheitskarte.

Haste die Sachen, biste eigentlich recht gut bedient. Aber eigentlich hatte ich nicht vor, im Urlaub, meinen Kleiderschrank völlig neu auszustatten, geschweige denn krank zu werden. Wobei ich das ja auch schon hatte, dass ist mal richtig blöd, wenn du im Urlaub und dann auch noch im Ausland krank wirst.

Wie schon vorgebabbelt, sollte ich mir wirklich mal Gedanken über eine Packliste machen. Wobei ich davon ja nicht viel halte und immer der Meinung war, ich brauch sowas nicht.

Meine letzten Auslandsaufenthalte haben allerdings, zu 75 %, gezeigt, dass ich gut dran täte mir zumindest eine grobe Übersicht zu machen. Grundsätzlich habe ich es nämlich geschafft, entweder zu viel einzupacken, was, in manchen Situationen, schon zu Übergewicht am Flughafenschalter geführt hat. Was ja mit entsprechend zusätzlichen Kosten verbunden ist. Und wenn man dann noch Souvenirs einkauft, ja dann kannste einpacken.

Oder ich habe was vergessen. Was mir aber erst hinterher aufgefallen ist, wenn ich schon weg war. So passierte es mir, letztes Jahr als ich nach Irland reiste, dass ich der festen Überzeugung war, ich hätte genau drei Hosen eingepackt. Dem war auch so. Allerdings hatte ich leider genau die Hose erwischt, die mir, um Welten, zu eng war. Glücklicherweise gab es in Galway einen TK Maxx. So konnte ich mir dort eine Hose kaufen. Was aber nicht der Plan war.

Grundlegend lasse ich aber eher Sachen liegen, wie Deo oder meine Zahnbürste. Manchmal auch die Haarbürste oder den Haarschaumfestiger. Alles Kleinigkeiten, die jetzt nicht wahnsinnig ins Gewicht fallen. Aber doch fehlen, weil man sie braucht.

Manche Gegenstände konnte ich dann oft einfach von meiner Mitreisenden leihen, diese war in der Hinsicht etwas organisierter als ich. Oder ich habe es mir dann irgendwie im Hotel ausleihen oder organisieren können.  Vielleicht bin ich auch einfach ein heilloser Chaot. Der so am besten arbeitet, wie er es eben für richtig hält.

Dieses mal kann ich mir aber nichts einfach mal eben ausleihen. Denn jemanden, bei dem ich schnorren könnte, existiert diesmal nicht. Also sollte das ganze doch etwas strukturierter ablaufen. Wobei ich das ganze, im Moment, noch recht entspann sehe und auch angehe. Aber, wer weiß, wie es dann ist, wenn es so weit ist.

Mal davon abgesehen, dass ich das lästige Packen, gerne bis auf die letzte Minute hinauszögere. Mich dann im selben Atemzug wundere, warum ich bis spät in die Nacht immer noch am zusammensuchen bin. Und in folge dessen, wieder, erbärmlich übermüdet bin.

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